Emotionale Preisverleihung nach Seuchenjahr: Gwinn wird Deutschlands Fußballerin des Jahres
Bayern-Star Gwinn ist Fußballerin des Jahres – und wird bei der Preisverleihung emotional
Stand: 23.08.2026, 13:01 Uhr
Kommentare
Deutschlands Fußballerin des Jahres heißt Giulia Gwinn. Die besondere Auszeichnung für den Bayern-Star folgt auf eine besonders herausfordernde Saison.
München – Giulia Gwinn darf sich über die Auszeichnung als „Fußballerin des Jahres“ in Deutschland freuen. Bei der vom kicker organisierten Abstimmung setzte sich die Nationalmannschaftskapitänin mit 106 Stimmen knapp vor ihrer Teamkollegin Klara Bühl durch. Jule Brand (Olympique Lyon) wurde mit 82 Stimmen Dritte.

Für Gwinn ist es bereits das zweite Jahr in Folge, in dem sie die prestigeträchtige Auszeichnung erhält. Im Vorjahr musste sie sich die Ehre allerdings noch mit Torhüterin Ann-Katrin Berger teilen. In diesem Jahr kommt der Preis etwas überraschend. Bühl war von vielen Experten als Favoritin gesehen worden, nachdem sie sowohl beim FC Bayern als auch in der DFB-Elf stets starke Leistungen gezeigt hatte.
Bayern-Star Giulia Gwinn wird Fußballerin des Jahres
Auch Gwinn erlebte eine erfolgreiche Spielzeit, hatte während dieser aber immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Zu Saisonbeginn schlug sie sich mit den Folgen eines Innenbandrisses im Knie herum. Im April kugelte sie sich dann die Schulter aus. Trotzdem spielte sie die Saison für den FC Bayern unter Schmerzen zu Ende, ehe sie sich Ende Mai der notwendigen Operation unterzog.
Jetzt lostippen und gewinnen!

Beim großen Bundesliga-Tippspiel haben Sie die Chance, sich tolle Preise zu sichern. Melden Sie sich jetzt kostenlos an und geben Sie Ihre Tipps für die Spiele der Saison 2026/27 ab. Alle Infos gibt es hier.
„Das ist eine Ehre und Bestätigung für meinen Weg“, freute sich Gwinn bei der Preisverleihung und wurde dabei emotional. Sie habe „nicht damit gerechnet, in diesem Jahr gewählt zu werden“, erklärte sie. „Deshalb war mein erster Gedanke auch: wirklich ich?“ Frauen-Bundestrainer Horst Hrubesch sah jedoch eine verdiente Siegerin: „Giulia ist immer klar ausgerichtet und hat den Fokus. Das fasziniert mich an ihr!“
Gemeinsam mit Gwinn räumten weitere Bayern-Stars die übrigen Preise ab. Harry Kane wurde in Anerkennung seiner 61 Tore in 51 Pflichtspielen der Vorsaison als „Fußballer des Jahres“ geehrt und verwies dabei Teamkollege Michael Olise auf den zweiten Platz. Vincent Kompany erhielt indes mit weitem Abstand vor Julian Schuster (SC Freiburg) die Trainerauszeichnung. (mbo)