„Ruhe in Frieden, mein Engel“: Freundin von totem WM-Star meldet sich mit herzzerreißender Botschaft
Stand: 11.07.2026, 22:36 Uhr
Jayden Adams ist tot. Der südafrikanische WM-Star starb mit nur 25 Jahren. Nun meldet sich seine Freundin mit bewegenden Worten.
Kapstadt – Wenige Tage nach seinen Einsätzen bei der WM 2026 ist Jayden Adams gestorben. Der südafrikanische Nationalspieler wurde nur 25 Jahre alt. Sein Tod erschüttert die Fußballwelt – und hinterlässt eine Familie in tiefer Trauer. Nun hat sich seine Freundin Aqueelah Adendorf mit einer Botschaft zu Wort gemeldet, die kaum jemanden kalt lassen dürfte.

Auf Instagram veröffentlichte Adendorf mehrere gemeinsame Fotos mit Adams und schrieb dazu: „Es gibt keine Worte, um den Schmerz zu beschreiben, den ich empfinde.“ Sie nannte ihn nicht nur die Liebe ihres Lebens, sondern auch ihren größten Rückhalt und besten Freund. „Ein Teil meines Herzens ist mit dir gegangen, und ich werde deine Liebe für immer in mir tragen“, so Adendorf weiter. Adams hinterlässt neben seiner Partnerin auch die gemeinsame fünfjährige Tochter Allaia-Jayda.
Jayden Adams: Freundin Aqueelah Adendorf dankt für Anteilnahme
Bereits zuvor hatte sich Adendorf in ihrer Instagram-Story gemeldet und sich bei all jenen bedankt, die ihr in diesen schweren Stunden Nachrichten geschickt hatten. „Vielen, vielen Dank an euch alle für eure lieben Beileidsbekundungen und Unterstützungsbotschaften. Sie bedeuten mir und Allaïa in dieser schweren Zeit wirklich sehr viel“, schrieb sie. Kurz vor seinem WM-Debüt gegen Mexiko hatte Adendorf Adams noch öffentlich Mut zugesprochen und geschrieben, sein harter Einsatz zahle sich nun auf der größten Bühne des Weltfußballs aus.
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Adams‘ Leiche wurde am Samstagmorgen in einem Haus in einem Vorort von Kapstadt entdeckt. Die südafrikanische Polizei hat Ermittlungen eingeleitet. Die Todesursache ist bislang nicht offiziell bestätigt. Südafrikas Sportminister Gayton McKenzie appellierte ausdrücklich, von Spekulationen abzusehen und der Familie den nötigen Raum zu geben. „Mit tiefer Bestürzung und schwerem Herzen habe ich vom Tod von Jayden Adams erfahren“, ließ McKenzie über die sozialen Netzwerke mitteilen.
Auch FIFA-Präsident Gianni Infantino meldete sich zu Wort: „Meine Gedanken und mein Beileid sowie die aller Mitarbeiter der FIFA und der weltweiten Fußballgemeinschaft gelten seiner Familie, seinen Freunden und seinen Mannschaftskollegen.“ Die südafrikanische Spielergewerkschaft SAFPU erklärte, der Tod habe „auf grausame Weise einen von uns gestohlen“. Adams hatte seit 2024 neun Länderspiele für die Bafana Bafana absolviert und insgesamt 149 Partien in der höchsten südafrikanischen Spielklasse bestritten. Mit seinem Klub Mamelodi Sundowns gewann er zuletzt die CAF Champions League.
Bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko stand Adams, der kurz vor seinem Tod noch ein Foto mit seiner Freundin teilte, in allen drei Vorrundenspielen auf dem Platz – gegen Mexiko (0:2) und Tschechien (1:1) in der Startelf, gegen Südkorea (1:0) als Einwechselspieler. Bemerkenswert: Das Spiel gegen Tschechien bestritt er offenbar nur einen Tag nach dem Tod seiner Großmutter. Im Achtelfinale gegen Kanada, das Südafrika durch ein Last-Minute-Gegentor mit 0:1 verlor, blieb er ohne Einsatz.
Aqueelah Adendorf schloss ihren Instagram-Post mit den Worten: „Bis wir uns wiedersehen, werde ich dich jeden einzelnen Tag vermissen. Ruhe in Frieden, mein Engel. Ich liebe dich immer und für immer.“ Worte, die den Schmerz einer Frau widerspiegeln, die ihren Partner viel zu früh verloren hat – und nun allein mit ihrer kleinen Tochter zurückbleibt. (ck)