„Das ist unser GPS“
Stand: 17.09.2026, 18:00 Uhr
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Headcoach Tom Pokel und Sportdirektor Jan Barta über Struktur und Straßenkarten, Sicherheitsventile und höhere Löwen-Standards. Dieser Artikel entstammt einer zwölfseitigen Beilage zum Saisonstart, die auch digital abrufbar ist. Den Link finden Sie am Textende.
Gerade noch hat Tom Pokel unten auf dem Eis gestanden, mit Trillerpfeife und lauten Kommandos und immer auch einem Wort zwischendrin für seine Spieler. Im Training der Löwen Frankfurt geht es auf und ab, mit Speed und Intensität, darauf legt der Headcoach Wert. Kurz darauf nimmt er sich gemeinsam mit Sportdirektor Jan Barta Zeit für ein ausführliches Gespräch zur Lage der Löwen, nun, da die Vorbereitung zu Ende geht und die neue Saison in der Deutschen Eishockey Liga beginnt.

Herr Pokel, in der vergangenen Saison sind Sie zwischendrin eingestiegen, im November, im laufenden Betrieb. Wie gut tut es einem als Trainer, jetzt die vollen sechs Wochen Vorbereitung mit der Mannschaft zu haben?
TOM POKEL: Es ist wichtig, dass man von Anfang an in eine Richtung gehen kann. Man braucht diese Zeit, um den Spielern das beizubringen, was wir uns vorstellen, dass alles eingespielt ist, dass sie das automatisieren. Und man hat gleich in den ersten Trainingstagen gesehen, dass die Spieler, die in der vergangenen Saison schon bei uns waren, wieder mitbringen, was wir da schon eingebaut haben. Das hilft natürlich, weil sich die neuen Spieler an ihnen orientieren konnten. Ich bin sehr zufrieden mit der Vorbereitung.
Was war in der vergangenen Saison gerade gegen Ende schon gut, was soll jetzt noch besser werden?
POKEL: Ich denke, dass wir ab Anfang Januar unseren Rhythmus gefunden hatten und eine Kultur aufgebaut haben. Wir wollen kein passiver Gegner sein, sondern ein aggressiver. Von Anfang an war im Trainingcamp und in den ersten Testspielen beim Gäubodencup zu spüren, dass die Jungs das gerne haben und sie es umsetzen.
Was ist in der Zeit der Vorbereitung besonders wichtig für Sie?
POKEL: Vieles, das kann man nicht mit einem Wort sagen. Man baut ein Fundament, und am Ende ist das Hochhaus nur so stark wie das Fundament. In den sechs Wochen bauen wir nicht nur das Fundament, wir stabilisieren und verstärken es auch. Darauf können wir dann Stockwerk auf Stockwerk bauen. Das ist nicht nur Sache des Trainers oder des Sportdirektors, sondern von allen, die dazugehören. Es geht um die Siegermentalität, die Arbeitskultur, um alles, was man braucht, um Spiele zu gewinnen. Und darum, dass man das tagtäglich in die Gewohnheiten und Verhaltensweisen einbaut.
Auf was kommt es noch an?
POKEL: Man schweißt ein Team zusammen. Eine eingeschworene Gruppe ist sehr wichtig, um in und nach schwierigen Situationen, die jede Mannschaft erlebt, stärker zu sein. Die Opferbereitschaft ist größer, bei einer Mannschaft, die gut miteinander verbunden ist, das gegenseitige Geben und Nehmen. Die taktischen Elemente kommen in der Vorbereitung natürlich auch hinzu, die individuellen Prinzipien, die Arbeit an den Special Teams, dass alle einen Rhythmus haben, und noch vieles andere. Damit wir bereit sind, wenn die Saison jetzt beginnt.
JAN BARTA: Ich bin auch zufrieden mit dem, was wir in den Spielen gesehen haben. Wir hatten sehr, sehr gute Gegner mit sehr guten Special Teams, wir hatten aber auch Gegner, gegen die wir zeigen konnten, was wir die ganze Woche trainiert und was für Lehren wir aus den vorangegangenen Spielen gezogen haben. Inhaltlich war das sehr gut. Das gibt dir ein gutes Gefühl für den Saisonstart, es ist aber kein Garant für einen guten Saisonstart.
