Hide My Email: Apple und will deine Adresse nun doch wieder schützen


t3n als bevorzugte Quelle bei Google hinzufügen

Verpasse keine News mehr!

Mit einer von Apple geplanten Änderung wäre es möglich gewesen, das „E-Mail-Adresse verbergen“-Feature in iCloud Plus auszuhebeln. Der iPhone-Hersteller rudert nun zurück.

Anzeige

Hide My Email: Apple reagiert auf Kritik – und will deine Adresse nun doch wieder schützen

„E-Mail-Adresse verbergen“ ist Teil von iCloud+ (Bild: Sharaf Maksumov / Shutterstock)

Apple verschiebt seinen Datenschutzdienst „E-Mail-Adresse verbergen“ doch nicht auf eine eigene Subdomain. Das kündigt das Unternehmen in einem Blogeintrag in seinem Entwicklerbereich an. Die Funktion erzeugt zufällige Weiterleitungsadressen, hinter denen sich die echte Mailadresse der Nutzer verbirgt. Diese Adressen enden nun weiterhin auf „icloud.com“, anders als von Apple zunächst geplant.

Anzeige

Warum die Umstellung ein Problem gewesen wäre

Im Juni hatte der Konzern angekündigt, sowohl den beliebten Login-Dienst „Mit Apple anmelden“ als auch „E-Mail-Adresse verbergen“ künftig über die Subdomain „private.icloud.com“ laufen zu lassen. Bis dahin nutzte „Mit Apple anmelden“ die Adresse „privaterelay.appleid.com“, „E-Mail-Adresse verbergen“ dagegen „icloud.com“. Ziel der Änderung war offenbar, beide Dienste zu vereinheitlichen.

Top-Artikel

${content}

${custom_anzeige-badge} ${custom_tr-badge} ${section}

${title}

${custom_anzeige-badge}

${custom_tr-badge} ${section}

${title}

Genau darin lag aber ein Problem: Anbieter, die keine datenschutzfreundlichen Weiterleitungsadressen akzeptieren wollen, hätten einfach alle Adressen, die auf „@private.icloud.com“ lauten, blockieren können. Bei „@icloud.com“ funktioniert das nicht, denn damit würden Websites auch sämtliche regulären iCloud-Nutzer aussperren.

Anzeige

Eine Änderung bleibt

Bei „Mit Apple anmelden“ setzt Apple die Umstellung um. Wer sich dort nicht mit seiner regulären iCloud-Adresse anmelden will, sondern eine Weiterleitung nutzen will, um diese zu schützen, bekommt künftig eine Adresse auf „@private.icloud.com“ statt auf „@privaterelay.appleid.com“.

Für Websites ist das kaum ein Einschnitt. Anbieter, die „Mit Apple anmelden“ unterstützen, rechnen ohnehin mit Weiterleitungsadressen. Auch Unternehmen, die stark auf Tracking setzen, filtern diese Konten in der Regel nicht – obwohl das über die spezielle Domain schon bisher möglich gewesen wäre. Die Betreiber müssen ihre Systeme allerdings anpassen, damit neben „@privaterelay.appleid.com“ auch „@private.icloud.com“ akzeptiert wird. Das dürfte sich leicht umsetzen lassen.

Empfohlene redaktionelle Inhalte

Hier findest du externe Inhalte von TargetVideo GmbH, die unser redaktionelles Angebot auf t3n.de ergänzen. Mit dem Klick auf "Inhalte anzeigen" erklärst du dich einverstanden, dass wir dir jetzt und in Zukunft Inhalte von TargetVideo GmbH auf unseren Seiten anzeigen dürfen. Dabei können personenbezogene Daten an Plattformen von Drittanbietern übermittelt werden.

Hinweis zum Datenschutz

Was Apple sagt

„Nach Prüfung und Auswertung des Feedbacks aus der Community werden die Adressen [von „E-Mail-Adresse verbergen“] weiterhin auf ‚icloud.com‘ verfügbar sein“, schreibt das Unternehmen. Der Konzern hat das Problem also verstanden und behoben.

Für Nutzer bleibt damit alles beim Alten: „E-Mail-Adresse verbergen“ funktioniert ohne Domainwechsel weiter. Zuletzt hatte der Dienst allerdings mit einem schweren Datenschutzleck zu kämpfen, das über einen längeren Zeitraum bestand. In den USA läuft deshalb eine Sammelklage.

Startseite