Jetzt live! Klopp nominiert DFB-Kader und sorgt für Historisches – 44 Spieler in zwei Gruppen
Kader-Nominierung jetzt live: Klopp beruft historisches 44-Mann-Aufgebot
Stand: 17.09.2026, 10:11 Uhr
Am Donnerstag hat Jürgen Klopp seinen ersten DFB-Kader nominiert. Insgesamt sind 44 Spieler dabei – in zwei Kadern. Alle Entwicklungen hier im Ticker.
Frankfurt – Update vom 17. September, 10.47 Uhr: Die Nichtnomierung von Nicolo Tresoldi bedeutet nicht, dass er sich für Italien oder gegen Deutschland entschieden habe, erklärt Klopp. Auch bei ihm sei die Tür in der Zukunft offen.
Update vom 17. September, 10.45 Uhr: „Mit Deniz (Undav, d. Red) habe ich gesprochen. Er hat noch nicht so richtig in die Saison reingefunden. Ich wollte vier Stürmer dabei haben und habe mich für diese vier (Ebnoutalib, Havertz, Burkardt, Woltemade) entschieden.“
Der gesamte 44-Mann-Kader von Jürgen Klopp im Überblick
Update vom 17. September, 10.43 Uhr: „Es wurde von allen Spielern respektvoll aufgenommen“, sagt Klopp über die Absagen an routinierte Spieler wie Leroy Sane oder Oliver Baumann. „Es ist bei praktisch keinem Spieler eine endgültige Entscheidung. Es ist für den Moment.“ Mit Blick auf Baumann fügt er hinzu: „Auf der erfahrenen Position habe ich mich für ter Stegen entschieden.“ Dahinter habe er jüngere Spieler haben wollen.
Update vom 17. September, 10.39 Uhr: „Beide sind sehr selbstbewusst. Sehr angenehm“, sagt Klopp über die beiden Bayern-Youngster Tom Bischof und Lennart Karl. Bei Bischof gefiel ihm die Beidfüßigkeit. „Er hat viel strategisches Talent und ist ein ganz toller Kerl.“ Dann noch eine interessante Information: U21-Kapitän Bischof wird im ersten Block noch bei der U21 dabei sein. Erst danach wird er zum A-Kader stoßen.
Update vom 17. September, 10.36 Uhr: „Ballorientiertes Verteidigen“ ist der taktische Ansatz, den Klopp in der Defensive verfolgen will. Wichtig sei ihm, dass „alle, immer“ involviert sind.
Update vom 17. September, 10.34 Uhr: Zwischenzeitlich hatte Klopp mehr als 60 potenzielle Nationalspieler auf seiner Liste, verrät der 59-Jährige. Er habe sich mit jedem dieser Namen beschäftigt. „Das hat Spaß gemacht“, sagt Klopp.
Update vom 17. September, 10.32 Uhr: „Wir fangen jetzt an, den Kader für die Zukunft zu basteln. Das ist der erste, nicht der letzte.“
Update vom 17. September, 10.30 Uhr: „Ich respektiere ihn über alle Maßen“, sagt Klopp über seinen Amtsvorgänger Julian Nagelsmann. Sich selbst traut er die Aufgabe ebenfalls zu. „Mit Zeit wird das gehen. Mein ganzes Leben hat mich auf diesen Job vorbereitet.“
Update vom 17. September, 10.28 Uhr: „Wenn du nur Offensive denkst, wird dich die Defensive immer killen.“ Die Marschroute ist klar: Defensive Stabilität ist für Klopp auf dem Rasen der wichtigste Faktor.
Update vom 17. September, 10.26 Uhr: „Ich erwarte sofort mehr!“, fordert Klopp. „Es muss lebendig sein. Das ist der Anfang.“ Viel Schonzeit gibt es für seine vielen Probanten – besonders aber die Alteingesessenen – offenbar nicht.
Update vom 17. September, 10.24 Uhr: „Alle Jungs haben sich sehr, sehr gefreut“, verrät Klopp mit Blick auf die vielen Neuen im Aufgebot. „Ich mag solche mutigen Entscheidungen. Dementsprechend werden wir diese Jungs jetzt einfach begleiten.“
Update vom 17. September, 10.21 Uhr: „Wir lernen, Spaß unter Druck zu haben. Wenn Druck da ist, geht’s um was. Dann ist es einfacher, sich zu fokussieren. Das ist kein so negatives Wort“, sagt Klopp in Bezug auf die Anforderungen in seinem Kader.
