Tigerangriff in Sachsen: 72-Jähriger stirbt zwei Monate später


Publiziert14. Juli 2026, 12:49

Leipzig72-Jähriger stirbt zwei Monate nach Tiger-Angriff

Ein Mann (72) wurde im Mai in Sachsen von einem Tiger aus privater Haltung angegriffen. Nun ist er gestorben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Justin Arber

Darum gehts

Zwei Monate nach dem Angriff eines ausgebrochenen Tigers in Sachsen ist ein 72-Jähriger gestorben. Der Mann starb am Freitag in einem Spital, wie die Staatsanwaltschaft Leipzig am Dienstag mitteilte. Er war am 17. Mai auf dem Gelände einer privaten Tigerhaltung im Schkeuditzer Ortsteil Dölzig von einem entlaufenen Raubtier angegriffen und schwer verletzt worden.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen und ordnete eine Obduktion des Leichnams an. Ergebnisse lagen demnach noch nicht vor.

Raubtier erschossen

Der entlaufene Tiger war von alarmierten Einsatzkräften der Polizei erschossen worden, nachdem sie ihn an einer Gartenanlage in Dölzig entdeckt hatten. Medienberichten zufolge handelt es sich bei der Halterin um eine frühere Zirkusdompteurin, deren Betrieb schon länger umstritten ist. Der 72-Jährige hielt sich nach damaligen Polizeiangaben «berechtigt» im Gehege auf.

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Hier findest du Hilfe:

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen

Justin Arber

Justin Arber (jar), Jahrgang 1999, arbeitet seit 2022 als Redaktor am Newsdesk. Zeitweise übernimmt er da die Schichtleitung im Früh- und Spätdienst.

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