König Harald scherzte über Sarkophag – letzte Ruhestätte soll Unsumme kosten


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Der verstorbene norwegische König, Harald V. hat bereits zu Lebzeiten Vorkehrungen für seine spätere Beisetzung getroffen. Der Monarch ließ einen eigenen Sarkophag in Auftrag geben, der rund 1,8 Millionen Euro kosten soll. Das Besondere: Auch seine Ehefrau Königin Sonja soll dort einmal ihre letzte Ruhestätte finden.

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Entworfen wurde das außergewöhnliche Grabmal vom norwegischen Architekturbüro „Snøhetta“. Wie genau der Sarkophag aussieht, bleibt allerdings noch bis zu seiner Beerdigung geheim. Aus welchem Material der Sarkophag des Königspaares angefertigt wird, ist ebenfalls nicht bekannt, laut „Svensk Damtidning“ entschied sich Haralds Vater Olav V. für Bronze, König Haakon VII. für Marmor.

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Der König selbst nahm das Thema mit Humor. Bei einem Parlamentsdinner sprach er bereits über seine geplante letzte Ruhestätte und scherzte, er hoffe, „dass er gut gepolstert wird, damit der Aufenthalt angenehm wird. Wir werden ja eine Weile dort sein.“

König Haralds Beisetzung folgt einer langen Tradition

Auch für die eigentliche Beisetzung des Monarchen gibt es bereits einen festgelegten Rahmen. Harald soll wie sein Vater und sein Großvater im Osloer Dom beigesetzt werden. Die Grabstätte der norwegischen Regenten befindet sich in der königlichen Grabkapelle der Festung Akershus im Herzen Oslos. Dort stehen bereits der Sarkophag von König Haakon VII. (85, † 1957) und Königin Maud (68, †1938), sowie der Sarkophag von König Olav V. (87, † 1991) und Kronprinzessin Märtha (53, † 1954). 

Die Zeremonie soll von zahlreichen offiziellen Terminen begleitet werden. Im Königspalast ist anschließend ein Empfang für hochrangige Gäste vorgesehen. Später sollen der neue König und seine engsten Angehörigen vom Balkon des Palastes aus der Bevölkerung zuwinken.

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Keine klassische Krönung für Haralds Nachfolger

Nach Haralds Tod steht auch ein Wechsel auf dem norwegischen Thron bevor. Sein Sohn Haakon soll König werden. Eine klassische Krönung ist dabei nicht vorgesehen. In Norwegen wurde diese Tradition bereits 1958 abgeschafft und durch eine Unterzeichnungszeremonie ersetzt.