Ist das der neue James Bond? Hollywood-Legende legt sich fest
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- Seit Daniel Craigs Abschied wird über seinen Nachfolger spekuliert
- Nun heißt es, Jack Lowden solle die James-Bond-Rolle bekommen
- Gleichzeitig bringen neue Screen-Tests weitere Namen ins Spiel
Seit rund fünf Jahren rätselt die Filmwelt: Wer folgt auf Daniel Craig? Der Brite verabschiedete sich 2021 nach 15 Jahren und fünf Filmen von der Rolle des britischen Geheimagenten James Bond. Seitdem kursieren Gerüchte um seine Nachfolge, verschwinden wieder und tauchen erneut auf.

Nun befeuern gleich zwei Aussagen neue Spekulationen: Bond-Drehbuchschreiber Steven Knight hat gerade in einem Podcast verraten, dass er mittlerweile mit dem Drehbuchentwurf fertig sei – und nun feststehe, wer den neuen James Bond spielen soll. Auch Hollywood-Legende Gary Oldman behauptet, die Wahl sei getroffen. „Es wurde gemunkelt, dass Jack Lowden auf der Shortlist steht“, sagte Oldman. Und weiter: „Sie haben ihre Wahl getroffen, aber sie haben es noch nicht verkündet.“

Jack Lowden wird von Gary Oldman in der Rolle des neuen James Bond ins Spiel gebracht.© pa / Geisler | Edwards
Der Schotte Lowden ist 36 Jahre alt und war bereits in Christopher Nolans Kriegsfilm „Dunkirk“ und in der Serie „Slow Horses“ zu sehen. „Ein Teil des Rezepts für Bond ist, dass er ironisch sein und amüsiert wirken muss“, sagte Oldman weiter. „Und Jack Lowden hat diese Qualitäten.“
James Bond: Spekulation deutlich verdichtet
Bereits Ende August hatten sich die Spekulationen noch einmal deutlich verdichtet. Das Branchenportal „Knight Edge Media“ berichtete, Amazon MGM habe die Auswahl inzwischen auf drei Schauspieler reduziert. Zwei davon seien Callum Turner und Jack O’Connell. Wer die dritte Person im Rennen ist, konnte das Portal bislang nicht verifizieren, bringt jedoch den vergleichsweise unbekannten Jack Barton ins Spiel.
Ganz eindeutig ist die Lage allerdings nicht: Andere Medien berichten weiterhin von einem breiteren Kandidatenfeld und bevorstehenden Screen-Tests. „Page Six“ etwa nennt mehrere Schauspieler, die Anfang September getestet werden sollen, darunter Jack Barton, Callum Turner, Jacob Elordi, Paul Mescal und Harris Dickinson – und der nun genannte Jack Lowden.
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James Bond: Callum Turner bleibt einer der prominentesten 007-Kandidaten
Einer der Namen, die derzeit besonders häufig fallen, ist Callum Turner. „Knight Edge Media“ zählt den 36-jährigen Briten ausdrücklich zu den angeblich letzten drei Schauspielern im Rennen um die 007-Rolle. Auch „Page Six“ führt Turner unter den Darstellern, die für weitere Screen-Tests vorgesehen sein sollen.
Turner ist längst kein Unbekannter mehr. Einem größeren Publikum wurde er unter anderem durch die „Fantastic Beasts“-Filme und die Apple-Serie „Masters of the Air“ bekannt. Doch gerade diese Bekanntheit könnte für Turner auch zum Nachteil werden. Die frühere langjährige Bond-Casting-Direktorin Debbie McWilliams erklärte gegenüber „The Independent“, sie würde für die Rolle einen Schauspieler bevorzugen, der für das breite Publikum noch möglichst wenig festgelegt sei. An der aktuellen Entscheidung ist McWilliams allerdings nicht mehr beteiligt. Ihre Einschätzung lässt deshalb keinen direkten Rückschluss auf die laufende Auswahl zu.

