Großeinsatz in Lüneburg – eine Million Euro Schaden nach Feuer in Wohnhaus
Es dauert mehrere Stunden, bis die Einsatzkräfte das Feuer in dem leer stehenden Wohnhaus im Lüneburger Stadtteil Rotes Feld gelöscht haben. Was bleibt, ist ein Sachschaden von mehr als einer Million Euro. Verletzt wurde niemand.
Anwohner hatten eine starke Rauchentwicklung beobachtet und gegen 21 Uhr die Feuerwehr alarmiert. In der Spitze waren es dann mehr als 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei, die an den Lösch- und Sicherungsmaßnahmen an der Adresse Rotenbleicher Weg beteiligt waren.
Großbrand in Lüneburg: Feuerwehr kann Ausbreitung der Flammen verhindern
Als die Einsatzkräfte am Brandort vorfuhren, stand bereits ein Dachstuhl des Wohngebäudes in Flammen, wie Polizeisprecher Kai Richter von der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen am Morgen danach bekannt gab.
Aufgrund der engen Bebauung griff das Feuer bereits auf ein zweites, ebenfalls leerstehendes Gebäude über. Eine weitere Ausbreitung konnte allerdings verhindert werden – bis Mitternacht waren die Flammen gelöscht.
Brand im Nachbarhaus – Anwohner in Lüneburg evakuiert
Ein angrenzendes Gebäude wurde aufgrund der engen Bebauung evakuiert. Drei Tage vor dem bundesweiten Warntag, an dem das Warnsystem und die damit einhergehende Warninfrastruktur getestet werden sollen, wurde eine echte Warnmeldung an die Bevölkerung verschickt, um über die Rauchentwicklung zu informieren.
Die Löscharbeiten fanden laut Polizei in zentraler Lage statt, was diese als besonders schwierig darstellte. Das Wohnhaus selbst soll bereits vor dem Brand längere Zeit leer gestanden haben. Nach dem Feuer ist ein baldiger Neueinzug erst einmal ausgeschlossen. Die Polizei spricht von einem Sachschaden von mehr als einer Million Euro, insbesondere verursacht durch den Löschwassereinsatz.
Lüneburger Polizei äußert Verdacht zur Brandursache
Die Polizei geht derzeit davon aus, dass „der Brand außerhalb des Gebäudes entstanden ist und dann über den dichten Efeubewuchs auf den Dachstuhl übergriff“.
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Was genau den Brand verursacht hatte, sollen die weiteren Ermittlungen klären. Möglich wäre, dass Technik am Haus nicht richtig verbaut wurde. Aber auch Brandstiftung wollte die Lüneburger Polizei am Dienstagmorgen auf Nachfrage nicht ausschließen.
Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg unter der Telefonnummer 04131-607-2215 entgegen.