Blaskapelle feiert 160 Jahre – und tanzt bis 1.30 Uhr nachts


Stand: 28.07.2026, 18:00 Uhr

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Deftiges Essen mit Bier als auch weiteren Getränken erwartete die Teilnehmer beim Frühschoppen am Sonntag in der Pröbstl-mühle. Auch Kaffee und Kuchen gab es. Der 2. Vorsitzende der Blaskapelle Peter Schleich (h. l. stehend) nutzte diesen, um sich bei ganz vielen Adressaten für deren Unterstützung zum Gelingen des Jubiläumsfests zu bedanken.

Deftiges Essen erwartete die Teilnehmer beim Frühschoppen am Sonntag in der Pröbstlmühle. Auch Kaffee und Kuchen gab es. Der 2. Vorsitzende der Blaskapelle Peter Schleich (h. l., stehend) nutzte diesen, um sich bei ganz vielen Adressaten für deren Unterstützung zum Gelingen des Jubiläumsfests zu bedanken. © Manfred Ellenberg

Die Blaskapelle Schwabsoien hat ihr 160-jähriges Bestehen mit einem zweitägigen Fest gefeiert. Ob Sternmarsch oder Musikantenduell: Musik führt die Menschen zusammen.

Schwabsoien – Nach dem vorangegangenen Sternmarsch mit den Kapellen umliegender Gemeinden und einem Musikantenkarussell war am Abend zuvor das Fest in der heimischen Pröbstlmühle in die nächste Runde gegangen. Dort hatte nach den viel gute Stimmung verbreitenden Kapellen aus Schwabbruck, Sachsenried und Altenstadt zu schon vorgerückter Stunde die Musikkapelle Burggen die Bühne in Besitz genommen und die Stimmung zum Höhepunkt getrieben. Die Burggener waren laut dem 2. Schwabsoier Blaskapellen-Vorsitzenden Peter Schleich bis gegen 1.30 Uhr in der Früh „eine Wahnsinnsbereicherung für das Fest“.

Unbenommen der für viele langen Nacht präsentierten sich am Sonntagmorgen die gut 30 Musiker der Schwabsoier Blaskapelle in ihrer feschen Garderobe und mit ihren Instrumenten bereits vor 9.30 Uhr allesamt gut gelaunt auf der Schongauer Straße zum Marsch Richtung Kirche. Gefolgt von Pfarrer Johannes Huber und zahlreichen Ministranten sowie den ebenfalls zahlreichen Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine, ging es mit Marschmusik in Richtung Kirche. Dort zelebrierten Huber und Pfarrer Siegfried Beyrer den sehr gut besuchten Festgottesdienst, zu dem die Kapelle mit Dirigentin Franziska Ettmüller mit vielen schön gespielten Stücken beitrug.

Nach dem Gottesdienst ging es im Festzug erneut mit der Kapelle vornweg und den nachfolgenden Fahnenabordnungen vorbei am historischen Mühlrad der Pröbstlmühle – wie schon am Abend zuvor – in die festlich dekorierte Halle der Mühle, vor der noch ein zusätzliches kleines Zelt aufgebaut war.

Dort wartete schon die Schönach-Jugendkapelle, die – auch wenn viele der jungen Musiker erst wenige Auftritte bestritten hatten – mit Dirigent Stefan Wohlhaupter beim gemeinsamen Frühschoppen mit vielen Musikstücken auf und sorgte für gute Stimmung. Als Verstärkung spielte auch Franziska Ettmüller mit, die zuvor bereits in der Kirche ihren Taktstock geschwungen hatte.

Leider konnte bei alldem die Vereinsvorsitzende Simone Schmid, die für das Jubiläumsfest vieles vorbereitet und zum guten Gelingen mit auf den Weg gebracht hatte, nicht dabei sein. Der sie vertretende Peter Schleich nutzte die Gelegenheit beim Frühschoppen, sich bei ganz vielen Adressaten zu bedanken. Vornweg war dies die Familie Pröbstl, für die die Überlassung der Halle mit einiger Arbeit verbunden war. Dafür gab es als Dankeschön einen Präsentkorb.

Musik begleitet das ganze Leben

Hinzu kam die Feuerwehr, die unter anderem für einen sicheren Festzug gesorgt hatte, und nicht zu vergessen die Geistlichkeit, die mit einem sehr schönen Gottesdienst dazu beigetragen hatte, dem Fest den ihm gebührenden würdigen Rahmen zu verleihen. Hinzu kamen noch zahlreiche weitere Namen.

Auch Bürgermeister Manfred Schmid, der bereits am Festzug teilgenommen und vor dem Jubiläumsfest bei der Erledigung von Formalitäten unterstützt hatte, nutzte die Gelegenheit, sich bei allen Schwabsoier und Sachsenrieder Vereinen für deren Engagement zu bedanken. Damit solche Veranstaltungen stattfinden können, brauche es Menschen, „die Verantwortung übernehmen“. Die Musik und die Blaskapelle würden „uns unser ganzes Leben“ begleiten, wobei er sich bei den Musikern „für die Gefühle, die ihr uns immer wieder gibt“, bedankte.

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