Der SK Sturm gegen Olympique Marseille jetzt im Liveticker


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Ein Tor von Oumar Diakité in der 13. Minute entschied das Europa-League-Heimspiel gegen Olympique Marseille.

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Sturm siegte gegen Marseille

vor 34 Minuten22. Oktober 2026 um 18:44

SK Sturm Graz

Im Zuge ihrer Choreographie ließ die Nordkurve wissen: „Wir wollen alles und noch mehr.“ Die Fans bekamen an diesem Europa-League-Abend viel, möglicherweise mehr, als manche von ihnen erwartet hätten. Denn Sturm fightete Marseille nieder und gewann mit 1:0.

Im Vergleich zum Derby änderte Trainer Fabio Ingolitsch seine Startelf ursprünglich an zwei Positionen. Für den verletzten Torhüter Daniil Khudyakov übernahm Ammar Helac, Jacob Hödl kehrte anstelle von Luis Balbo in die Anfangsformation zurück – da sich Jürgen Heil nach dem Aufwärmen jedoch mit muskulären Problemen abmeldete, stand der Mann für die linke Seite doch von Beginn an auf dem Spielfeld. Die Franzosen rotierten im Vergleich zum letzten Liga-Spiel großflächig an acht Positionen.

Sturm kontrollierte von Beginn an das Geschehen und ging auch verdient in Führung. Nouhoum Kamissoko verlor gegen Luca Weinhandl den Ball, der auf Oumar Diakité (13.) weiterleitete. Der Torjäger bewahrte vor dem Tor die Nerven und schrieb somit auch international erstmals für Sturm an.

Die Gastgeber hätten mit einer noch höheren Führung in die Halbzeitpause gehen können. In Minute 31 spielte Simon Seidl bei einem schönen Konter einen idealen Pass auf Hödl, dessen Abschluss Tormann Jeffrey De Lange allerdings entschärfen konnte. Nach einem Fehlpass der Gäste in der Rückwärtsbewegung kam Seidl in Minute 38 in aussichtsreicher Position an den Ball, entschied sich für einen Lupfer, der aber von der Latte zurückprallte. Zwei Minuten später glich Marseille in Sachen Aluminium-Treffer aus. Keyliane Abdallah visierte das kurze Eck an, traf jedoch die Stange.

Der Arbeitstag von Diakité war nach den ersten 45 Minuten beendet, an seiner Stelle kam Belmin Beganovic in die Partie. „OM“ brachte zwei übliche Stammkräfte und agierte nun wesentlich gefälliger. Vor allem Igor Paixao erwies sich als Bereicherung. Die erste Topchance des zweiten Durchgangs fand trotzdem Sturm vor, De Lange holte jedoch einen Versuch von Beganovic (61.) aus dem Eck. Das Publikum fühlte sich jedenfalls abgeholt vom Auftritt der Heimmannschaft und tat dies auch lautstark kund.

Die Zahl der frischen Kräfte auf der Bank hielt sich in Grenzen. Leistungstechnisch gab es ohnehin keinen Grund für weitere Wechsel, auch wenn der Kräfteverschleiß enorm war. Doch Sturm belohnte sich für den Aufwand und brachte den Sieg über die Runden.