Fußball-Transferticker: James Rodriguez beendet Karriere in Kolumbiens Nationalmannschaft
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Kolumbiens Fußballstar James Rodríguez hat seine Karriere in der Nationalmannschaft beendet. Der 35 Jahre alte Kapitän verkündete seinen Rückzug am Dienstag nach 15 Jahren inklusive drei Weltmeisterschaften. „Ich gehe mit Gelassenheit, weil ich weiß, dass ich absolut alles gegeben habe“, sagte der frühere Bayern-Profi mit Tränen in den Augen in einem in den Sozialen Medien veröffentlichten Video.
Den Höhepunkt seiner internationalen Laufbahn erlebte Rodríguez bei der WM 2014 in Brasilien. Damals führte er Los Cafeteros erstmals bis ins Viertelfinale des Turniers. Mit seinen sechs Treffern sicherte er sich zudem den Goldenen Schuh als bester Torschütze der Endrunde.
Bei der diesjährigen WM, die für Kolumbien im Achtelfinale gegen die Schweiz (3:4 i.E.) endete, blieb er ohne Torerfolg und stand sportlich im Schatten seines Teamkollegen Luis Díaz von Bayern München. In der vergangenen Woche schloss sich Rodríguez dem kolumbianischen Klub Atlético Nacional an. (SID)
Kurz vor dem Europa-League-Auftakt hat sich Bayer Leverkusens Gegner NK Celje von seinem Trainer Vitor Campelos getrennt. Sein bereits benannter Nachfolger Zoran Zeljkovic wird am Mittwochabend (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Europa League, bei RTL und Sky) beim Start in die Ligaphase in Leverkusen auf der Bank sitzen. Der Portugiese Campelos hatte den slowenischen Meister erst im März als Nachfolger des mittlerweile bei Eintracht Frankfurt entlassenen Trainers Albert Riera übernommen.
Celje steckt derzeit in einer sportlichen Krise. In den vergangenen fünf Pflichtspielen kassierte der Klub vier Niederlagen, zuletzt mit 1:2 bei Bravo Ljubljana. In der Liga, an der zehn Klubs teilnehmen, rutschte der Titelverteidiger am 9. Spieltag auf Platz sieben ab. Neu-Trainer Zeljkovic kommt vom Ligakonkurrenten FC Koper in die 40.000-Einwohner-Stadt. Der Slowene war bereits zwischen 2017 und 2018 Ko-Trainer in Celje. (dpa)
Hansa Rostock hat sich von seinem Trainer Daniel Brinkmann getrennt. Das gab der Klub aus der 3. Liga einen Tag vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II bekannt. Coachen wird die Mannschaft am Mittwochabend (19.00 Uhr/MagentaSport) das verbliebene Ko-Trainerteam aus Yannic Thiel und Adam Susac. Denn neben dem 40 Jahre alten Brinkmann wurde auch sein Assistent Dirk Flock freigestellt. Beide Verträge waren erst im März dieses Jahres verlängert worden.
„Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, aber wir haben die Situation der Mannschaft in den vergangenen Wochen und Monaten sehr genau beobachtet und dabei nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die grundsätzliche sportliche Ausrichtung und die Leistungen auf dem Platz analysiert“, sagte Hansas Profifußball-Direktor Amir Shapourzadeh. Aufsichtsrat, Vorstand und die sportliche Leitung seien „zu der gemeinsamen Einschätzung gelangt, dass die Entwicklung zuletzt nicht mehr unseren Erwartungen und unseren sportlichen Zielen entsprochen hat.“ (dpa)
F.C. Hansa Rostock on Instagram: "ℹ️ Der F.C. Hansa hat sich heute Vormittag von seinem bisherigen Chef-Trainer Daniel Brinkmann und Co-Trainer Dirk Flock getrennt. Nach intensiven Gesprächen und einer ausführlichen sportlichen Analyse haben sich der Aufsichtsrat, der Vorstand und die sportliche Leitung zu diesem sofortigen Schritt entschieden. Kurzfristig, in erster Linie für das anstehende Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II, wird das bisherige Co-Trainerteam um Yannic Thiel und Adam Susac die Verantwortung an der Seitenlinie übernehmen und durch Torwart-Trainer Arvid Rinast unterstützt. Aufsichtsrat, Vorstand und sportliche Leitung werden in den kommenden Tagen gemeinsam die Suche nach einer langfristigen Lösung für die Cheftrainerposition vorantreiben, um die bestmögliche Lösung für den weiteren Saisonverlauf zu finden. Der F.C. Hansa bedankt sich bei beiden Trainern für ihren Einsatz und ihr Engagement und wünscht ihnen für ihren weiteren persönlichen und beruflichen Weg alles Gute. #fch #angreifen"
3,518 likes, 568 comments - hansarostock on September 15, 2026: "ℹ️ Der F.C. Hansa hat sich heute Vormittag von seinem bisherigen Chef-Trainer Daniel Brinkmann und Co-Trainer Dirk Flock getrennt. Nach intensiven Gesprächen und einer ausführlichen sportlichen Analyse haben sich der Aufsichtsrat, der Vorstand und die sportliche Leitung zu diesem sofortigen Schritt entschieden. Kurzfristig, in erster Linie für das anstehende Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II, wird das bisherige Co-Trainerteam um Yannic Thiel und Adam Susac die Verantwortung an der Seitenlinie übernehmen und durch Torwart-Trainer Arvid Rinast unterstützt. Aufsichtsrat, Vorstand und sportliche Leitung werden in den kommenden Tagen gemeinsam die Suche nach einer langfristigen Lösung für die Cheftrainerposition vorantreiben, um die bestmögliche Lösung für den weiteren Saisonverlauf zu finden. Der F.C. Hansa bedankt sich bei beiden Trainern für ihren Einsatz und ihr Engagement und wünscht ihnen für ihren weiteren persönlichen und beruflichen Weg alles Gute. #fch #angreifen".
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Drittliga-Klub SV Wehen Wiesbaden hat auf den schlechten Saisonstart reagiert und Trainer Daniel Scherning mit sofortiger Wirkung freigestellt. Wie die Hessen mitteilten, muss auch Ko-Trainer Andreas Zimmermann gehen. „Wir sind zu der Überzeugung gelangt, dass die Mannschaft einen neuen Impuls braucht“, sagte Sport-Geschäftsführer Uwe Stöver. Es ist die erste Trainerentlassung der neuen Saison in der 3. Fußball-Liga.
Der SVWW ist nach fünf Spieltagen Tabellenschlusslicht mit nur zwei Punkten. Damit sei man deutlich hinter den eigenen Erwartungen geblieben, betonte Stöver. Eigentlich wollte der Klub um den Aufstieg spielen.
Scherning hatte Wehen Wiesbaden als Tabellen-13. im November 2025 übernommen und stabilisiert. Es folgten neun Siege in den ersten 14 Spielen, wodurch sich der Verein aus dem Tabellenkeller lösen konnte. (dpa)
Nur vier Punkte aus fünf Spielen: Fußball-Zweitligaklub Hannover 96 hat auf den schwächsten Saisonstart seit fünf Jahren reagiert und Trainer Christian Titz mit sofortiger Wirkung freigestellt. Dies teilten die Niedersachsen am Montagabend mit. Als Top-Kandidat auf die Nachfolge gilt Sandro Wagner, zunächst übernimmt interimsweise U23-Coach Lars Barlemann. (sid)
Der Argentinier Marcelo Gallardo ist neuer Trainer der ecuadorianischen Fußball-Nationalmannschaft. Der langjährige Coach von River Plate erhält einen Vertrag bis 2030, wie der Verband mitteilte.
Gallardo folgt auf Sebastián Beccacece, der Ecuador bei der WM im Sommer zu einem 2:1 im letzten Gruppenspiel gegen Deutschland führte. Durch den Sieg qualifizierten sich die Südamerikaner noch fürs Sechzehntelfinale. Dort war dann aber gegen Mexiko (0:2) Endstation. Anschließend gab Beccacece das Ende seiner Amtszeit bekannt. Nun ist Gallardo sein Nachfolger.
