Zeki Amdouni: Bester Nati-Skorer ist nach Leidenszeit zurück


«Keinen anderen mit diesen Qualitäten»

Amdounis Befreiungsschlag nach schwierigen Monaten

Zeki Amdouni glänzt beim 3:0-Sieg der Nati in Nordmazedonien mit einem Doppelpack und einer Vorlage. Der Stürmer beweist, warum Trainer Murat Yakin so viel von ihm hält.

Publiziert: 00:00 Uhr

Darum gehts

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Es ist ein beschwingter Auftritt der Nati beim 3:0 zum Auftakt der Nations League in Nordmazedonien. Die Corona-Diskussionen der letzten Tage – als hätte es die nie gegeben.

Ardon Jashari versucht in Abwesenheit von Granit Xhaka, das Zepter zu übernehmen. WM-Überflieger Johan Manzambi hat nach einem unauffälligen Start ein paar starke Momente, die zeigen, warum Aston Villa in diesem Sommer rund 60 Millionen Euro für ihn nach Freiburg überwiesen hat. Zachary Athekame gelingt ein mehr als solides Debüt auf der rechten Abwehrseite und krönt dieses mit zwei Torvorlagen. Und Dan Ndoye überfordert auf der linken Seite mit seinem Speed die Abwehr des Gastgebers immer und immer wieder.

Erstmals drei Skorerpunkte im Nati-Trikot

Doch einer ragt auf dem schlechten Rasen in dem in die Jahre gekommenen Nationalstadion in Skopje aus dem starken Nati-Kollektiv heraus: Zeki Amdouni (Blick-Note 6). Mit seiner Kopfballablage auf Torschütze Remo Freuler leitet der Mittelstürmer in der 22. Minute die Schweizer Führung ein. Mit seinem Doppelpack, seinem zweiten in der Nati, sorgt er dafür, dass die Schweiz ihrer Favoritenrolle problemlos gerecht wird. Drei Skorerpunkte in seinem 34. Länderspiel sind ein Novum für den Genfer.

«Wir haben keinen anderen Spieler mit den Qualitäten eines Zeki. Wenn er zu 100 Prozent fit ist, dann ist er für uns ein sehr wichtiger Spieler», sagte Murat Yakin bereits im letzten März über Amdouni. Dieser hat nun einmal mehr gezeigt, warum sein Cheftrainer solch eine hohe Meinung von ihm hat.

Lange Leidenszeit nach Kreuzbandriss

«Das ist natürlich toll, da ich die Chance erhalten habe, von Beginn an zu spielen», so der Matchwinner nach der Partie. Amdouni rückte für den gesperrten, aber aufgrund seiner letzte Woche öffentlich bekannt gewordenen bedingten Geldbusse wegen gefälschter Corona-Zertifikate ausgeladenen Breel Embolo in die Startaufstellung – und nutzte seine Chance, mit der für ihn ungewöhnlichen Nummer 10 auf dem Rücken. «Es war mir eine Freude, die Nummer von Granit Xhaka tragen zu dürfen. Wenn er zurückkommt, ist es natürlich wieder seine», so Amdouni. Mit seiner Leistung lieferte er Yakin nicht nur gute Argumente, weiter auf ihn zu setzen, sondern belohnte sich mit seinen Toren auch für nicht ganz einfache letzte Monate.

Nach seinem im Juli 2025 erlittenen Kreuzbandriss gewann Amdouni zwar den Wettlauf gegen die Zeit und schaffte den Sprung ins WM-Kader, beim Turnier in Nordamerika kam er aber nicht über die Rolle des Jokers hinaus. Seinen einzigen grossen Moment hatte er, als er im Achtelfinal gegen Kolumbien seinen Versuch im Penaltyschiessen eiskalt verwandelte. «Es war eine schwere Zeit in der letzten Saison, ich habe hart gearbeitet, um zurückzukommen», sagt Amdouni rückblickend über die Leidenszeit.

Auch Ardon Jashari, der den Stürmer seit der U21 gut kennt, sagt nach dem Spiel: «Ich freue mich sehr für ihn. Ich weiss, welche Qualitäten er hat.» Er habe in letzter Zeit viel leiden müssen. «Das gibt jetzt Selbstvertrauen, und ich hoffe, dass er das in die nächsten Spiele mitnehmen kann und dann auch in den Klub», so Jashari.