Herr Barta, Sie haben den Kader für die neue Saison zusammengestellt. Was war die Idee für das neue Löwen-Team?
BARTA: Man hat immer eine Idee und Bedürfnisse, aber dann gibt es ja noch den Markt, das versuchen wir zu matchen. Wir waren auf der Suche nach Erfahrung und IQ, das waren die zwei Aspekte, die wir vor allem gebraucht haben. Wir haben sehr schnelle Spieler in unserem Kader, wir haben eigentlich von jeder Facette etwas. Wir haben auch Größe, wir haben uns im Tor verstärkt. Wir haben alle Zutaten zusammen, dass es funktionieren könnte. Natürlich gibt es verschiedene Faktoren, die reinspielen. Es gibt immer noch einen Gegner, der auch hart arbeitet und Spieler holt, die vielleicht noch eine Schippe besser sind. Standorte, die andere Voraussetzungen haben. Aber ich glaube, die Ziele müssen immer im Verhältnis zum Potenzial stehen, und wenn wir da ans Maximum gehen und hart arbeiten, werden wir am Ende auch belohnt. Tom und ich waren im Austausch, haben jeden einzelnen Spieler besprochen und sind froh über die Spieler, die jetzt hier sind.
Was ist noch anders als vor einem Jahr?
BARTA: Wichtig war, dass wir uns in dieser Saison verwirklichen können, was die Kaderzusammenstellung angeht, und auch dem Kader ein Gesicht geben, das unseren Anforderungen entspricht. In der vergangenen Saison war das nicht wirklich der Fall, da wir bei den offenen Kaderpositionen nur wenig Handlungsspielraum hatten. In dieser Saison war die Ausgangslage deutlich flexibler, sodass ich in enger Abstimmung mit Tom gezielt nach Spielertypen suchen konnte, die zur neuen sportlichen Ausrichtung passen und die neue Handschrift der Löwen verkörpern. Der eine oder andere Kniff hat funktioniert, gerade wenn es um IQ geht, um Erfahrung oder Charakter, mit Abeltshauser und Krupp. Solche Spielertypen helfen dabei, die Kabine zu verändern. Dazu kommt, dass wir die Spielphilosophie aus dem Ende der letzten Saison übertragen konnten, mit den Spielern, die zurückgekommen sind. Das stimmt mich zuversichtlich. Wir haben für jeden Spieler die Rolle klar definiert. Jeder muss auch so spielen, wie wir ihn geholt haben. Dann haben wir eine Chance, dass der Plan aufgeht.
Wie haben sich die Neuen ins Team eingefügt, Herr Pokel?
POKEL: Ich bin sehr zufrieden. Wir haben uns verbessert, was Schnelligkeit angeht, das spielerische Element, Erfahrung und Führungskraft. Wenn jemand wie Krupp oder Abeltshauser etwas vormacht, eine Arbeitshaltung vorlebt, zieht das andere mit, wenn sie im Krafttraining fünf Kilo oder fünf Wiederholungen mehr machen. Die Krafteinheiten sind intensiver als in der Saison davor, das Klima ist auch insgesamt ein anderes. Jeder einzelne Neuzugang hat die Erwartung erfüllt. Sie kennen alle ihre Aufgaben, sie wissen, was sie zu tun haben. Und Ehrgeiz und Wille sind vorhanden. Wir haben eine Mannschaft, die nie zufrieden ist. sie wollen immer mehr.
BARTA: Als wir gegen Nürnberg in der Vorberetung hinten lagen, habe ich gesehen, dass die Jungs und die Trainer weiter entspannt waren und an sich geglaubt haben, und wir haben das Ding nach Hause gefahren. Diese Mannschaft hat durch die Neuverpflichtungen ein neues Gesicht bekommen und ein neues Verhalten. Selbst wenn ein Spiel mal nicht in unsere Richtung läuft, ist unser Standard höher und damit auch die Wahrscheinlichkeit, Spiele zu gewinnen. Dazu will noch eine grundlegende Sache sagen.