Update vom 17. September, 10.19 Uhr: In einem kleinen politischen Exkurs hofft Klopp darauf, dass über die Nationalmannschaft ein gewisser „positiver Nationalstolz“ und ein „Gemeinschaftsgefühl“ entwickelt werden können. „Wir müssen für die Stimmung sorgen“, sagt der Bundestrainer.
Update vom 17. September, 10.15 Uhr: Die Causa Kimmich ist dran. Der Bayern-Star wird von Klopp wieder auf seiner Ursprungsposition im Mittelfeld eingesetzt. Außerdem bleibt Kimmich Kapitän der Nationalmannschaft: „Ein Spieler mit seiner Erfahrung muss vorneweg gehen.“
Update vom 17. September, 10.12 Uhr: „Es bedeutet mir alles, zu spielen“: Genau diese Einstellung erwartet Klopp von jedem seiner Spieler.
Update vom 17. September, 10.10 Uhr: Der Bundestrainer verschafft Klarheit auf der Torhüterposition: Marc-Andre ter Stegen soll die neue Nummer eins im DFB-Team werden. „Er ist im Moment fit. Er ist genau der gleiche Torwart, der er vorher war. Er bringt die notwendige Erfahrung mit.“ Gleichzeitig stellt Klopp klar: Der Status der Nummer eins muss mit Leistungen untermauert werden und ist keinesfalls ein Posten auf Karrierezeit.
Update vom 17. September, 10.08 Uhr: Jetzt erklärt Klopp den Doppel-Kader etwas weiter. Das jetzt benannte Ursprungs-Aufgebot kann sich insofern noch verändern, dass einige Spieler des ersten Kaders spontan dabei bleiben können.
Update vom 17. September, 10.07 Uhr: Es sind dann doch zwei völlig verschiedene Kader geworden. Die einzige Überschneidung in beiden Gruppen: Augsburg-Keeper Finn Dahmen.
Update vom 17. September, 10.05 Uhr: „Ich möchte in der Zeit so viele Spieler wie möglich kennenlernen. Ich war in den letzten vier Wochen viel unterwegs und habe viele Spieler persönlich gesehen. Ich war elf Jahre aus der Bundesliga weg, macht einen großen Unterschied, dass man einen Fußballer auch mal live sieht. Wir haben keine A- oder B-Mannschaft gemacht“, erklärt Klopp.
Update vom 17. September, 10.03 Uhr: Der Bundestrainer begründet den ungewöhnlichen Schritt mit der großen Belastung und dem engen Terminplan innerhalb der Länderspielpause.
Update vom 17. September, 10.02 Uhr: Jürgen Klopp beruft 44 Spieler für den Länderspiel-Viererpack! Das Personal ist wie erwartet in zwei Kader für die jeweils ersten und letzten beiden Partien aufgeteilt.
Update vom 17. September, 9.59 Uhr: Da ist der Bundestrainer schon. Überpünktlich nimmt Jürgen Klopp auf seinem Stuhl Platz.
Update vom 17. September, 9.55 Uhr: Laut kicker-Informationen dürfen sich gleich drei Freiburger über eine Nominierung freuen. Demnach ist nicht nur Max Rosenfelder dabei, sondern auch Rechtsverteidiger Philipp Treu und Flügelstürmer Derry Scherhant.
Update vom 17. September, 9.50 Uhr: In zehn Minuten beginnt die Pressekonferenz mit Jürgen Klopp! Noch einmal zur Erinnerung: Bereits durchgesickert ist, dass Klopp zwei Kader mit insgesamt bis zu 40 Mann nominieren will. Einen für die ersten beiden Partien gegen die Niederlande (24. September) und Griechenland (27. September), einen für die Spiele gegen Serbien (1. Oktober) und noch einmal Griechenland (4. Oktober).
Einige Spieler werden in beiden Kadern vertreten sein, andere nur in einem der beiden. Stichtag für den historischen Personalwechsel ist laut der Bild der 27. September.
Update vom 17. September, 9.44 Uhr: Während Klopp vielen Debütanten und jungen Spielern zu Chancen verhilft, wird das Aufgebot von Ü30-Spielern dünner. Eines der Opfer der radikalen Neustrukturierung ist Medienberichten zufolge Leroy Sane, der dieses Mal nicht mit dabei sein soll.
