Harry Styles Berlin 2027: Tickets noch verfügbar – was beim Resale zu beachten ist - Musikexpress


Für Styles’ drei Berlin-Gigs sind weiterhin Karten im Verkauf. Gleichzeitig tauchen bereits Resale-Angebote auf. Was man jetzt wissen muss.

Wer Harry Styles im Juli 2027 auf dem Gelände des Flughafens Tempelhof sehen will, muss derzeit noch nicht auf den Zweitmarkt ausweichen. Einen Tag nach Beginn des allgemeinen Vorverkaufs zeigt Ticketmaster für alle drei Berliner Termine weiterhin eine aktive Ticketsuche an. Keines der Konzerte am 2., 3. und 9. Juli wird dort aktuell als ausverkauft ausgewiesen. Welche Kategorien beim Aufruf tatsächlich noch verfügbar sind, kann sich allerdings laufend ändern.

Der zusätzliche Termin am 9. Juli war am 16. September bekannt gegeben worden. Die beiden ursprünglich angekündigten Shows finden am 2. und 3. Juli statt. Bei allen drei Gigs sind Getdown Services als Support angekündigt.

Harry Styles in Berlin: Wie sieht es aktuell mit Tickets aus?

Der allgemeine Verkauf für Berlin startete am 16. September um 9 Uhr. Schon während der Presales hatte sich abgezeichnet, dass der Ticketkauf weniger hektisch verlief als bei manchen anderen Großkonzerten. Aus der Fan-Community kamen Berichte über erfolgreiche Käufe nach überschaubaren Wartezeiten.

Zum Verkaufsstart lagen reguläre Stehplätze im hinteren Bereich bei 128,15 Euro inklusive Gebühren. Für den vorderen Stehplatzbereich wurden 185,65 Euro verlangt, Plätze in den besonders bühnennahen Pits kosteten 299,90 Euro. Sitzplätze waren je nach Lage ab 87,90 Euro erhältlich.

Harry Styles‘ Team hatte vor Verkaufsbeginn angekündigt, auf Dynamic Pricing und Platinum Pricing bei dieser Tour zu verzichten. Die Ticketpreise sollen dadurch nicht automatisch steigen, wenn besonders viele Menschen gleichzeitig nach Karten suchen.

Für die europäischen Shows wurde außerdem ein begrenztes Kontingent sogenannter „Unpredictable Fun Tickets“ für 20 Euro angekündigt. Wie und wann diese Tickets für Berlin vergeben werden, war zum Zeitpunkt der Recherche (Stand: 17. September, 13 Uhr) noch nicht bekannt.

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Der offizielle Harry-Styles-Resale ist noch nicht geöffnet

Für Fans, die bereits auf dem Zweitmarkt nach Tickets suchen, ist vor allem eine Information wichtig. Ticketmaster schreibt in seinem aktuellen Hilfeeintrag zur „Together, Together“-Tour: „Der Veranstalter hat Ticket Transfer und Resale derzeit noch nicht aktiviert.“

Beide Funktionen könnten erst näher an den Konzerten freigeschaltet werden. Einen verbindlichen Termin nennt Ticketmaster  momentan nicht.

Das betrifft auch private Verkäufe. Die Berlin-Karten sind Mobile Tickets. Laut Ticketmaster wird der scanbare Barcode erst näher am jeweiligen Konzerttermin bereitgestellt. Käufer:innen können ihre Bestellung bereits im Konto sehen, derzeit lässt sich ein Ticket aber noch nicht offiziell an ein anderes Ticketmaster-Konto übertragen.

Wer aktuell außerhalb von Ticketmaster eine Berlin-Karte kauft, erhält damit unter Umständen zunächst lediglich die Zusage, dass das Ticket später übertragen werden soll.

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Trotzdem werden schon Tickets für Berlin weiterverkauft

Auf dem Zweitmarkt sind bereits zahlreiche Angebote zu finden. Bei Kleinanzeigen werden kurz nach dem Vorverkaufsstart Tickets für verschiedene Berlin-Termine angeboten. Manche Verkäufer:innen verlangen den ursprünglichen Kaufpreis, andere setzen höhere Preise an.

In mehreren Anzeigen wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine Übergabe erst möglich sein soll, wenn Ticketmaster seine Transferfunktion freischaltet.

