FCK-Boss Thomas Hengen spricht: Entwarnung bei Skyttä - FCK beobachtet Transfermarkt aber weiter


Naatan Skyttä vom FCK verzieht vor Schmerzen das Gesicht.

FCK-Boss Thomas Hengen spricht Entwarnung bei Skyttä - FCK beobachtet Transfermarkt aber weiter

Stand: 17.08.2026 • 20:08 Uhr

Wie vom 1. FC Kaiserslautern erhofft, hat sich Naatan Skyttä nicht schwerer am Knie verletzt. Den Transfermarkt beobachtet der FCK aber weiter.

Von Patrick Stricker

Es dauerte bis zum Montagnachmittag (17.08.2026), ehe der 1. FC Kaiserslautern etwas Habhaftes vermelden konnte. Immerhin: Aus Sicht des FCK ist es eine gute Nachricht.

Mittelfeldspieler Naatan Skyttä hat sich - ganz wie vom Fußball-Zweitligisten erhofft, nicht schwerer am Knie verletzt. Die weiterführende Diagnostik habe "keinen schwerwiegenden strukturellen Schaden im Kniegelenk" ergeben, wie der Club auf seiner Internetseite mitteilte.

FCK: Skyttä soll "schnellstmöglich" ins Teamtraining zurück

Skyttä werde "bis auf Weiteres" und individuell vom Physio- und Rehateam der Roten Teufel begleitet, "um schnellstmöglich wieder ins Mannschaftstraining zurückzukehren".

Der 24 Jahre alte Finne musste im Südwest-Duell mit dem Karlsruher SC (0:0) am vergangenen Samstag kurz vor der Halbzeitpause ausgewechselt werden (43. Spielminute). Trainer Torsten Lieberknecht hatte bereits unmittelbar nach der Partie die Hoffnung geäußert, dass es sich nicht um eine "schwierige Knieproblematik" handele: "Er hat auf jeden Fall geweint, als er runterkam. Das ist oft kein gutes Zeichen, weil ein Spieler spürt, wenn er weint, dass da mehr ist."

1. FC Kaiserslautern: Weitere Transfers nicht ausgeschlossen

Eine mögliche Verletzung Skyttäs hätte den FCK eventuell zu einer Nachverpflichtung fürs Mittelfeld gezwungen. Aber auch so ist nicht ausgeschlossen, dass die Verantwortlichen um Sport-Geschäftsführer Thomas Hengen noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden.

"Wir haben unsere turnusmäßigen Sitzungen, gerade am Ende des Transferfensters", erklärte Hengen am Sonntag im Interview mit SWR Sport. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Club noch auf einen MRT-Termin für Skyttä gewartet.

"Es ändern sich ständig Gegebenheiten von Spielern, von Vereinen, von Situationen. Wir werden sehen, was in dieser Woche noch passiert", so Hengen weiter. In Deutschland läuft die Transferphase noch bis zum 1. September.

Schattenkader: Der Plan B des FCK

Für Fälle wie einer längeren Zwangspause für einen Spieler scheinen die Roten Teufel einen Plan B stets in der Schublade zu haben. Hengen bestätigte, dass auch die Lauterer über einen sogenannten Schattenkader verfügen: ein auf dem Papier vorgedachtes Aufgebot, das für jede Position eine möglichst schnelle (Nach-) Verpflichtung ermöglichen soll.

"Hat jeder", erklärte der FCK-Manager mit Blick auf den Schattenkader: "Da gibt es verschiedene Bereiche. Ob das Top-Talente sind oder die 'First Eleven', die ein bisschen mehr Geld kosten. Low Budget, High Budget, da gibt es verschiedene Varianten. Man muss gucken: Was passiert noch?" Immerhin: Hengens Hoffnung, dass sich Skyttä nicht so schlimm verletzt hat, "wie es am Anfang ausgesehen hat", hat sich schon einmal bestätigt.