Beste Torquote der Nati

Dieser Klub heisst immer noch Burnley. Ein eigentlich erhoffter Transfer nach dem Abstieg aus der Premier League klappte nicht, sodass er nun eine Saison in der Championship, der zweithöchsten englischen Liga, bestreiten muss. «Die Liga ist nicht einfach», so Amdouni. «Wir spielen praktisch jeden dritten Tag.» Für ihn sei es allerdings wichtig, Spielpraxis zu sammeln, damit er wieder auf sein bestes Niveau zurückfinde. Gegen Nordmazedonien deutete er zumindest an, dass er nicht mehr weit davon entfernt ist.

Statistisch ist Amdouni ohnehin der beste Skorer der Nati. Mit 0,38 Toren pro Spiel weist er eine deutlich bessere Torquote auf als Embolo und Cedric Itten (beide 0,28). Nur Alex Frei (0,5) und Kubilay Türkyilmaz (0,55), die beiden besten Torschützen der SFV-Geschichte, sowie Adrian Knup (0,52) hatten in den letzten 50 Jahren eine bessere Nati-Quote als Amdouni.

Auch Sion-Überflieger Winsley Boteli, der kurz vor Schluss den Matchwinner ersetzte und zu seinem Nati-Debüt kam, muss vorerst wohl hinten anstehen. «In jedem Team gibt es Konkurrenz. Und jeder wird seine Spielzeit erhalten», so Amdouni. Geht es aber nach ihm, war der Auftritt gegen Nordmazedonien erst der Anfang. «Ich werde jetzt nicht aufhören und versuche, so weiterzumachen.» Am liebsten bereits am Dienstag gegen Schottland.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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Mannschaft

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Belgien

Belgien

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2

3

2

Frankreich

Frankreich

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1

3

3

Türkei

Türkei

1

-1

0

4

Italien

Italien

1

-2

0

Playoffs

Mannschaft

SP

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1

Griechenland

Griechenland

2

2

6

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Niederlande

Niederlande

2

1

4

3

Deutschland

Deutschland

2

-1

1

4

Serbien

Serbien

2

-2

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Playoffs

Mannschaft

SP

TD

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1

Spanien

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1

3

2

Kroatien

Kroatien

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1

3

3

England

England

1

-1

0

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Tschechien

Tschechien

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-1

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Playoffs

Mannschaft

SP

TD

PT

1

Portugal

Portugal

2

2

6

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Norwegen

Norwegen

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3

3

Dänemark

Dänemark

2

1

3

4

Wales

Wales

2

-3

0

Playoffs

Mannschaft

SP

TD

PT

1

Schweiz

Schweiz

1

3

3

2

Schottland

Schottland

1

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1

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Slowenien

Slowenien

1

0

1

4

Nordmazedonien

Nordmazedonien

1

-3

0

Aufstieg

Aufstiegsspiele

Relegation Play-Offs

Mannschaft

SP

TD

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1

Nordirland

Nordirland

1

1

3

1

Ukraine

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3

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Georgien

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Ungarn

Ungarn

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Aufstieg

Aufstiegsspiele

Relegation Play-Offs

Mannschaft

SP

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1

Österreich

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6

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Kosovo

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Irland

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2

2

3

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Israel

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-5

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Aufstieg

Aufstiegsspiele

Relegation Play-Offs

Mannschaft

SP

TD

PT

1

Schweden

Schweden

1

1

3

2

Bosnien und Herzegowina

Bosnien und Herzegowina

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2

Polen

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Rumänien

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0

Aufstieg

Aufstiegsspiele

Relegation Play-Offs

Mannschaft

SP

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1

Finnland

Finnland

1

7

3

2

Albanien

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3

Belarus

Belarus

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San Marino

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1

-7

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Aufstieg

Aufstiegsspiele

Mannschaft

SP

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1

Armenien

Armenien

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Montenegro

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1

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Zypern

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Lettland

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1

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Aufstieg

Aufstiegsspiele

Mannschaft

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1

Slowakei

Slowakei

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3

2

Färöer

Färöer

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Kasachstan

Kasachstan

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4

Moldawien

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1

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Aufstieg

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Mannschaft

SP

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Luxemburg

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3

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Estland

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Island

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Bulgarien

Bulgarien

1

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Aufstiegsspiele

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Malta

Malta

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1

3

2

Gibraltar

Gibraltar

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3

Andorra

Andorra

2

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Mannschaft

SP

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1

Litauen

Litauen

2

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4

2

Aserbaidschan

Aserbaidschan

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0

1

3

Liechtenstein

Liechtenstein

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0