Erst Regen-Klatsche, dann glüht Deutschland wieder – Hitze-Comeback nähert sich
Hitze-Comeback Ende Juli: Wird die 40-Grad-Marke erneut geknackt?
Stand: 18.07.2026, 20:51 Uhr
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Erst drückt ein Skandinavien-Tief die Werte um bis zu zwölf Grad, dann prognostizieren die Modelle das große Hitze-Comeback zum Monatswechsel. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Frankfurt – Wer letzte Woche noch bei knapp 36 Grad im eigenen Schweiß geklebt hat, darf jetzt endlich aufatmen. Ein Tief über Skandinavien hat den Schalter umgelegt und schaufelt kühlere Luft von Nordwesten heran. Die Folge: Die Temperaturen sacken um bis zu zwölf Grad ab.
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Statt Wüstenglut stehen im Norden nur noch 20 bis 24 Grad auf der Karte, im Süden und Westen immerhin noch angenehme 24 bis 28 Grad. Dazu ziehen Schauer und kräftige Gewitter durch, mancherorts kracht es richtig ordentlich. Die Luft ist erst mal raus – zumindest gefühlt. Das Hitze-Comeback steht aber schon in den Startlöchern.

Vor der Hitze-Rückkehr wird’s nochmal kalt und nass – ab der Wochenmitte aber wieder trockener
Ab der neuen Woche beruhigt sich das nasse Intermezzo spürbar, die ganz großen Regenmengen bleiben aus. Die Sonne setzt sich häufiger durch, das Thermometer klettert Schritt für Schritt wieder nach oben.
Von echter Abkühlung kann dann keine Rede mehr sein – eher von einer kurzen Verschnaufpause, bevor der Hochsommer erneut Anlauf nimmt. Über Spanien und Frankreich brodelt es nämlich schon gewaltig, dort steuert die Glut auf neue Rekorde zu. Und diese Hitzeblase drängt mit aller Macht Richtung Mitteleuropa.
Das Hitze-Comeback lauert zum Monatswechsel
Und jetzt kommt’s: Zum Ende des Monats deutet sich die dritte Hitzewelle des Jahres an. Die Modelle sind sich erstaunlich einig – rund um den Monatswechsel und in den ersten Augusttagen, den berüchtigten Hundstagen, dreht der Sommer wieder voll auf.
Werte deutlich über 30 Grad rücken in den Bereich des Machbaren, im Westen und Südwesten ist sogar noch mehr drin. Ob die magische 40-Grad-Marke erneut fällt, hängt davon ab, ob sich wieder eine echte Hitzeglocke über Europa aufbaut. Sicher ist das längst nicht, die Spanne bleibt riesig. Aber eines steht fest: Der Sommer 2026 ist noch lange nicht fertig mit uns.