Ex-Prinz Andrew glaubt fest an seine vollständige Entlastung


Stand: 07.10.2026, 14:18 Uhr

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Andrew

In Großbritannien wird gerade viel über Andrew und die Monarchie diskutiert. (Archivbild) © Kirsty Wigglesworth/AP/dpa

Trotz Festnahme und laufender Ermittlungen wirkt Andrew gelöst. Vor dem High Court will er die Razzien prüfen lassen.

Am 8. Oktober steht Andrew Mountbatten-Windsor (66) vor dem High Court in London – und offenbar blickt er dem Termin mit großer Zuversicht entgegen. Der Ex-Prinz will dort die Rechtmäßigkeit einiger Durchsuchungsbeschlüsse überprüfen lassen. Diese hatten im Februar Razzien in seiner ehemaligen Residenz, der Royal Lodge nahe Schloss Windsor, sowie in seinem Zuhause auf dem Sandringham-Anwesen ermöglicht.

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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit promiflash.de

Für Andrew ist das Verfahren offenbar mehr als nur eine Formalie: Er sieht darin angeblich den Auftakt zu seiner vollständigen Entlastung. Wie zuversichtlich er tatsächlich ist, schilderte ein Freund gegenüber The Sun. „Er wirkt trotz allem, was er durchgemacht hat, unglaublich gelöst und ist wirklich optimistisch“, erklärte er und betonte: „Er ist fest davon überzeugt, dass er eines Tages vollständig entlastet sein wird. Er glaubt, dass dies der erste Schritt dahin ist.“

Die Durchsuchungen stehen im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen Andrew wegen des Verdachts auf Fehlverhalten in einem öffentlichen Amt und seiner Verbindung zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66). Ausgerechnet an seinem 66. Geburtstag im Februar 2026 wurde Andrew festgenommen. Das Vorgehen war dabei fast beispiellos: Laut NPR war es die erste Festnahme eines Mitglieds der britischen Königsfamilie seit fast 400 Jahren. Nach elf Stunden Befragung kam er wieder frei, die Ermittlungen laufen weiter – eine formelle Anklage gibt es bislang nicht. Mit seinem Antrag will er nun klären lassen, ob die Polizei von Thames Valley bei den Durchsuchungen rechtmäßig vorging.

Finanzielle Rückendeckung vom Palast gibt es dabei nicht: Wie The Guardian berichtete, finanziert Charles den Rechtsstreit seines jüngeren Bruders nicht. Der Monarch steuert zwar aus seinem Privatvermögen etwas zu Andrews Lebenshaltungskosten bei, für Anwälte soll dieses Geld jedoch nicht verwendet werden. Der Buckingham-Palast hatte nach der Festnahme mitgeteilt, dass die Ermittler volle Unterstützung und Zusammenarbeit erhielten. Charles selbst stellte klar: „Lassen Sie mich das klar sagen: Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen.“