Dieses Café schafft Begegnungen und neue Perspektiven in Hamburg
LASS MACHEN – GELD FÜRS QUARTIER
Die Aktion „Lass machen – Geld fürs Quartier“ geht in die nächste Runde. Diese zehn Projekte haben es in die Votingphase geschafft.
Die Aktion „Lass machen – Geld fürs Quartier“ geht in die nächste Runde: Die Hamburger Volksbank unterstützt zusammen mit der MOPO gleich drei gemeinnützige Vereine mit je 20.000 Euro. Nach der Bewerbungsphase hat eine Jury zehn Vereine ausgewählt, die vom 19. bis zum 29. Oktober, 12 Uhr, in einer Abstimmungsphase von den Kunden der Hamburger Volksbank und den MOPO-Lesern gewählt werden können – wir stellen hier jedes Projekt in einem Steckbrief vor.
Verein: Jugendsozialarbeit Schanzenviertel e. V.
Projekt: soli.cafe: Gemeinsam Perspektiven schaffen
Im soli.cafe sollen Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrungen einen Ort finden, an dem sie Unterstützung erhalten, Kontakte knüpfen und ihren Alltag in Hamburg besser bewältigen können. Das Projekt der Jugendsozialarbeit Schanzenviertel e. V. ist im Café Eins in der Altonaer Straße angesiedelt. Es richtet sich insbesondere an Menschen in schwierigen Lebenssituationen, die von Einsamkeit und Isolation betroffen sind oder aufgrund von Sprachbarrieren und fehlenden sozialen Kontakten nur schwer Zugang zu gesellschaftlichen Angeboten finden.
Das soli.cafe verbindet praktische Alltagshilfe mit Begegnung und gegenseitiger Unterstützung. Zum Angebot gehören offene Treffen, gemeinsames Kochen, Deutschtraining und Hilfe bei der Orientierung im Hamburger Hilfesystem. Auch gemeinsame Besuche von Kulturveranstaltungen und öffentlichen Einrichtungen sowie Workshops zur Stärkung persönlicher Kompetenzen sind geplant beziehungsweise Teil des bestehenden Angebots. Dabei geht es nicht nur darum, Unterstützung zu erhalten: Teilnehmende können ihre eigenen Erfahrungen und Fähigkeiten einbringen und selbst Verantwortung übernehmen.
Mit dem Fördergeld von 20.000 Euro möchte der Verein das Projekt im Jahr 2026/2027 stärken und die Angebote für Menschen in besonders belastenden Lebenssituationen verlässlich zugänglich machen. Das Geld soll unter anderem für Lebensmittel und Kochmaterialien, Fahrtkosten, Lernmaterialien für das Deutschtraining, Workshops und mehrsprachige Informationsmaterialien eingesetzt werden. Außerdem sollen Eintritts- und Teilnahmegebühren für Kultur-, Bildungs- und Gemeinschaftsangebote übernommen werden, damit finanzielle Hürden die Teilnahme nicht verhindern.
Das Ziel ist es, Einsamkeit zu reduzieren, Zugehörigkeit zu stärken und neue soziale Netzwerke zu ermöglichen. Durch die gegenseitige Unterstützung können Teilnehmende Selbstvertrauen entwickeln, ihre Fähigkeiten einbringen und anderen beim Ankommen in Hamburg helfen. So möchte das soli.cafe Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenbringen, gesellschaftliche Teilhabe fördern und den Zugang zu bestehenden Hilfs- und Freizeitangeboten erleichtern.
Hier gelangt Ihr zur Übersichtsseite des Votings von „Lass machen – Geld fürs Quartier“.