Alina spricht über ihre Hirnblutung: Frida Gold verschieben Album-Veröffentlichung
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Alina Süggeler von Frida Gold erlitt nach der Aufzeichnung der Shows für „Sing meinen Song“ eine Hirnblutung. Jetzt sprach sie über den Moment der Diagnose. Außerdem kündigt die Hattingerin die Verschiebung des ersten Frida-Gold-Albums seit zehn Jahren an.

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„Heilung lässt sich nicht beschleunigen“, schreiben Frida Gold online und kündigen damit an, dass das Album später kommt, als zunächst geplant. „I am Sonnenaufgang“ soll nun am 7. Mai 2027 erscheinen. Ursprünglich war die Veröffentlichung schon für den 2. Oktober geplant. „Wir wollen diesem Album und mir die Zeit geben, die es braucht“, erklären Frida Gold und verweisen, auf alles, „was in den vergangenen Monaten passiert ist“.
Neue Bedeutung des Albumtitels
Damit bezieht sich Alina Süggeler vor allem auf die Hirnblutung, die sie Anfang des Jahres erlitten hat. Im Mai teilt sie mit, dass sie sich in Reha befinde. „Heilung hält sich nicht an die Zeit, die wir für sie vorgesehen haben. Ein Sonnenaufgang lässt sich nicht beschleunigen“, weiß Alina.

Frida Gold wird am Freitag beim Zeltfestival Ruhr auftreten.© BoMuSo | Fabian Süggeler
Sie erinnert sich an die Geburtsstunde des neuen Albums im vergangenen Winter: „Damals stand der Sonnenaufgang für einen inneren Aufbruch. Damals war er Haltung. Dann bekam ich eine Hirnblutung und ‚I am Sonnenaufgang‘ eine Bedeutung, die ich mir niemals hätte ausdenken können. Es wurde zum Slogan für meinen Weg zurück ins Leben“, lässt Alina die Fans wissen. „Plötzlich war es keine Ahnung mehr, dass ein neuer Tag keine Selbstverständlichkeit ist. Es wurde zur Gewissheit.“ Mittlerweile sei sie überzeugt: „Nicht alles, was länger braucht, kommt zu spät.“
Hirnblutung Anfang des Jahres
Jetzt zeigte sich die Hattingerin im Fernsehen in der Giovanni Zarrella-Show. Mit Zarrella hatte sie auch die VOX-Sendung „Sing meinen Song“ gedreht – unmittelbar vor dem gesundheitlichen Tiefschlag.
Wenn es das jetzt war, dann ist es wunderschön zu Ende gegangen.
Alina Süggeler, über ihre Hirnblutung
In seiner Show lächelt sie, nimmt den Applaus gerührt auf. Körperlich merkt man ihr nichts von dem an, was sie erlebt hat. Als sie von ihrer Hirnblutung spricht, stockt ihre Stimme. „In dem Moment, als die Diagnose da war, gab es einen Teil in mir, der gesagt hat: ‚Wenn es das jetzt war, dann ist es wunderschön zu Ende gegangen‘. Mein Leben war so wertschätzend und liebend und mir hat es daran nie gefehlt“, sagt sie und ihre Stimme bricht etwas.
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Jetzt will sie nach vorn blicken: „Uns ist so viel Wundervolles passiert in diesem Jahr.“ Sie freut sich auf die fast ausverkaufte Tour im November. Die soll wie geplant stattfinden. Alina erzählt, dass sie auf der letzten Tour noch selbst den Sprinter von Berlin nach Wien gefahren habe. So weit hat sie es am Freitag (4.9.) nicht. Dann spielt Frida Gold auf dem Zeltfestival Ruhr am Kemnader See vor ausverkauftem Zelt.
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Und dann kommt das Album – das erste seit zehn Jahren. „Das ist nicht selbstverständlich. Wir machen das so lange und es gab Phasen, in denen wir selbst mehr dran glauben mussten als alle anderen. Das ändert sich gerade wieder, wir bekommen ein bisschen Rückenwind. Das tut gut“, sagt sie. Alle Vorbestellungen für das Album bleiben weiterhin gültig.