US-Präsident Donald Trump nennt Lebron James einen Rassisten – seine Begründung macht sprachlos
Donald Trump nennt Basketball-Star LeBron James plötzlich einen Rassisten
Stand: 25.07.2026, 17:37 Uhr
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Donald Trump hat Basketball-Superstar LeBron James scharf angegriffen. Der Superstar setzt derweil auf ein letztes großes Karriereziel.
Washington D.C. – Die Diskussion um den größten Basketballspieler aller Zeiten hat neue Nahrung erhalten. Allerdings nicht durch den frisch verkündeten Wechsel von Superstar LeBron James, sondern vielmehr durch eine provokante Äußerung aus dem Weißen Haus. US-Präsident Donald Trump positionierte sich klar im ewigen „GOAT“-Duell zwischen Michael Jordan und James und nutzte die Gelegenheit zugleich für einen persönlichen Seitenhieb gegen den NBA-Superstar.

Auf die Frage, ob er James oder Jordan für den besten Basketballspieler der Geschichte halte, ließ Trump keinen Zweifel aufkommen. „Ich würde sagen: Michael Jordan, ohne Frage“, erklärte der Präsident. Seine Entscheidung begründete er dabei auch mit der persönlichen Beziehung zum früheren Bulls-Star. „Michael Jordan ist ein Freund von mir. Ich spiele mit ihm Golf. Er ist ein wirklich netter Kerl“, so der US-Präsident.
Über LeBron James sagte Trump dagegen: „Vielleicht ist er ein Rassist, aber vielleicht mag er Trump auch einfach nicht. Ich weiß es nicht. Ich mag nur Leute, die mich mögen.“ Warum er James diesen Vorwurf machte, erläuterte er nicht. Die gegenseitige Abneigung zwischen Trump und James ist allerdings seit Jahren bekannt. Der NBA-Star unterstützte bei den vergangenen drei US-Präsidentschaftswahlen jeweils den demokratischen Gegenkandidaten Trumps.
Bereits 2017 bezeichnete James den damaligen Präsidenten in einem Streit um den abgesagten Besuch der Golden State Warriors im Weißen Haus als „Penner“. Ein Jahr später legte Trump über die sozialen Medien nach: „LeBron James wurde gerade von dem dümmsten Mann im Fernsehen, Don Lemon, interviewt. Er hat LeBron klug aussehen lassen, was gar nicht so einfach ist.“ Während die politische Auseinandersetzung weiter Schlagzeilen produziert, richtet James den Fokus auf seine sportliche Zukunft.
Der 41-Jährige kündigte zuletzt an, seine 24. NBA-Saison bei den Philadelphia 76ers zu bestreiten. „Ich bin überzeugt, dass ich dazu beitragen kann, die Philadelphia 76ers zu einem Meisterteam zu machen, und ich freue mich riesig darauf, eine neue Fangemeinde zu begeistern und diese unglaubliche Reise ein letztes Mal zu beginnen“, erklärte James. Sein Ziel bleibt unverändert: Mit einem weiteren Titel möchte er seine Chancen im Rennen um den Status als „Greatest of All Time“ (GOAT) weiter verbessern.
Statistisch hat James bereits zahlreiche Bestmarken aufgestellt. Er ist der punktbeste Spieler der NBA-Geschichte und absolvierte mehr Partien als jeder andere Profi. Im direkten Vergleich mit Jordan bleibt jedoch ein häufig genanntes Argument bestehen: die Anzahl der gewonnenen Meisterschaften. Während James bislang vier NBA-Titel gewann, führte Jordan die Chicago Bulls in den 1990er-Jahren zu sechs Meisterschaften.
Trotz seines Alters zählt James nach wie vor zu den stärksten Spielern der Liga. In Philadelphia soll er gemeinsam mit Joel Embiid, Tyrese Maxey, VJ Edgecombe und Neuzugang Jaylen Brown um den Titel kämpfen. Im „The Bill Simmons Podcast“ stellte NBA-Experte Zach Lowe bereits die Frage: „Ist das die beste Starting Five der NBA auf dem Papier?“ Dass Donald Trump seine Meinung über James noch ändern könnte, erscheint auch im Falle einer fünften Meisterschaft des Superstars eher unwahrscheinlich. (LF)