Ja gerne, bitte.
BARTA: Unser Ziel ist es, dass wir uns einen höheren Standard erarbeiten. Wir wollen keine Mannschaft sein, die mal gegen Berlin oder Köln überrascht, sondern wir hätten gerne eine Mannschaft, die eine gewisse Basis hat. Bei der es jedes Wochenende unangenehm ist, gegen sie zu spielen, bei der es keine Überarbeitung ist, wenn wir mal zweimal in Folge gewinnen. Alles, was wir tun, dient dazu, eine höhere Basis zu haben. Von der aus wir immer weiterarbeiten können.
POKEL: Man sieht den Ehrgeiz und den Willen, die Siegesmentalität. Die Jungs geben nicht auf. Selbst wenn wir ein Spiel verlieren, ist die Spur gewählt. Die Jungs wissen, im nächsten Spiel haben wir wieder eine Chance zu gewinnen. Wenn der Prozess stimmt, kommen die Ergebnisse zu uns. Deshalb ist der Prozess wichtiger als die einzelnen Ergebnisse, als immer gewinnen zu müssen, um jeden Preis. Klar wollen wir gewinnen, aber wenn wir im Prozess bleiben und das konstant bringen, werden wir mehr gewinnen als verlieren. So arbeitet man am konstanten Erfolg.
Auch wenn wir mal einen Umweg nehmen müssen, wissen wir, wie wir da hinkommen, wo wir hinwollen.
Wie wichtig ist dabei eine klare Struktur? Und wie wichtig ist es, zumindest offensiv auch Freiräume für Kreativität zu lassen?
POKEL: Die feste Struktur ist erstmal eher eine Sache der Defense. Jeder weiß, welche Aufgabe er hat, im Spiel gegen die Scheibe. Dabei gilt auch: Defense first. Diese blitzschnellen kleinen Entscheidungen zwischen Defense und Offense entscheiden ganze Spiele, und wenn wir Charakter und die richtige Mentalität haben, entscheiden wir uns für das Team und nicht für die Anerkennung als Einzelner in der Offense. Für das Wohl des Teams ist das besser. Freiräume gibt es, aber mit Sicherheitsventilen. Wir wollen nicht ins offene Messer laufen. Struktur haben wir in allen Bereichen des Spiels. Mit der Scheibe geht es dabei auch um den Sinn und die Instinkte von Profispielern, da haben wir ein gutes Kaliber. Alle sprechen die gleiche Sprache, alle spielen die gleiche Philosophie.
Wie arbeiten Sie als Trainer um das Risikomanagement?
POKEL: Das Risikomanagement sind die Strukturelemente. Die Stukturelemente sind unsere Straßenkarte, ein GPS. Worauf wir uns immer verlassen können, ist unsere Basis. Das GPS zeigt nicht, wie das Wetter ist oder ob ein Reifen platzt. Aber auch wenn wir mal einen Umweg nehmen müssen, wissen wir, wie wir wieder auf die Straße kommen und wie wir da hinkommen, wo wir hinwollen. Auch wenn die Geschwindigkeit mal schneller, mal langsamer ist, und wir selbst genau hinschauen müssen, um Gefahren zu erkennen. Es gibt nur Siege und Lehrgänge. Wenn die Mannschaft lernt aus den Lehrgängen, werden wir in Zukunft umso mehr siegen. Das ist ein Prozess und geht nicht von heute auf morgen. Ich denke auch jetzt schon an die nächste Saison, das baut sich auf. Ein Team wie Köln, das jetzt Champions League spielt und einer der Favoriten auf den Meistertitel ist, hat mit diesem Prozess vor fünf Jahren begonnen.

Sie haben in Straubing eine Mannschaft erfolgreich genau so entwickelt, über die Jahre zu einem ständigen Playoff-Teilnehmer in der DEL. Sehen Sie diese Voraussetzungen auch in Frankfurt?
