Gegner stehen fest: Gladiators im Europe Cup: Ab nach Griechenland und an die Adria!


Gegner stehen fest Gladiators im Europe Cup: Ab nach Griechenland und an die Adria!

Trier · Auf nach Europa! Jetzt ist klar, wohin die Reise der Gladiators Trier im Fiba Europe Cup geht. Unter anderem führt es die Moselaner nach Griechenland.

16.07.2026 , 13:03 Uhr

Gladiators-Cheftrainer Jacques Schneider wird in der kommenden Saison auch unter der Woche häufig an der Seitenlinie stehen. Die Spiele im Europe Cup finden in der Regel mittwochs statt.

Foto: Willy Speicher

Die Trierer Basketballer spielen erstmals seit einem Vierteljahrhundert wieder auf europäischer Ebene – und kommen gleich gut rum, vor allem in den Osten Europas: Es geht nach Griechenland und Georgien, nach Tschechien, Kroatien und in den Kosovo. Das ergab die Auslosung des Fiba Europe Cups am Donnerstag in München.

Auslosung in München: Gegner der Gladiators im Europe Cup stehen fest

Ex-Profi Kristjan Kangur, früherer Kapitän der estnischen Nationalmannschaft, zog die Lose. Ausgelost wurden acht Gruppen mit je acht Clubs. Dabei ist neu, dass in jeder Gruppe nur ein Team pro Land vertreten sein darf. Neben den Gladiators Trier sind mit Vechta und Würzburg zwei weitere BBL-Teams dabei, sofern sie sich nicht noch für die Champions League qualifizieren.

Die Trierer wurden in Topf 4 als erstes Team gezogen – und landeten damit in Gruppe A mit dem griechischen Team Patras, dem tschechischen Club Opava und Trepca (Kosovo). Später zugelost wurde ihnen der kroatische Club BC Split sowie – und das wird die weiteste Reise – Batumi. Die zweitgrößte Stadt Georgiens liegt am Schwarzen Meer und ist ein beliebtes Ferienziel für russische Urlauber.

Florian Hosseini-Görge, Geschäftsführer der Vet-Concept Gladiators, war vor Ort in München. Seine Einschätzung direkt nach der Auslosung: „Wir freuen uns auf den Europe Cup. Es sind Clubs dabei, die sportlich herausfordernd sein werden – wie etwa Patras aus der starken griechischen Liga. Logistisch wird es auch sehr spannend. Wir hätten uns gewünscht, dass wir zumindest ein Spiel haben, das ein bisschen näher ist, also in der Schweiz, Belgien oder Frankreich“, sagt Hosseini-Görge, der während der Auslosung Google Maps offen hatte – um zu schauen, wo Städte wie Trepca oder Batumi genau liegen.

Batumi, Patras und Opava nehmen an der Qualifikation zur Fiba Champions League teil, in der die letzten zwei Plätze zum höchsten Fiba-Wettbewerb ausgespielt werden. Gelingt einem der drei Teilnehmer aus der Trierer Gruppe die Qualifikation, vervollständigt ein Qualifikationsteilnehmer des Europe Cup erneut die Gruppe A.

Europa-Reisen: Schwarzes Meer, Adria, Peloponnes …

Wohin müssen die Gladiators? Opava - eine 50.000-Einwohner-Stadt im Osten der Tschechischen Republik, nahe der polnischen Grenze. Batumi – mit 172.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt Georgiens, sie liegt direkt am Schwarzen Meer. Trepca gehört zu den erfolgreichsten Basketball-Clubs im Kosovo, er ist in Mitrovica (33.000 Einwohner) beheimatet. Für einen Fan-Trip dürfte Split interessant sein, die zweitgrößte Stadt Kroatiens (160.000 Einwohner) liegt an der Adria-Küste. Auf der Peloponnes liegt Patras, wichtige Hafenstadt und drittgrößte Stadt Griechenlands nach Athen und Thessaloniki.

Zu den sportlichen Aussichten kann Hosseini-Görge so kurz nach der Auslosung keine Einschätzung abgeben – und das fällt ohnehin auch in den Kernbereich von Cheftrainer Jacques Schneider. Die beiden bestplatzierten Teams aus jeder der acht Gruppen schaffen es in die zweite Gruppenphase (vier Gruppen mit je vier Teams), die ab Januar ausgetragen wird. Die Gladiators wurden auf Platz 6 ihrer Gruppe gelost, damit steht der Spielplan zumindest teilweise fest, die Champions-League-Qualifikanten sind noch nicht berücksichtigt. Die Arena ist an den vorgesehenen Heimspieltagen (7. Oktober, 21. Oktober gegen Split, 4. November gegen Trepca, 18. November und 16. Dezember) verfügbar. Am letzten Spieltag geht es für die Gladiators zu Trepca in den Kosovo (23. Dezember).