Erste Wetterprognosen für Herbst 2026 offenbaren ein Problem, das kaum jemand kommen sieht
Erste Wetterprognosen für Herbst 2026: Nächster Problem-Rekord deutet sich an
Stand: 22.07.2026, 22:05 Uhr
Die Wettermodelle rechnen für den Herbst 2026 mit einem Wärme-Rekord – und einer bitteren Kehrseite, die kaum jemand kommen sieht. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Frankfurt – Wer gehofft hat, dass es nach diesem Glut-Sommer endlich abkühlt, wird jetzt eine Überraschung erleben. Denn der Herbst 2026 wird alles andere als grau und ungemütlich. Die Modelle sind sich ungewöhnlich einig: Von September bis November klettern die Temperaturen ein bis zwei Grad über den Normalwert – und das über Wochen. Vor allem der September legt noch einmal richtig los, mit Spätsommer-Sonne und Höchstwerten, die stellenweise Richtung 30 Grad kratzen. Der Sommer geht schlicht in die Verlängerung.
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Goldener Oktober: „Bilderbuch“-Wetter im Herbst hat eine enorme Kehrseite
Und es kommt noch besser: Ausgerechnet der Oktober sticht in den Berechnungen heraus. Er soll deutlich zu warm ausfallen und einen goldenen Herbst liefern, wie man ihn sich schöner kaum malen kann. Milde Nachmittage, buntes Laub, jede Menge Sonnenstunden – die dicke Jacke bleibt erst mal im Schrank. Für alle, die die letzten warmen Tage im Biergarten oder auf einem Herbstspaziergang genießen wollen, sind das Traumaussichten. Wer jetzt noch Urlaub plant, sollte sich diese Prognose ganz genau anschauen.

Dürre-Problem in Deutschland dürfte anhalten
Doch bei aller Freude über die Sonne lauert im Hintergrund ein echtes Problem. Nach dem staubtrockenen Sommer bleibt auch der Herbst-Auftakt viel zu trocken. Regen fällt kaum, Böden und Flüsse liegen am Boden, das Grundwasser sinkt weiter. Vor allem im Süden könnte sich die Dürre hartnäckig festbeißen. Was für uns nach Traumwetter aussieht, ist für die Natur ein stiller Notstand. Und ganz ausschließen lässt sich der eine oder andere Kaltluft-Vorstoß natürlich nie – doch der große Trend heißt klar: Wärme satt.