Auf einmal alles anders? Eintracht Frankfurt plant offenbar doch mit eigentlichem Verkaufskandidaten


Kehrtwende bei Larsson? Eintracht plant offenbar mit dem Schweden

Stand: 23.07.2026, 13:29 Uhr

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Trotz zahlreicher Wechselgerüchte plant Eintracht Frankfurt offenbar fest mit Hugo Larsson. Der Schwede soll unter Adi Hütter eine wichtige Rolle spielen.

Frankfurt am Main – Während Eintracht Frankfurt den Kader im zentralen Mittelfeld weiter umbaut, deutet sich bei einer Personalie eine überraschende Wende an. Immer wieder wurde er in der Vergangenheit als Verkaufskandidat gehandelt, aber nun soll er doch ein wichtiger Bestandteil der kommenden Eintracht-Saison werden. Nach Informationen der Bild soll Hugo Larsson inzwischen fest in der Mainmetropole bleiben.

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Noch im Frühjahr hatte noch vieles auf einen Abschied hingedeutet, Atlético Madrid hatte offenkundig Interesse an dem Schweden angemeldet. Ende März sagte Larsson zudem im schwedischen Radio: „Ich bin neugierig, etwas Neues auszuprobieren.“ Darüber hinaus wurde der 22-Jährige dann zuletzt auch noch mit Manchester United und Newcastle United in Verbindung gebracht. Laut des Bild-Berichts haben die Berater des Schweden den SGE-Verantwortlichen bislang jedoch keinerlei Signale für einen Wechsel gegeben.

Larssons Zukunft in Frankfurt wohl noch offen

Laut Informationen von Absolut Fussball geht die Tendenz auch deswegen eher zu einer offenen Zukunft von Larsson im Eintracht-Trikot. Innerhalb des Vereins scheint sich die Sichtweise jedenfalls verändert zu haben. Trainer Adi Hütter plant dem Bericht zufolge fest mit Larsson und sieht in ihm weiterhin einen wichtigen Baustein für die Zukunft.

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Nach einer insgesamt durchwachsenen vergangenen Saison haben die Frankfurter Verantwortlichen offenbar kein Interesse daran, den Nationalspieler unter seinem Marktwert ziehen zu lassen. Stattdessen besteht die Hoffnung, dass Larsson unter Hütter wieder an die Leistungen seiner ersten beiden Jahre in Frankfurt anknüpfen kann.

Die Verpflichtungen von Noel Aseko sowie die weiterhin konkreten Bemühungen um Raphael Onyedika bedeuten dabei nicht zwangsläufig, dass Larsson künftig eine kleinere Rolle einnehmen wird. Im Gegenteil: Gerade defensivstärkere Mitspieler könnten dem Schweden mehr Freiheiten im offensiveren Mittelfeld verschaffen. Auf dieser Position hatte er bislang seine stärksten Auftritte für die Eintracht zeigen können.

Gleichzeitig dürfte der Konkurrenzkampf im Zentrum mit Aseko, Oscar Højlund und möglicherweise auch Transferziel Onyedika deutlich intensiver werden, zumal Frankfurt in der kommenden Saison nicht international vertreten ist und entsprechend weniger Pflichtspiele absolviert. Dennoch bleibt bis zum Ende der Transferperiode Anfang September eine gewisse Unsicherheit bestehen.

Wie der kicker zuletzt berichtete, soll die Eintracht Larsson zwischenzeitlich auch aktiv auf dem englischen Markt angeboten haben. Dabei wurden wohl 30 bis 40 Millionen Euro als mögliche Ablösesumme genannt. Aktuell spricht also zwar einiges dafür, dass der Mittelfeldspieler einen neuen Anlauf in Frankfurt nehmen könnte – letztendlich bleibt seine Zukunft jedoch nach wie vor offen. (LF)