IFA 2026: Diese fünf Gadgets machen das Zuhause smarter
Stand: 04.09.2026, 18:30 Uhr
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Auf der IFA in Berlin präsentieren zahlreiche Hersteller ihre Neuheiten für die eigenen vier Wände. Von besserer Raumluft über großes Heimkino bis hin zu Nitro-Kaffee: Diese fünf Gadgets stechen besonders hervor.
Die IFA 2026 rückt wieder zahlreiche technische Helfer für die eigenen vier Wände ins Rampenlicht. Smart Home bedeutet dabei längst mehr als vernetzte Lampen oder eine per App gesteuerte Heizung. Ob Raumklima, Küche, Wäschepflege oder Heimkino: Moderne Technik hält inzwischen in nahezu allen Bereichen des Zuhauses Einzug. Diese fünf Neuheiten zeigen, wie technische Helfer den Alltag komfortabler oder zumindest ein wenig außergewöhnlicher machen können.
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Dieser Artikel entstand in einer Kooperation mit spot on news.
Smarte Luftreinigung: Dreo Air Purifier 530S
Dreo stellt seinen IFA-Auftritt 2026 ganz unter das Thema Raumluft und kündigt dafür eine neue Generation von Luftreinigern sowie das KI-gestützte System „Air Intelligence” an. Zu den neuen Modellen des Unternehmens gehört der Air Purifier 530S. Sein Filtersystem soll laut Hersteller 99,97 Prozent der 0,3 Mikrometer großen Partikel erfassen und so unter anderem Staub, Pollen und Rauch aus der Raumluft filtern.
Ein PM2.5-Sensor überwacht die Luftqualität, der Automatikmodus passt die Leistung entsprechend an. Steuern lässt sich der Luftreiniger zusätzlich über App und Sprache. Ungewöhnlich für diese Geräteklasse ist die integrierte RGBIC-Beleuchtung mit verschiedenen Lichteffekten und Szenen.
Awol LuxVision: Heimkino auf bis zu 200 Zoll
Für echtes Heimkino-Feeling bringt Awol Vision den LuxVision mit nach Berlin. Nach Herstellerangaben handelt es sich um den weltweit ersten 4K-120-Hz-Ultrakurzdistanzprojektor mit optischem Lens-Shift. Das neue Flaggschiff arbeitet mit RGB-Triple-Laser-Technik, erreicht laut Awol 6.000 ISO-Lumen und kann Bilder mit einer Diagonale von bis zu 200 Zoll projizieren.
Der optische Lens-Shift erlaubt es, die Bildposition vertikal anzupassen, ohne dafür die 4K-Auflösung digital beschneiden zu müssen. Für Gamer kommen unter anderem VRR, ALLM und eine angegebene Eingabeverzögerung von nur einer Millisekunde hinzu. Der Marktstart ist für Oktober 2026 geplant.
Severin S-Flow Steam X: Kleidung glätten mit Unterstützung
Beim S-Flow Steam X kombiniert Severin einen klassischen Dampfglätter mit einer Ansaugfunktion. Während Dampf die Fasern behandelt, soll der Stoff am Gerät gehalten werden und sich dadurch schneller und einfacher glätten lassen. Zwei Dampfstufen stehen zur Auswahl, die Dampfleistung beträgt laut Hersteller 22 Gramm pro Minute.
Der 180 Milliliter große Wassertank soll für ungefähr drei bis sechs Kleidungsstücke reichen. Eine breite, keramikbeschichtete Bügelsohle ist auch für empfindlichere Stoffe gedacht. Mit maximal 1.550 Watt Leistung und automatischer Abschaltung möchte Severin damit vor allem eine unkomplizierte Alternative zum Aufbau von Bügelbrett und Bügeleisen bieten.
LG B900 Camera Oven: Dieser Backofen schaut beim Essen zu
Beim B900 Camera Oven von LG steckt die auffälligste Neuerung im Innenraum. Eine integrierte Kamera ermöglicht es, den Garprozess in Echtzeit zu verfolgen. Sie soll zudem Hinweise zum Bräunungsgrad liefern und bei automatischen Rezeptempfehlungen helfen. Sogar Zeitraffervideos des Backvorgangs können erstellt werden. Bedient wird der Ofen unter anderem über ein 6,8 Zoll großes LCD-Display.
Für eine gleichmäßige Hitzeverteilung soll LGs Inverter-ProBake-Technologie sorgen. Trotz der zahlreichen Funktionen ist das Modell mit der Energieeffizienzklasse A++ angegeben. So soll aus dem klassischen Backofen ein deutlich stärker vernetzter Küchenhelfer werden.
Nivona Nivo 8000: Nitro-Kaffee ohne Zapfanlage
Kalter Kaffee bekommt bei Nivona auf der IFA ein besonderes Upgrade. Die neuen Modelle Nivo 8111, 8113 und 8117 der 8000er-Serie beherrschen neben Chilled Brew auch Nitro Coffee. Dabei entsteht ein kaltes Kaffeegetränk mit feinporiger Crema und cremiger Konsistenz. Das Ungewöhnliche: Laut Nivona sind dafür weder eine separate Zapfanlage noch eine zusätzliche Stickstoffkartusche nötig.
Nitro-Versionen können für Espresso, Kaffee und Americano direkt am Vollautomaten ausgewählt werden. Hinzu kommen unter anderem ein Sieben-Zoll-Touchdisplay, individuell speicherbare Rezepte und verschiedene Aromaprofile. Damit wandert ein Getränk, das bislang eher aus spezialisierten Cafés bekannt ist, direkt in die heimische Küche.