Bayern startet Asienreise in Südkorea – Kritik an Liga-Konkurrenten
Stand: 03.08.2026, 13:56 Uhr
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Der deutsche Rekordmeister ist im Rahmen der Audi Summer Tour in Südkorea angekommen. Am Dienstag folgt vor Ort bereits das erste Testspiel in Asien.
Willkommen auf Jeju! Am Sonntagmittag wurde der FC Bayern unter dem Jubel hunderter südkoreanischer Fans, die den deutschen Rekordmeister auf der Vulkaninsel im Ostchinesischen Meer begrüßten, am Flughafen empfangen. Denn auch wenn mit Harry Kane, Michael Olise oder Dayot Upamecano aktuell noch einige Topstars fehlten, ziehen die anderen großen Namen in Südkorea bestens: Joshua Kimmich, Manuel Neuer und natürlich den Koreaner Minjae Kim kennen die einheimischen Fans schließlich nicht erst seit Bayerns erster Korea-Reise im Jahr 2024 (damals nach Seoul).

„Alles, was ich gesehen habe, ist hervorragend“, schwärmte daher auch Vereinspräsident Herbert Hainer vom ersten Reisestopp auf der Audi Summer Tour. „Ich habe von Vinnie (Kompany, d. Red.) gehört, dass die Bedingungen auf dem Trainingsgelände super sind. Das Hotel ist traumhaft, das Essen hervorragend, der Flug war gut. Bis jetzt ist es 1a – ich hoffe, es geht so weiter.“
Bayern arbeiten in Südkorea an der Markenpräsenz
Kritische Worte fanden die Bayernbosse dagegen mit Blick auf ihre Ligakonkurrenten: Schließlich reiste neben dem FCB nur Borussia Dortmund in der Saisonvorbereitung ins Ausland (der BVB war in Japan), RB Leipzig war zusätzlich bereits im Mai in Südafrika.
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„Die Bundesliga hängt in puncto TV-Einnahmen aus dem Ausland der Premier League und der spanischen Liga ziemlich hinterher. Die Reichweite kann man im Fußball am besten ausweiten, indem man persönlich vor Ort ist“, kritisierte Hainer. Marketing-Vorstand Rouven Kasper (hier im Exklusiv-Interview mit Absolut Bayern), der hauptsächlich für die Planung der Asienreise zuständig war, ergänzte: „Es ist absolut notwendig und mein klarer Appell, dass mehr Bundesliga-Clubs ins Ausland reisen. Das muss gar nicht Asien sein“, so der 43-Jährige.
„Wir müssen uns alle gemeinsam die Märkte aufteilen. Dass nur zwei Clubs unterwegs sind, ist nicht ansatzweise ausreichend. Wir sind eine Liga, da muss der Liga-Verbund mehr zusammenhalten. Bayern alleine schafft das nicht.“ Zur Wahrheit gehört neben allen Marketingzielen dieser Reise nämlich auch, dass der deutsche Rekordmeister sich parallel auf die neue Saison vorbereiten muss. Am Dienstag (13 Uhr, FCB-TV) steht dafür das Testspiel gegen den Jeju SK FC an.