Tragödie in Kenia: 6 Touristen und Pilot sterben bei Safari-Absturz


Publiziert19. August 2026, 20:26

Kenia6 Touristen und Pilot sterben bei Absturz von Safari-Helikopter

Bei dem Absturz sind sechs Touristen und der Pilot ums Leben gekommen. Zur Nationalität der Passagiere machte die Polizei zunächst keine Angaben.

Florian Osterwalder

Darum gehts

Beim Absturz eines Helikopters im Norden Kenias sind alle sieben Menschen an Bord ums Leben gekommen. Weder der Pilot noch die sechs Passagiere hätten das Unglück am Mittwoch überlebt, sagte der Polizeichef im Bezirk Samburu, David Nkoroi. Zur Nationalität und Identität der Passagiere machte er zunächst keine Angaben. Das kenianische Unternehmen Lady Lori Helicopters, dem der Helikopter gehörte, teilte mit, Gäste eines Safari-Anbieters seien damit auf einem Charterflug gewesen.

US-Journalist unter den Toten

Mittlerweile wurde bekannt, dass der US-Journalist José Alberto Suárez zu den sieben Todesopfern des Absturzes im Norden Kenias gehört. Suárez leitete mehrere TV-Sender des spanischsprachigen US-Netzwerks Telemundo, das zum Medienkonzern NBC Universal gehört. NBC Universal bestätigte seinen Tod am Mittwoch. Insgesamt kamen nach Angaben der zivilen Luftfahrtbehörde Kenias sieben Menschen ums Leben, der Pilot und sechs Passagiere.

Die zivile Luftfahrtbehörde des ostafrikanischen Landes teilte mit, der Helikopter sei auf dem Weg von der Loisaba Conservancy, einem privaten Wildschutzgebiet mit Safari-Unterkünften im Norden Kenias, in das Gebiet Ewaso Nyiro im Bezirk Samburu in unwegsamem Gelände am Fuss des Berges Ololokwe abgestürzt.

Vermehrt Helikopterabstürze in Kenia

Der kenianische Safari-Anbieter Tropic Air entsandte nach eigenen Angaben zwei eigene Helikopter zur Unterstützung des Such- und Rettungseinsatzes. Auch das Rote Kreuz in Kenia war beteiligt.

Bei der verunglückten Maschine handelte es sich nach Angaben der Luftfahrtbehörde um einen Eurocopter EC130 B4. Das Modell kann bis zu sieben Passagiere befördern, war also voll besetzt.

In Kenia kam es zuletzt vermehrt zu Helikopterabstürzen. Das Land verfügt über eine florierende Tourismusbranche, die auf einheimische Fluggesellschaften angewiesen ist, um Besucher zu abgelegenen Zielen wie dem Mount Ololokwe zu befördern.

Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?

Hier findest du Hilfe:

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen

Darum wurde das Kommentarfeld deaktiviert

Florian Osterwalder

Florian Osterwalder (fos) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten und ist stellvertretender Co-Leiter des Newsdesks.

Deine Meinung zählt

Darum wurde das Kommentarfeld deaktiviert