Europa League: Salzburg zittert sich gegen Pafos zum Aufstieg | Kleine Zeitung


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Mit einem 1:0-Vorsprung gingen die Salzburger ins Rückspiel auf Zypern, mussten aber lange zittern, ehe der Aufstieg nach einem 3:3 feststand. Held des Abends: Haris Tabakovic.

Haris Tabakovic erzielte alle drei Salzburger Treffer

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Haris Tabakovic erzielte alle drei Salzburger Treffer

vor 25 Minuten

13. August 2026 um 19:05

Neo-Stürmer Haris Tabakovic hat Red Bull Salzburg fast im Alleingang ins Europa-League-Play-off und damit sicher bereits in eine europäische Ligaphase geschossen. Der Bosnier erzielte am Donnerstag beim 3:3 im Rückspiel der dritten Quali-Runde auf Zypern gegen Pafos nach 0:2-Rückstand einen lupenreinen Hattrick (54., 58./Elfer, 70.). Schon beim 1:0 im Hinspiel hatte Tabakovic getroffen. Im Kampf um den Europa-League-Einzug wartet nun Schwedens Meister Mjällby.

Wir haben mit Herz gespielt, aber auf diesem Level kannst du nicht 10 bis 15 Minuten schlafen. Für mich war es ein glücklicher Elfmeter, den sie bekommen haben. Es ist ein Spiel, aus dem wir lernen können. Ich glaube, das Team hat eine gute Leistung gebracht.

— David Luiz, Pafos-Abwehrchef

Salzburg-Trainer Danny Röhl nahm im Vergleich zum Hinspiel drei Änderungen vor. Bartosz Mazurek, Sota Kitano und Tabakovic rückten anstelle der verletzten Soumaila Diabate und Gaoussou Diakite sowie des zuletzt ebenfalls angeschlagenen Edmund Baidoo in die Startformation. Tabakovic gab unterstützt von Yorbe Vertessen die Speerspitze. Salzburg war bei feuchtheißen Bedingungen nur in den Anfangsminuten der ersten Hälfte voll da. Mazurek tauchte nach 60 Sekunden vor Radoslaw Majecki auf, scheiterte aber am Pafos-Goalie.

Danach bewies Zyperns Cupsieger im mit 6.000 Fans besetzten Ausweichstadion in Limassol mit zwei Toren seine Heimstärke. Lele egalisierte nach einem Wechselpass und folgender Flanke des früheren LASK-Profis Bruno Felipe per Kopf das Hinspiel-Ergebnis (15.). Ein Freistoß seines brasilianischen Landsmannes Biel fand aus halblinker Position seinen Weg ins Tor. Die Pafos-Verteidiger David Luiz und David Goldar hatten Salzburg-Goalie Christian Zawieschitzky irritiert.

Tabakovic, Tabakovic und noch einmal Tabakovic

Salzburg tat sich schwer, vor der Pause war zu wenig Bewegung im Spiel des Röhl-Teams. Das änderte sich unter anderem durch die Hereinnahme von Baidoo. Nach einem schlampigen Rückpass von Abubakr Barry war Zawieschitzky vor Ivan Sunjic zur Stelle (46.), auf der Gegenseite ließ Vertessen nach Baidoo-Zuspiel die erste Ausgleichschance aus (47.).

Danach drehte Tabakovic innerhalb von vier Minuten das Duell: Der 32-Jährige behielt nach Zuspiel von Damir Redzic im Strafraum die Ruhe und verkürzte auf 1:2. Wenig später berührte Goldar nach Flanke von Salzburg-Kapitän Nikolas Veratschnig in einem Luftduell mit Tabakovic den Ball mit der Hand. Salzburgs neuer Sturmtank verwertete den folgenden Strafstoß sicher im linken Eck. Tabakovic hatte aber noch lange nicht genug: Der Ex-Austrianer staubte nach einem abgeblockten Baidoo-Schuss zum Hattrick ab.

Klar, als Stürmer geht es um Tore. Aber wir wussten, dass es nicht einfach wird hier. Wir hatten keinen Zugriff und haben dann etwas umgestellt in der Pause, auch in Bezug auf das Pressing. Dann war es besser. 

— Haris Tabakovic

Pafos warf in der Folge alles nach vorne, Zawieschitzky konnte sich mehrfach auszeichnen. Der 19-Jährige parierte erst einen Kopfball von Lele (72.). Danach war er auch bei einer Doppelchance der eingewechselten Nicolas Ngamaleu und Anderson Silva zur Stelle (77.). Beim Ausgleich des kurz zuvor eingewechselten Murad Mammadov war Zawieschitzky machtlos (84.). Die Salzburger Hintermannschaft hatte sich bei einem kurz abgespielten Corner überraschen lassen, Mammadov traf vom Strafraumeck. Karim Konate ließ zwar Salzburgs Matchball aus (90.), die Bullen brachten das Ergebnis aber über die Zeit.

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