Auch internationale Wiederverkaufsplattformen haben die Shows schon aufgenommen. StubHub listete zum Zeitpunkt der Recherche mehr als 200 angebotene Tickets für den 2. Juli und ebenfalls mehr als 200 für den 3. Juli. Die dort angezeigten Einstiegspreise lagen bei 132 beziehungsweise 139 Euro. Solche Zahlen können sich jederzeit verändern, hinzu kommen je nach Plattform mögliche Gebühren.

TicketSwap führt ebenfalls bereits Veranstaltungen für die Berlin-Shows. Der kurzfristig hinzugekommene Termin am 9. Juli war bei der Recherche dort noch nicht in derselben Form vertreten wie die ersten beiden Shows.

Auch in Fanforen erscheinen erste Verkaufsangebote. In einem Beitrag auf Reddit erklärte ein Nutzer am 17. September etwa, zunächst drei Karten für Berlin gekauft und später vier zusammenhängende Plätze gefunden zu haben. Die ersten Tickets wolle er deshalb wieder zum ursprünglichen Preis oder etwas darunter verkaufen. Gleichzeitig verwies er darauf, dass zu diesem Zeitpunkt bei Ticketmaster noch reguläre Karten erhältlich seien.

Solche Einzelberichte lassen keine Rückschlüsse auf den gesamten Markt zu. Sie zeigen aber, weshalb kurz nach großen Vorverkäufen oft schnell ein privater Zweitmarkt entsteht: Manche Fans kaufen zunächst verfügbare Plätze und finden später bessere Tickets oder passende Karten für einen neu angekündigten Zusatztermin.

Warum Screenshots bei Harry-Styles-Tickets derzeit problematisch sind

Weil Ticket Transfer derzeit noch deaktiviert ist, sind vermeintliche Ticketnachweise besonders vorsichtig zu behandeln.

Eine Bestellbestätigung zeigt zunächst nur, dass jemand eine entsprechende Bestellung vorweisen kann. Das Ticket befindet sich dadurch noch nicht im Account der Person, die es möglicherweise privat kaufen möchte.

Auch ein Screenshot eines vermeintlichen Tickets bietet keine verlässliche Absicherung. Laut Ticketmaster wird der tatsächlich scanbare Mobile-Ticket-Code für die Berlin-Konzerte erst näher am Veranstaltungstermin aktiviert.

Wer bereits jetzt einen angeblich fertigen Barcode angeboten bekommt, sollte deshalb besonders aufmerksam sein.

Falls Ticketmaster den offiziellen Resale für die Shows später freigibt, verändert sich die Situation. Nach Angaben des Unternehmens werden dort angebotene Wiederverkaufstickets über das Ticketmaster-System abgewickelt und in der Ticketsuche als Resale-Angebote gekennzeichnet. Nach dem Verkauf erhält der oder die neue Käufer:in das Ticket über das System.

Verbraucherzentrale warnt vor Risiken auf dem Ticket-Zweitmarkt

Die Verbraucherzentrale warnt generell vor Risiken beim Kauf über inoffizielle Ticketbörsen. Dazu können nicht gelieferte Karten, erhebliche Preisaufschläge, falsche Platzangaben oder ungültige Tickets gehören.

Schwieriger kann die Situation laut Verbraucherzentrale außerdem werden, wenn Plattformen lediglich den Kontakt zwischen privaten Verkäufer:innen und Käufer:innen herstellen. Bei Problemen ist dann nicht zwangsläufig die Plattform selbst Vertragspartner.

Bei Harry Styles kommt derzeit ein weiterer Punkt hinzu: Der offizielle Übertragungsweg ist noch nicht freigeschaltet.

Angebote bei Kleinanzeigen, Reddit, Facebook-Gruppen oder anderen Plattformen müssen deshalb nicht automatisch unseriös sein. Bei einem privaten Kauf lässt sich aktuell aber noch nicht über den offiziellen Tickettransfer bestätigen, dass eine andere Person das Ticket tatsächlich übernehmen kann.

Solange Ticketmaster für den gewünschten Termin selbst noch reguläre Karten anbietet, lohnt sich deshalb zuerst der Blick in den offiziellen Verkauf.

Harry-Styles-Tickets können auf dem Zweitmarkt stark im Preis schwanken

Hohe Nachfrage unmittelbar nach dem Verkaufsstart bedeutet nicht automatisch, dass Tickets später auf dem Zweitmarkt teurer werden.

Das zeigte bereits der erste Teil der „Together, Together“-Tour 2026. Kurz vor einzelnen Shows wurden Karten auf dem Resale-Markt teilweise für nur elf Euro angeboten.

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