In Ecuador gibt es eine klare Präferenz für Trainer aus Argentinien. „El Muñeco“ („Die Puppe“), wie Gallardo genannt wird, ist bereits der fünfte Argentinier, der in den vergangenen elf Jahren als Trainer der Nationalmannschaft verpflichtet wurde. Für den einstigen Mittelfeldakteur ist es die erste Station als Coach einer Nationalmannschaft.
„Seine Ankunft läutet eine neue Ära ein, in der es darum geht, den Aufbau der Nationalmannschaft weiter voranzutreiben und eine Generation ecuadorianischer Fußballer zu fördern, die in den wichtigsten Ligen der Welt spielen“, hieß es vom Verband. (dpa)
Paraguay setzt nach der erfolgreichen WM 2026 mit dem Sieg über Deutschland auch in Zukunft auf Trainer Gustavo Alfaro. Der Argentinier, der Paraguay beim Turnier in Nordamerika bis ins Achtelfinale geführt und auf dem Weg dorthin das DFB-Team bezwungen hatte, verlängerte seinen Vertrag bis einschließlich der Weltmeisterschaft 2030.
Unter Alfaro (64), der seit 2024 im Amt ist, hatte sich Paraguay erstmals seit 2010 wieder für eine WM-Endrunde qualifiziert. Nach dem sensationellen Sieg im Sechzehntelfinale über Deutschland (4:3 i.E.) war erst eine Runde später gegen Frankreich (0:1) Endstation. Paraguay fiel dabei mit einer überharten und teilweise unfairen Spielweise unangenehm auf, die Alfaro jedoch verteidigte.
Bei der Jubiläums-WM 2030, 100 Jahre nach der ersten Austragung, richtet Paraguay ein Gruppenspiel aus und ist damit bereits qualifiziert. Der Großteil der Partien wird in Spanien, Marokko und Portugal ausgetragen. In Südamerika wird zudem auch in Argentinien und Uruguay gespielt. (sid)
Alexander Kohne
Der spanische Meister FC Barcelona und Trainer Hansi Flick setzen weiter auf Teenager Hamza Abdelkarim. Wie der Klub am Freitag mitteilte, wird der ägyptische Nachwuchsspieler in der kommenden Woche einen neuen Vertrag bis 2030 unterzeichnen. Die Unterschrift des 18-Jährigen ist für Dienstag vorgesehen.
Abdelkarim war im Februar zunächst auf Leihbasis vom Kairoer Spitzenklub Al Ahly nach Barcelona gewechselt, ehe der Transfer im Sommer dauerhaft vollzogen wurde. Der Offensivspieler hatte sich bereits kurz nach seiner Ankunft für höhere Aufgaben empfohlen.
Bei der Weltmeisterschaft schrieb er Geschichte, als er zum jüngsten Spieler wurde, der jemals für Ägypten bei einem WM-Turnier auflief. Dort kam er in vier von fünf Begegnungen seines Landes zum Einsatz und sammelte auf internationaler Bühne wertvolle Erfahrung. (sid)
Alexander Kohne
Bundesligaklub Eintracht Frankfurt hat Talent Julian Etse mit einem Profivertrag ausgestattet. Wie die Hessen mitteilten, soll sich der 20 Jahre alte Abwehrspieler in Ruhe auf höherem Niveau entwickeln. Er habe in den vergangenen Monaten einen sehr großen Schritt gemacht und bringe spannende Voraussetzungen für die Position des Innenverteidigers mit, sagte Sportdirektor Timmo Hardung.
Etse spielt aktuell in der U21. Im Training beim Bundesligateam soll er sich nun an die Anforderungen des Profifußballs heranarbeiten. Ausgebildet wurde er beim VfL Bochum, ehe vor einem Jahr zum SSV Ulm 1846 wechselte. Nach einer halbjährigen Leihe beim TSV Steinbach Haiger schloss sich Etse im Sommer der Eintracht an. (dpa)
Alexander Kohne
Union Berlins Rani Khedira hat seine Nationalmannschaftskarriere für Tunesien nach nur sechs Länderspielen beendet. „Nach der Weltmeisterschaft ist nun die Zeit gekommen, den Blick nach vorn zu richten. Tunesien verfügt über viele junge und talentierte Spieler, die das Potenzial haben, die Zukunft der Nationalmannschaft erfolgreich zu gestalten“, ließ Khedira über seine Berateragentur verkünden. Zudem sei der 32 Jahre alte Union-Profi überzeugt, dass die jüngeren Spieler „bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und den tunesischen Fußball in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln“.