POKEL: Auf jeden Fall, wenn nicht stärker. Die Voraussetzungen hier sind unheimlich gut vorhanden: die Stadt, die Fans, das ist bekannt. Ich denke, mit dem neuen Stadionprojekt, im Sponsoringbereich, in dieser Region, einer Großstadt, einer finanziell stabilen, schönen Stadt, gibt es Möglichkeiten, mehr Sportarten zu unterstützen und in den oberen Bereich zu bringen. Das war maßgeblich für meine Entscheidung, hierherzukommen. Ich möchte etwas bauen, Teil von dieser Geschichte sein und sagen können: Ich habe geholfen, dass die Löwen dort sind, wo sie jetzt sind. Manche Mannschaften haben andere Einkaufsmöglichkeiten, die können von einem Tag zum anderen etwas ändern. Bei uns dauert das vielleicht etwas länger, aber wir sind auf dem richtigen Weg.
BARTA: Wir müssen die Lösung für Defizite selbst entwickeln, während andere das vielleicht einkaufen können. Mit dem richtigen Training, mit Spielern, die Potenzial haben, eine Rolle vielleicht mal auszufüllen. Wir arbeiten viel mit Potenzial.
Herr Pokel, Sie haben Frankfurt nun seit November erlebt, auch die stimmungsvolle Eissporthalle. Kann man diese Atmosphäre als Trainer aufsaugen und genießen oder ist man dafür zu sehr im Spiel drin?
POKEL: Ich bin sehr im Spiel drin. Aber wenn man nach den Spielen zurückblickt, gibt es diese zwei Minuten vor Spielbeginn, wenn die Spieler aufs Eis kommen, dann die Starting Six genannt wird und es so laut ist, dass man nichts anderes versteht: Das saugt man auf und spürt es. Das sind sehr aufwühlende Momente, und es gibt ein unheimlich stolzes Gefühl, Teil von dieser Stadt, diesem Verein, von diesem Team zu sein und dafür anzutreten.
BARTA: Schon als ich selbst hier Spieler war, war das derselbe Moment: Die Musik, geht los, der Geruch der Wunderkerzen, da kriege ich immer noch Gänsehaut.
Selbst wenn ein Spiel mal nicht in unsere Richtung läuft, ist unser Standard höher und damit auch die Wahrscheinlichkeit, Spiele zu gewinnen.
Wie schätzen Sie die Liga ein? Und wo sehen Sie die Löwen?
BARTA: In erster Linie schauen wir auf uns, dass wir unsere Schwächen aus der vergangenen Saison so gut es geht korrigieren. Und dann müssen wir, wie Tom es gesagt hat, Stein auf Stein legen und am Ende sehen, wo wir rauskommen. Prognosen sind schwer. An der Spitze wird es keine Überraschungen geben, glaube ich. Und alles, was dahinter kommt, ist Wilder Westen, Hauen und Stechen, Kratzen und Beißen, und darauf müssen wir uns vorbereiten.
POKEL: Wir haben natürlich auch mittelfristige Ziele für diese Saison, aber Ziele sind nicht zu verwechseln mit Erwartungen, das möchte ich betonen. Klar, wenn wir Elfter sind, wollen wir natürlich Zehnter werden, aber ich möchte das nicht festnageln an irgendetwas. Wir können das nicht vorher abklären, das kommt auch auf die Gesundheit an und vieles andere. Wir haben 13 Gegner, die auch Erfolg haben wollen. Aber klar ist: Wir wollen einen besseren Start, wir wollen gut in die Saison reinkommen und weiter entfernt vom Abstiegsplatz bleiben als letzte Saison. Der Unterschied in der Tabelle ist dann so klein, dass man, wenn man weiter vom Abstiegsplatz weg ist, automatisch schon mittendrin ist im Kampf um einen Playoff-Platz, wer weiß. Wir zielen so hoch wie möglich. Was ich gesehen habe von den Jungs, ist, dass sie nie zufrieden sind. Wir haben neue Jungs reingebracht, die Misserfolg nicht akzeptieren, das war in der Vergangenheit vielleicht anders. Spieler, die Verantwortung übernehmen, die gerade stehen für das, was passiert, und wissen, dass man hart arbeiten muss, um sich zu verbessern. Ich bin selbst ein Perfektionist. Ich akzeptiere keine 70 Prozent, ich will immer 100 Prozent. Wir haben alles, was man braucht, um Spiele zu gewinnen. Opfer- und Kampfbereitschaft, Schnelligkeit, Verantwortungsbewusstsein mit der Scheibe, wir machen Druck, wir sind aggressiv im Forecheck. Ich denke, wir sind auch 15 Prozent im Voraus gegenüber dem, was wir in der vergangenen Saison gesehen haben.
