"Ich wusste die ganze Zeit, dass ich völlig ungeeignet war": Johnny Depp sprach für ein oscarnominiertes Biopic vor, obwohl er gar nicht darin mitspielen wollte
Vor 34 Jahren brachte sich Johnny Depp für die Titelrolle in einem Biopic ins Spiel, das Robert Downey Jr. später seine erste Oscar-Nominierung einbrachte. Doch eigentlich hatte er gar kein ernsthaftes Interesse, in dem Film mitzuspielen.

Nachdem er im Zuge des öffentlich ausgetragenen Rechtsstreits mit Amber Heard, „Aquaman“-Star und Ex-Frau des „Edward mit den Scherenhänden“-Darstellers, lange weg vom Fenster war, bereitet Johnny Depp gerade seine Rückkehr vor: Am 12. November kommt „Ebenezer – Eine Weihnachtsgeschichte“ in die deutschen Kinos, in dem der 63-Jährige seine erste große Kino-Hauptrolle seit mehreren Jahren spielt (sein eigentlicher Comeback-Film war 2023 ein riesiger Flop).
Ob es Johnny Depp gelingt, wieder in Hollywood Fuß zu fassen, wird sich zeigen. Dass er in absehbarer Zeit einen Oscar in den Händen halten wird, ist dagegen eher unwahrscheinlich. Schließlich hat es 20 Jahre gedauert, bis der in Kentucky geborene Schauspieler überhaupt erstmals nominiert wurde – nämlich im Jahr 2004 für seine Paraderolle des Captain Jack Sparrow in „Fluch der Karibik“. Auch 2005 (für „Wenn Träume fliegen lernen“) und 2008 (für „Sweeney Todd“) war Depp Oscar-Anwärter, doch jedes Mal musste er sich seiner Konkurrenz geschlagen geben. Ob er schon früher Chancen auf einen der begehrten Goldjungen gehabt hätte, wenn er für ein 1992 erschienenes Biopic gecastet worden wäre?
Für dieses Biopic traf sich Johnny Depp mit dem Regisseur
Tatsächlich bemühte sich Depp um die Titelrolle in „Chaplin“, Richard Attenboroughs biografischem Drama über Stummfilm-Legende Charles Chaplin. Den Part übernahm am Ende Robert Downey Jr. („Oppenheimer“), der dafür mit seiner ersten Oscar-Nominierung belohnt wurde. Die Frage, ob er es mindestens genauso gut gemacht hätte, stellt sich für Depp allerdings gar nicht – denn dem „Sleepy Hollow“-Mimen war von vornherein klar, dass er eine Fehlbesetzung gewesen wäre. Das hielt ihn allerdings nicht davon ab, für die Rolle vorzusprechen – aus einem ganz bestimmten Grund.
„Ich traf mich mit Richard Attenborough“, erinnerte sich Depp in einem Interview (via Far Out Magazine). „Dabei wusste ich die ganze Zeit, dass ich für Chaplin völlig ungeeignet war. Ich wollte einfach nur die Gelegenheit haben, ihn kennenzulernen und Hallo zu sagen.“
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Attenborough war nicht nur eine britische Schauspiel-Legende, sondern auch ein gefeierter Regisseur, der mit seinem Historien-Epos „Gandhi“ (1982) acht Academy Awards abräumen konnte. Kein Wunder also, dass Depp die Gelegenheit ergriff, mal ein paar Worte mit dem 2014 verstorbenen „Jurassic Park“-Darsteller zu sprechen. Zu einer Zusammenarbeit kam es allerdings nie.
Wusstet ihr eigentlich, dass Depp neben seiner ebenfalls schauspielernden Tochter Lily-Rose Depp („Nosferatu – Die Untote“) auch einen Sohn hat, der dem Rampenlicht entflieht? Hier erfahrt ihr mehr:
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