Der Mittelfeldspieler habe deshalb „nach reiflicher Überlegung“ den Entschluss gefasst, „dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, Platz für diesen weiteren Entwicklungsprozess zu machen“. Khedira hatte am 29. März im Freundschaftsspiel in Haiti (1:0) das erste seiner sechs Länderspiele für Tunesien (1:0) bestritten.
Bei der abgelaufenen Weltmeisterschaft kam der Bruder von 2014er-Weltmeister Sami Khedira in allen drei verlorenen Gruppenspielen gegen Schweden (1:5), Japan (0:4) und die Niederlande (1:3) zum Einsatz. (dpa)
Alexander Kohne
Sportdirektor Christoph Freund steht offenbar kurz vor einer Vertragsverlängerung beim FC Bayern. „Wir haben immer gesagt, dass wir zunächst die Verträge der beiden Vorstände verlängern wollen. Und dass wir anschließend natürlich mit Christoph sprechen, das tun wir. Und deswegen bin ich sehr hoffnungsfroh, dass wir dieses offene Thema dann auch kurzfristig lösen“, sagte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen nach dem 5:0 (0:0) zum Champions-League-Auftakt gegen FK Bodö/Glimt.
Der Vertrag von Freund, der im September 2023 zu den Bayern kam, läuft im kommenden Sommer aus. Zuletzt hatte der deutsche Rekordmeister mit Dreesen und Sportvorstand Max Eberl bis 2029 verlängert. Die Münchner "AZ" hatte jedoch berichtet, Freund befinde sich noch in der „Überlegungsphase“. Eberl gab sich am Donnerstag darauf angesprochen dennoch optimistisch. „Ich weiß, was passieren wird. Es braucht sich keiner Gedanken machen“, sagte er. Zuletzt hatte er in der "Sport Bild" bereits betont: „Eine Verlängerung ist eine Sache, die schnell und lautlos über die Bühne gehen sollte. Für mich ist es keine Frage, ob sein Vertrag verlängert wird oder nicht.“
Dabei hatte es hin und wieder Gerüchte gegeben, dass das Verhältnis zwischen Eberl und Freund nicht das Beste wäre. Dem trat Eberl nun aber energisch entgegen. „Das ist Bullshit. Das ist eine an den Haaren herbeigezogene Geschichte, die ich nicht nachvollziehen kann. Ich weiß nicht, woher sie kommt“, sagte er und fügte an: „Christoph und ich arbeiten beim FC Bayern seit zweieinhalb Jahren zusammen, und wir machen es, meiner Wahrnehmung nach, sehr gut miteinander. Jeder hat klare Aufgaben, es macht Spaß und Freude.“ (sid)
Stürmerstar Harry Kane geht bei seiner angestrebten Vertragsverlängerung mit dem FC Bayern nicht von einer schnellen Einigung aus. „Ich rechne nicht damit, dass es in der nächsten oder übernächsten Woche erledigt ist“, sagte Kane nach dem 5:0 (0:0) in der Champions League gegen den FK Bodö/Glimt, „aber hoffentlich sollten wir im Laufe der nächsten ein bis zwei Monate dahin kommen, wo wir hinwollen.“
Eine Deadline habe er sich jedenfalls nicht gesetzt, die Gespräche würden aber auch weiterhin „gut laufen“, meinte der 33-Jährige. Er selbst sei „ganz gelassen“ und konzentriere sich aufs Sportliche. „Ihr könnt ganz ruhig bleiben, es ist alles in Ordnung“, sagte Kane: „Ich bin sehr glücklich.“
Kanes Vertrag bei den Münchnern läuft im kommenden Sommer aus, im Gespräch ist eine Verlängerung bis mindestens Mitte 2029. Zuletzt hatten beide Seiten mehrfach ihre gegenseitige Wertschätzung kundgetan. Kane hatte schon erklärt, es sehe „ziemlich gut“ aus. Sportvorstand Max Eberl meinte, er wisse nicht, „was gegen eine Vertragsverlängerung sprechen würde“. (sid)
Auf der Suche nach einem möglichen Nachfolger für Sportvorstand Markus Krösche hat die Eintracht nach F.A.Z.-Informationen in dieser Woche Gespräche mit Christoph Spycher aufgenommen.