Callum Turner gilt als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für die James-Bond-Nachfolge. Der britische Schauspieler ist mit Popstar Dua Lipa verlobt.© dpa | Christoph Soeder
007-Regie ist entschieden
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Jack O’Connell soll es in die engste Auswahl geschafft haben
Auch Jack O’Connell soll es laut „Knight Edge Media“ in die engere Auswahl geschafft haben. Zuletzt machte der 36-Jährige mit Rollen in Ryan Cooglers „Sinners“ und „28 Years Later: The Bone Temple“ auf sich aufmerksam. Zuvor war er unter anderem in „Unbroken“, „’71“, „Ferrari“ und „Lady Chatterley’s Lover“ zu sehen.
Eine interessante Verbindung gibt es bereits zum kreativen Team des nächsten Bond-Films. O’Connell spielt seit 2022 Paddy Mayne in „SAS: Rogue Heroes“, einer Serie von Steven Knight. Genau dieser wurde von Amazon MGM als Drehbuchautor für den kommenden James-Bond-Film verpflichtet. Damit hat O’Connell bereits mit einem der wichtigsten Köpfe hinter dem neuen 007-Abenteuer zusammengearbeitet. Ob ihm diese Verbindung bei der Suche nach dem neuen Bond tatsächlich hilft, ist allerdings völlig offen. Amazon-MGM-Studios hat bislang keinen der gehandelten Schauspieler offiziell bestätigt.
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007-Nachfolge: Jack Barton ist plötzlich der große Außenseiter
Der überraschendste Name im aktuellen Bond-Poker ist Jack Barton. Der 31-jährige Brite ist einem größeren Publikum vor allem als David Nelson aus „Heartstopper“ bekannt und hatte zudem einen kleinen Auftritt in Yorgos Lanthimos’ „Poor Things“. Wie Jack O’Connell hat Barton bereits eine Verbindung zum neuen Bond-Autor Steven Knight. Er spielte in der von Knight geschaffenen Serie „SAS: Rogue Heroes“.
Laut „Page Six“ soll Barton bei der Suche nach weniger bekannten britischen Schauspielern auf den Radar von Casting-Direktorin Nina Gold geraten sein und inzwischen sogar als einer der stärksten Anwärter gelten. Dem Bericht zufolge soll er Anfang September an weiteren Screen-Tests teilnehmen.
Amazon und Jeff Bezos bestimmen künftig die Bond-Nachfolge
Mehr als 60 Jahre lang blieb die kreative Kontrolle über James Bond eng mit der Familie Broccoli verbunden. Im März 2025 übernahm Amazon MGM Studios diese Verantwortung, Barbara Broccoli und ihr Halbbruder Michael G. Wilson bleiben jedoch Miteigentümer des Franchise, wie Amazon mitteilte. Für den nächsten Film hat das Studio bereits zentrale Personalien festgelegt: Denis Villeneuve führt Regie, Amy Pascal und David Heyman produzieren, Steven Knight schreibt das Drehbuch und Nina Gold verantwortet das Casting. Auch Amazon-Gründer Jeff Bezos soll die weitere Entwicklung genau verfolgen. Laut „t-online“ sei er nach Angaben eines Unternehmenssprechers „eng in alle Aspekte der Weiterentwicklung eingebunden“.
Der neue Bond müsse demnach „perfekt passen“, das Drehbuch „sensationell“ sein und die Reihe zugleich „für eine neue Generation spannend und frisch“ wirken. Dass derzeit auch jüngere und weniger bekannte Schauspieler gehandelt werden, würde zu diesem Anspruch passen. Doch selbst unter diesen Namen hat sich die Ausgangslage in den vergangenen Monaten deutlich verschoben.
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Louis Partridge etwa wurde noch im Frühjahr und Frühsommer 2026 prominent mit Bond in Verbindung gebracht. „Variety“ führte den inzwischen 23-Jährigen, der mit „Enola Holmes“ bekannt wurde und in Steven Knights Netflix-Serie „House of Guinness“ Edward Guinness spielt, als einen der jungen Schauspieler im Gespräch. In den aktuellen Berichten von „Knight Edge Media“ und „Page Six“ wird er allerdings nicht mehr genannt. Das bedeutet zwar nicht, dass Partridge ausgeschieden ist, derzeit stehen jedoch andere Namen stärker im Fokus.
Auch andere frühere Favoriten sind zuletzt in den Hintergrund gerückt. Aaron Taylor-Johnson, der jahrelang zu den meistgenannten Anwärtern gehörte, taucht in den jüngsten Berichten ebenso wenig in der Spitzengruppe auf wie Louis Partridge oder Henry Ashton. Dass ihre Namen dort fehlen, ist allerdings kein Beleg dafür, dass sie offiziell ausgeschieden sind. Amazon MGM veröffentlicht während des laufenden Castingprozesses keine eigene Kandidatenliste.
Deutlich eindeutiger ist die Lage dagegen bei Idris Elba. Der langjährige Fan-Favorit erklärte gegenüber „People“, er sei nie wirklich im Rennen um die Rolle gewesen. „Sie suchen jemanden Jüngeren. Und ich wünsche ihnen alles Glück der Welt.“