FC Bayern droht Millionen-Verlust bei drei Transfer-Flops


Stand: 24.07.2026, 18:39 Uhr

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Der FC Bayern will das Trio João Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza im Sommer abgeben, doch die Einnahmen könnten gering ausfallen.

München – Der FC Bayern München hat seine Wunschtransfers in diesem Sommer früh und entschlossen abgeschlossen – bei den Verkäufen dagegen stockt es gewaltig. Dem Rekordmeister drohen vor allem bei João Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza empfindliche finanzielle Verluste. Gemeinsam hatten die drei Spieler den Klub einst fast 100 Millionen Euro gekostet.

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Besonders kritisch ist die Lage bei Sacha Boey. Der Rechtsverteidiger war zuletzt an seinen Ex-Klub Galatasaray Istanbul verliehen, kam dort aber nur sporadisch zum Einsatz. Die Türken zogen die vereinbarte Kaufoption in Höhe von 15 Millionen Euro letztlich nicht. Selbst wenn Galatasaray die Option doch noch gezogen hätte, wäre den Münchnern ein deutliches Minusgeschäft geblieben: Bei einer Ablöse von 15 Millionen Euro hätten die Bayern rund die Hälfte ihrer ursprünglichen Investition verloren.

FC Bayern will drei Flops verkaufen

Konkrete neue Interessenten für Boey sind aktuell nicht bekannt, dennoch steht er weiterhin ganz oben auf der Verkaufsliste. Auch bei João Palhinha bleibt die Situation kompliziert. Der Portugiese, der zuletzt an Tottenham Hotspur verliehen war, bezieht beim FC Bayern ein üppiges Jahresgehalt.

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Als aussichtsreichster Interessent gilt Aston Villa, das nach dem Rekordverkauf von Morgan Rogers an Chelsea über finanzielle Mittel verfügt, allerdings wegen der geforderten Ablöse von rund 25 Millionen Euro zögert und sogar über eine Leihe mit Kaufoption nachdenkt. Auch Benfica Lissabon und Sporting werden als mögliche Abnehmer gehandelt, wobei Benfica lieber leihen würde – worauf sich die Bayern wohl eher nicht einlassen wollen.

Bei Bryan Zaragoza liegt das Problem weniger in der Ablöse als im Gehalt. Für ihn gibt es mit dem FC Sevilla und Espanyol Barcelona zwei konkrete Interessenten aus seiner spanischen Heimat, die sich das dem Offensivspieler einst zugesicherte Netto-Gehalt von rund vier Millionen Euro aber derzeit nicht leisten können oder wollen. Für Sportvorstand Max Eberl werden die kommenden Wochen damit zur Bewährungsprobe: Nur wenn die Verkäufe gelingen, lässt sich zumindest ein Teil der einstigen Investitionen zurückholen.