Update vom 17. September, 9.38 Uhr: Die nächste große Überraschung! Laut Bild beruft Klopp mit Bambase Conte von der TSG Hoffenheim einen weiteren Neuling. Der Mittelfeldspieler, der in der letzten Saison an die SV Elversberg ausgeliehen war, spielte in der Vergangenheit je zweimal für die deutsche U16- und U20-Nationalmannschaft.
Update vom 17. September, 9.29 Uhr: Im Tor setzt Klopp Medienberichten zufolge auf Marc-Andre ter Stegen als Nummer eins und Jonas Urbig als dessen Vertreter. Dahinter soll der neue Bundestrainer Finn Dahmen und Noah Atubolu nominieren. Das würde bedeuten, dass nicht nur Oliver Baumann, sondern auch Alexander Nübel seinen Platz im Kader verlieren könnte.
Update vom 17. September, 8.36 Uhr: Paris Brunner hingegen ist laut einem Sky-Bericht trotz seines starken Saisonstarts bei der AS Monaco nicht im XXL-Kader von Jürgen Klopp. Stattdessen darf sich der U17-Welt- und Europameister über seine erste Nominierung für die U21 freuen.
Update vom 17. September, 8.27 Uhr: Laut Sky sorgt Klopp für eine weitere Überraschung und nominiert mit Max Rosenfelder den nächsten Freiburger. Der 23-Jährige stand in der aktuellen Saison lediglich 21 Minuten auf dem Spielfeld.
Update vom 17. September, 8.09 Uhr: Mittlerweile ist auch bekannt, wie viele Spieler Klopp wohl nominieren möchte. Laut Bild handelt es sich um 40 (!) Spieler. Damit alle eine Chance bekommen, plant er wohl ein Sharing-Modell. „Kader 1“ spielt demnach die ersten zwei Partien gegen die Niederlande und Griechenland, „Kader 2“ darf gegen Serbien und Griechenland antreten. Wie er das Modell im Training umsetzen möchte, wird sich zeigen.
Erstmeldung vom 17. September, 8.07 Uhr: Seit etwas über einem Monat ist Jürgen Klopp offiziell neuer Bundestrainer. Seitdem hat er sich zahlreiche Spiele im Stadion angeschaut, Mannschaftstrainings besucht und mit vielen Trainern gesprochen. All das, um seinen ersten Kader als Trainer der deutschen Nationalmannschaft mit bestem Wissen und Gewissen zusammenzustellen.

Am Donnerstag (17. September) um 10 Uhr lüftet Klopp nach vielen Wochen der Spekulationen (alle bisherigen Entwicklungen im Ticker) endlich das Geheimnis und stellt sein Aufgebot für die ersten vier Spiele in neuer Funktion vor. Klopp hatte bereits bei seinem Antritt angekündigt, einen riesigen Pool von 57 Spielern zu beobachten. Er wolle auch Spielern eine Chance geben, die bislang übersehen wurden, betonte er.
Klopp sorgt wohl bei erstem DFB-Kader direkt für für viele Überraschungen
Dass er das in die Tat umsetzt, lassen die Gerüchte der vergangenen Tage vermuten. So soll Klopp Berichten zufolge unter anderem Philipp Treu (SC Freiburg), Felix Keidel (SV Elversberg) und Younes Ebnoutalib (Eintracht Frankfurt) in seinen Kader berufen. Zudem plant er wohl, einen XXL-Kader zu nominieren, um sich so viele Spieler wie möglich hautnah anschauen zu können um in Training zu erleben.
Auch im Tor gibt es gerüchteweise eine Überraschung: Klopp holt wohl den zuletzt verletzten Marc-Andre ter Stegen zurück und plant mit ihm als neue Nummer eins. Oliver Baumann, der schon bei der letzten Weltmeisterschaft nach der Rückkehr von Manuel Neuer degradiert worden war, ist dafür wohl nicht dabei.
Direkt zum Start seiner Amtszeit erwarten Klopp und den DFB ein Länderspiel-Viererpack in der Nations League. Ende September trifft die Nationalmannschaft zunächst auf die Niederlande (24. September) und Griechenland (27.), bevor es dann gegen Serbien (1. Oktober) und erneut Griechenland (4.) geht. Spätestens ein Tag vor den Spielen muss ein 23-Mann-Kader gemeldet werden. (dwe)