BARTA: Was auch dazu gehört: Wenn wir Fehler machen, dann weil wir mutig und aggressiv sind, nicht weil wir Angst haben oder es nicht können. Uns ist allen bewusst, dass wir erfolgreicher sein müssen. Und dass wir uns den Weg dorthin Schritt für Schritt hart erarbeiten müssen. Mit der Kaderplanung haben wir dafür die Weichen gestellt. Jetzt liegt es an uns, eine Art Eishockey zu spielen, auf die wir alle stolz sein können.
Ich möchte etwas bauen, Teil von dieser Geschichte sein und sagen können: Ich habe geholfen, dass die Löwen dort sind, wo sie jetzt sind.
Jetzt geht es los, es wird ernst. Wie gespannt sind Sie auf die ersten Spiele der neuen DEL-Saison?
POKEL: Sehr, und auch voller Freude. Jedes Wochenende wird ein Prüfstein und natürlich eine Gelegenheit, Punkte zu sammeln, davon wollen wir so viele wie möglich. Wir gehen hungrig hinein und spielen jedes Spiel, um zu gewinnen. Selbstbewusstsein und Ehrgeiz sind vorhanden. Alle freuen sich darauf, das merkt man am Fokus und der Intensität in den Trainingseinheiten.
Wie müsste eine Saison aussehen, damit Sie unabhängig vom Tabellenplatz zufrieden wären?
BARTA: Mal abgesehen von dem bereits Gesagten: Ich finde es ganz wichtig, Heimspiele zu gewinnen. Dann zünden wir hier im Umfeld viel an. Die Heimspiele waren immer das Thermometer der Stimmung für eine ganze Saison.
Auf was können sich die Löwen-Fans freuen? Und was können Sie Ihnen versprechen?
POKEL: Wir geben in jedem Spiel alles, um zu gewinnen. Wir wollen eine aggressive Spielweise spielen und auch so, dass kein Gegner gegen uns einen leichten Tag haben wird. Wir wollen die Scheibe gut laufen lassen, uns in der gegnerischen Zone festsetzen, attackieren, Scheiben aufs Tor bringen, aggressiv forechecken. Ein schnelles Zweiwegespiel, mit diesen ganzen Elementen, in diesem wunderschönen Sport mit viel Speed und Koordination. Wir werden die Gegner so viel wie möglich attackieren, und wir werden keinen Zentimeter hergeben. Wir spielen eine harte, intensive, freudvolle Saison. Und am Ende werden wir sehen, wo wir sind.
Hinweis: Dieser Text entstammt einer am 17. September 2026 erschienenen Beilage zum Saisonstart, die auch digital abrufbar ist.
Löwen-Trainer
Tom Pokel kennt die DEL so gut wie wenige andere Cheftrainer in der ersten Klasse des deutschen Eishockeys. Vor allem aus seiner langen und erfolgreichen Zeit als Headcoach der Straubing Tigers, die er von Oktober 2017 bis Februar 2025 anleitete, sechsmal in Folge ins Viertelfinale führte und 2024 ins Finale des Spengler Cups. Assistenztrainer bleibt Emil Rasmussen, Goalie-und Videocoach Luca Endres. Als Athletiktrainer ist Matthias Ott hinzugekommen, vorher bei Handball-Bundesligist HSG Wetzlar tätig.