Das sagt Ihnen niemand über Ihr Girokonto: Diese 5 Dinge sollten Frauen unbedingt überprüfen
Stand: 26.10.2026, 20:20 Uhr
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Das Girokonto gehört zum finanziellen Alltag. Doch viele Frauen wissen nicht genau, welche Gebühren anfallen, wie teuer ein Dispokredit werden kann oder wie viel Geld dauerhaft auf dem Konto bleiben sollte.
Das Gehalt wird überwiesen, die Miete abgebucht und Einkäufe werden mit der Karte bezahlt. Für die meisten Menschen ist das Girokonto der zentrale Ort für ihre täglichen Geldgeschäfte.
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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Fortunalista, der Finanzplattform für fundiertes und verständliches Wissen rund um Geldanlage und Altersvorsorge, entstanden. Die Überprüfung des Girokontos kann ein erster Schritt sein, um die eigene finanzielle Situation besser zu verstehen.
Die Money Reset Challenge von Fortunalista richtet sich an Frauen, die sich intensiver mit ihren Geldgewohnheiten auseinandersetzen und ihre Finanzplanung bewusster gestalten möchten. Sie bietet einen Anlass, Einnahmen und Ausgaben zu hinterfragen, finanzielle Prioritäten zu überprüfen und neue Ziele zu entwickeln. Auf dieser Grundlage lassen sich weitere Entscheidungen rund um Sparen, Rücklagen und langfristigen Vermögensaufbau treffen.
Gerade weil es so selbstverständlich genutzt wird, geraten die Vertragsbedingungen leicht in Vergessenheit. Dabei können sich auch kleine Gebühren über mehrere Jahre summieren.
1. Wie viel kostet das Girokonto tatsächlich?
Ein Girokonto kann neben der monatlichen Kontoführungsgebühr weitere Kosten verursachen. Dazu gehören beispielsweise Gebühren für Karten, bestimmte Überweisungen oder Bargeldabhebungen.
Ein Konto mit acht Euro monatlicher Grundgebühr kostet bereits 96 Euro pro Jahr. Kommen weitere Gebühren hinzu, steigt der Betrag.
Tipp: Das aktuelle Preis- und Leistungsverzeichnis prüfen und die gesamten jährlichen Kontokosten berechnen. Ein Kontowechsel kann sinnvoll sein, wenn ein anderes Angebot bei vergleichbaren Leistungen günstiger ist.
2. Wie teuer wird es, das Konto zu überziehen?
Ein Dispokredit ermöglicht es, das Girokonto bis zu einem vereinbarten Betrag zu überziehen. Für diese Flexibilität verlangen Banken jedoch häufig vergleichsweise hohe Zinsen.
Bei einer Überziehung von 1.000 Euro über drei Monate und einem angenommenen Sollzinssatz von zwölf Prozent jährlich fallen vereinfacht rund 30 Euro Zinsen an.
Tipp: Den vereinbarten Dispozins prüfen und Kontoüberziehungen möglichst nicht als dauerhafte Finanzierung nutzen. Bei regelmäßigen Engpässen kann eine Überprüfung des Haushaltsbudgets helfen.
3. Liegt zu viel Geld auf dem Konto?
Ein finanzieller Puffer auf dem Girokonto ist sinnvoll, damit laufende Abbuchungen gedeckt sind.
Wer jedoch dauerhaft große Beträge unverzinst liegen lässt, verzichtet möglicherweise auf Guthabenzinsen.
Ein Beispiel: Werden 5.000 Euro ein Jahr lang mit zwei Prozent verzinst, entstehen vor Steuern rechnerisch 100 Euro Zinserträge. Auf einem unverzinsten Konto wären es null Euro.
Tipp: Prüfen, welcher Betrag für laufende Zahlungen benötigt wird und welcher Teil der kurzfristigen Rücklagen gegebenenfalls auf einem Tagesgeldkonto liegen könnte. Zinssätze können sich ändern.
4. Welche Abbuchungen laufen automatisch?
Viele wiederkehrende Zahlungen fallen im Alltag kaum auf. Dazu gehören Abonnements, Mitgliedschaften und kleinere Dienstleistungen.
Gerade wenn mehrere Verträge parallel laufen, kann der Überblick verloren gehen.
Tipp: Kontoauszüge der vergangenen drei Monate überprüfen und alle regelmäßigen Abbuchungen in einer Liste erfassen. Nicht mehr benötigte Leistungen können anschließend gekündigt werden.
5. Ist das Girokonto ausreichend abgesichert?
Neben Gebühren und Guthaben spielt auch die Sicherheit eine wichtige Rolle.
Unbekannte Abbuchungen, betrügerische Nachrichten oder unberechtigte Zugriffe können finanzielle Schäden verursachen.
Tipp: Kontobewegungen regelmäßig kontrollieren, sichere Freigabeverfahren nutzen und niemals Zugangsdaten oder Freigabecodes aufgrund unerwarteter Nachrichten weitergeben. Bei verdächtigen Transaktionen sollte umgehend die Bank kontaktiert werden.
„Ein Girokonto sollte nicht nur funktionieren, sondern auch zu den eigenen Bedürfnissen passen. Wer Gebühren, Kontobewegungen und Rücklagen regelmäßig überprüft, kann unnötige Kosten vermeiden und seine Finanzen besser steuern“, erklärt Margarethe Honisch, Finanzexpertin und Gründerin von Fortunalista.