Der Schweizer bestritt zwischen 2005 und 2010 149 Pflichtspiele im Trikot des hessischen Bundesligaklubs. Er hat den Kontakt danach nie abreißen lassen.
Bis 2022 arbeitete Spycher als Sportchef bei Young Boys Bern, stieg danach in den Verwaltungsrat auf und ist inzwischen Mitglied der Geschäftsleitung.
Der Vertrag des aktuellen Sportvorstands Markus Krösche ist bis Sommer 2028 gültig. Zuletzt hatten die Frankfurter ihren Manager öffentlich gestützt. Eine Verlängerung seines Vertrags ist nach fünf Jahren bei der Eintracht dennoch unwahrscheinlich. Zuletzt berichteten mehrere Medien, Krösche könnte die Frankfurter schon vor Ablauf seines Vertrags verlassen.
Sollte Krösche gehen, ist ein anderer Kandidat auf der Nachfolgerliste der Eintracht weiterhin der Nürnberger Manager Joti Chatzialexiou. Der gebürtige Frankfurter war zuvor beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) tätig. Chatzialexious FCN-Team ist Tabellenführer der zweiten Bundesliga.
Hasan Salihamidžić, zwischenzeitlich Sportvorstand des FC Bayern, spielt in den Planungen der Frankfurter entgegen anderslautenden Berichten keine Rolle.
Alexander Kohne
Bundesligaverein SC Freiburg setzt weiter auf Maximilian Eggestein. Wie die Breisgauer mitteilten, wurde der Vertrag des 29-Jährigen vorzeitig verlängert. Über die Laufzeit machte der Verein wie gewohnt keine Angaben. Eggestein war im Sommer 2021 von Werder Bremen zum Sport-Club gewechselt und ist seither unangefochtener Stammspieler. In der Vorsaison war der Mittelfeldspieler mit 53 Einsätzen und 4793 Spielminuten der Dauerbrenner des Teams.
„Zwischen dem Sport-Club und mir hat es von Anfang an gepasst. Innerhalb der Mannschaft und drumherum haben wir viele Leute, mit denen ich gerne und gut zusammenarbeite“, sagte Eggestein. Die bislang „erfolgreiche Geschichte“ gehe „hoffentlich noch weiter“. Eggestein sei „ein wesentlicher Anker unseres Teams“, betonte Vorstand Jochen Saier: „Seine sportliche Qualität, seine Professionalität und seine soziale Kompetenz sind immens wertvolle Faktoren für unser Spiel und unsere sportliche Gesamtentwicklung.“
Der gebürtige Niedersachse gehört mittlerweile auch dem Mannschaftsrat an und ist einer der Stellvertreter von Kapitän Christian Günter. In 218 Partien für den Sport-Club gelangen Eggestein 15 Tore und 13 Vorlagen. (sid)
Alexander Kohne
Marco Richter kehrt zum Zweitligaklub SV Darmstadt 98 zurück. Über Vertragsinhalte machten die Hessen in ihrer Mitteilung keine Angaben. Richter hatte seinen Kontrakt beim FSV Mainz 05 kürzlich aufgelöst und war damit vertragslos. Deshalb konnte er trotz Ablaufs der Wechselfrist in Darmstadt unterschreiben. Bereits in der Vorsaison spielte der 28-Jährige auf Leihbasis für die „Lilien“ und absolvierte dabei 32 Pflichtspiele.
Sport-Geschäftsführer Paul Fernie erklärte: „Der Kontakt zu Marco ist nach dem Ende seiner Leihe nie abgerissen, allerdings haben wir während der Transferperiode keine realistische Möglichkeit auf eine Verpflichtung gesehen. Durch die veränderte Situation haben wir den Kontakt zu Beginn dieser Woche intensiviert und einen Weg gefunden.“ (dpa)
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