Markus Krösche vor dem Aus bei Eintracht Frankfurt? Aufsichtsrat teilt vielsagendes Statement


Eintracht-Aufsichtsrat tagt – Entscheidung um Krösche-Zukunft gefallen

Stand: 02.09.2026, 18:21 Uhr

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Die neue Saison ist noch jung – die Stimmung bei Eintracht Frankfurt aber schon wieder angespannt. Mit der aktuellen Lage beschäftigt sich auch der Aufsichtsrat.

Frankfurt – Hinter Eintracht Frankfurt liegen turbulente Monate, die nicht ganz die gewünschten Erfolge hervorgebracht haben. 2026/27 soll endlich Ruhe einkehren – doch derzeit sieht es alles andere als ruhig und entspannt aus. Der Aufsichtsrat der SGE hat sich am Mittwoch „eingehend mit der aktuellen sportlichen und wirtschaftlichen Situation der Eintracht Frankfurt Fußball AG befasst“, steht auf der Eintracht-Website geschrieben. Ging es dabei auch um Markus Krösche?

Wie geht es für Markus Krösche bei der Eintracht weiter?

Markus Krösche ist bei Eintracht Frankfurt nicht mehr unumstritten. © picture alliance/dpa | Andreas Arnold

Die „Analyse der Aktivitäten in der zurückliegenden Transferperiode“ wurde als Schwerpunkt behandelt. Mathias Beck, Vorsitzender des Aufsichtsrats, erklärte: „Wir haben die sportliche und wirtschaftliche Situation sowie die Entscheidungen der zurückliegenden Transferperiode im Aufsichtsrat sehr ausführlich und konstruktiv erörtert.“

Eintracht-Aufsichtsrat tagt – geht es auch um die Krösche-Zukunft?

Und weiter: „Dabei bestand Einigkeit darüber, dass wir die vor uns liegenden Aufgaben weiter mit großer Geschlossenheit angehen wollen. Unser Fokus richtete sich in den letzten Wochen darauf, die bestmöglichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison zu schaffen. Das ist der sportlichen Führung gelungen.“ Am Deadline-Day gaben die Adler Jean-Matteo Bahoya Larsson und Niels Nkounkou ab.

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Ritsu Doan entschied sich in letzter Minute gegen einen Wechsel nach Saudi-Arabien. Dass nach den Erfolgen der letzten Jahre die Ansprüche gewachsen sind – auch auf dem Transfermarkt – ist nicht nur Markus Krösche bewusst. Im Sommer stand die Generierung von Ablösesummen im Fokus, wenngleich die vielen Abgänge für Kopfschütteln bei den Fans gesorgt hatten.

Markus Krösche sagt: „Die zurückliegende Transferphase war anspruchsvoll und von einem in diesem Jahr außergewöhnlichen Marktumfeld geprägt. Vor diesem Hintergrund haben wir mit insgesamt 38 Transferbewegungen und unter Berücksichtigung unserer sportlichen wie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die erforderlichen Anpassungen im Kader vorgenommen. Unser voller Fokus gilt nun dem sportlichen Erfolg und einer erfolgreichen Saison. Ich arbeite mit voller Überzeugung daran, unsere Ziele zu erreichen.“

Krösche machte seinen Standpunkt auf der Sitzung deutlich. „Veränderungen in der Vorstandsstruktur oder sonstige Personalthemen“, gab die Eintracht bekannt, waren nicht Gegenstand der Sitzung. Am Sonntag steht das erste Heimspiel der neuen Saison gegen Augsburg (alle TV-Infos hier) auf dem Programm. Ein souveräner Sieg könnte zumindest für ein klein wenig Ruhe sorgen bei der Diva am Main. (is)