Apple mit Aborekord – aber wie viele haben Music & TV?


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Apple meldet mehr als 1,5 Milliarden bezahlte Abonnements. Die Zahl bezieht sich jedoch auf das gesamte Services-Geschäft. Deshalb lässt der Rekord bei iCloud, App Store, Apple Music und TV viele Fragen offen. Denn wie viele Kunden Apple Music oder Apple TV einzeln haben, verrät der Konzern weiterhin nicht.

Apple meldet im 3. Quartal 2026 mehr als 1,5 Milliarden kostenpflichtige Abonnements. Warum der Rekord bei iCloud, App Store, Apple Music und TV dennoch viele Fragen offenlässt

1,5 Milliarden Abonnements im Apple-Ökosystem

Apple hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 die Marke von 1,5 Milliarden bezahlten Abonnements überschritten. Damit wächst das Abo-Geschäft des Konzerns weiter. Die Zahl umfasst allerdings nicht nur die eigenen Streaming-Angebote. Apple zählt sein gesamtes kostenpflichtiges Services-Ökosystem. Dazu gehören unter anderem iCloud, Abonnements im App Store, Apple Music und Apple TV. Die Zahl ist deshalb nicht mit der Zahl der einzelnen Apple-Kunden gleichzusetzen. Auch ein Nutzer kann mehrere kostenpflichtige Abonnements haben.

Apple Music wächst – aber ohne konkrete Kundenzahl

Bei Apple Music nennt Apple keine aktuelle Abonnentenzahl. Der Konzern hatte für 2025 lediglich von Rekordwerten bei der Zahl der Hörer und Neukunden gesprochen. Daraus lässt sich ein Wachstum ableiten, aber weder die Größe der Kundenbasis noch eine konkrete Wachstumsrate. Die 1,5 Milliarden bezahlten Abonnements eignen sich daher nicht als Vergleichswert für Apple Music. Sie umfassen zahlreiche weitere Dienste und Angebote.

Apple TV legt bei Nutzungsdauer signifikant zu

Auch bei den mehrfach ausgezeichneten Streaming-Plattform Apple TV fehlt eine offizielle Abonnentenzahl. Apple veröffentlicht stattdessen Nutzungsdaten. Im Dezember 2025 stieg die Zahl der angesehenen Stunden gegenüber dem Vorjahresmonat um 36 Prozent. Apple sprach von einem Rekord bei der monatlichen Nutzung. Als Gründe nannte der Konzern unter anderem die starke Entwicklung in Europa und Lateinamerika sowie die Streamingstarts von „F1“, „Pluribus“ und „The Family Plan 2“. Ein Plus von 36 Prozent bei den Sehstunden bedeutet allerdings nicht automatisch 36 Prozent mehr Abonnenten

Die wichtigsten Fakten zu den Apple-Zahlen

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