B307-Vollsperrung dauert länger: Schlechter Untergrund erzwingt Vollausbau


Stand: 16.10.2026, 06:59 Uhr

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Sperrung Neuhaus belibt länger bestehen Foto tp

Länger zu als gedacht: Um mindestens eine Woche, wenn nicht sogar vier, dauert die Vollsperrung der B307 in Neuhaus an. © THOMAS PLETTENBERG

Die Vollsperrung der B307 in Neuhaus zieht sich laut Bauamt Rosenheim hin. Grund sind nicht tragfähige Bodenschichten, die vollständig ausgetauscht werden müssen.

Neuhaus – Die Vollsperrung der B307 in Neuhaus wird länger dauern als geplant. Wie das Bauamt Rosenheim auf Anfrage mitteilt, wird sich die Fertigstellung der Baumaßnahme „bis Mitte/Ende November“ hinziehen. Grund sind quasi Überraschungen im Untergrund. So habe man im Bereich der beidseitigen Bebauung einen „schlecht bindigen und damit nicht tragfähigen Untergrund festgestellt, der vollständig ausgetauscht werden muss“. Und im Alleebereich sei der Unterbau so schlecht gewesen, dass statt einer schlichten Erneuerung der Asphaltdecke ein Vollausbau habe stattfinden müssen. Der Zeitplan sieht nun vor, dass in der ersten Novemberwoche der Einbau der Asphaltschicht erfolgen soll. Das Fertigstellen der Geh- und Radwege mitsamt Restarbeiten kann sich – je nach Wetter – eben bis Mitte oder sogar Ende November hinziehen. Und so lange wird laut Bauamt auch die Vollsperrung aufrecht erhalten.

Umleitung über Parsberg? Das sollte nur für Lkw gelten

Für den finalen Teil der Baumaßnahme wird wohl auch die Umleitungsbeschilderung korrigiert. Derzeit wird der komplette überörtliche Verkehr in Richtung Bayrischzell über Miesbach und Parsberg geleitet – selbst südlich der Kreisstadt ist der Weg so ausgeschildert. Dabei wäre die Strecke erheblich kürzer, wenn man in Hausham abbiegt und über Wörnmühl fährt. Der ist in der offiziell hinterlegten Umleitungsplanung auch so hinterlegt – zumindest für Pkw. Die längere Strecke über Parsberg ist für Lkw vorgesehen. Am Straßenrand wird diese Unterscheidung allerdings nicht gemacht. Ortskundige Autofahrer und Navi-Nutzer werden den Umweg wohl kaum fahren – wer sich an den Schildern orientiert schon.