Kurz nach der Hochzeit: Sohn von „Superman“-Legende Christopher Reeve macht Krebsdiagnose öffentlich
Stand: 30.09.2026, 19:36 Uhr
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Will Reeve, Sohn von „Superman“-Star Christopher Reeve, macht seine Hodenkrebs-Diagnose öffentlich – und spricht über seine Genesung.
New York – Kurz nach der Hochzeit, mitten im schönsten Lebenskapitel, lauerte der nächste Schicksalsschlag auf den Sohn des legendären „Superman“-Darstellers Christopher Reeve (52, † 2004). Will Reeve (34), Korrespondent beim US-amerikanischen Frühstücksfernsehen „Good Morning America“, hat öffentlich gemacht, dass er in diesem Frühjahr an Hodenkrebs erkrankt ist. Wie das US-amerikanische People-Magazin berichtet, entdeckte er im April einen verhärteten, druckempfindlichen Knoten – und dachte zunächst, es sei nichts Ernstes.
Es war seine Ehefrau Amanda Dubin Reeve (30), Hochzeits- und Eventplanerin, die ihn überzeugte, zur Untersuchung zu gehen. Die beiden hatten erst im Januar geheiratet – kaum drei Monate zuvor. Ein Ultraschall bestätigte den schlimmsten Verdacht. Im Mai 2026 wurde Will Reeve operiert, der betroffene Hoden entfernt. Weitere Tests ergaben dann, dass es sich um ein embryonales Karzinom handelte, eine besonders aggressive Form des Hodenkrebses. „Ich hatte keine Operation mehr gehabt, seit mir mit fünf Jahren die Mandeln entfernt wurden“, so Reeve über seine Sorgen vor dem Eingriff.
Will Reeve kämpft gegen aggressiven Hodenkrebs und findet Kraft in der Geschichte seiner Familie
Was folgte, war ein langer medizinischer Weg: Am 10. Juni unterzog er sich einer sechsstündigen Operation, bei der Dutzende Lymphknoten aus seinem Bauchraum entfernt wurden – drei davon waren befallen. Anschließend folgten zwei Runden Chemotherapie im Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York, ausgerechnet in demselben Krankenhaus, in dem einst seine Mutter Dana Reeve (44, † 2006) wegen Lungenkrebs behandelt worden war. Wie das US-amerikanische Branchenmagazin Variety berichtete, nutzte Will Reeve während der Chemo-Sitzungen eine Kältekappenmethode, um seinen Haarausfall zu minimieren.
Seinen Eltern – dem „Superman“-Darsteller Christopher Reeve, der nach einem Reitunfall 1995 vom Hals abwärts gelähmt war, und seiner Mutter Dana Reeve, die als lebenslange Nichtraucherin an Lungenkrebs starb – verdankt Will Reeve nach eigenen Worten seinen Mut, offen über die Erkrankung zu sprechen. „Ich wurde dazu erzogen, über meine Schwierigkeiten zu sprechen, wenn ich damit anderen helfen kann“, zitiert das People-Magazin den Moderator, der mit 13 Jahren zum Vollwaisen wurde. Ehefrau Amanda steht ihm zur Seite: „Der Lichtblick war, dass wir schon früh in unserer Ehe die Bestätigung erhielten, dass wir bestens gerüstet sind, um jede Herausforderung zu meistern“, betont sie.
Am 8. September 2026 erhielt Will Reeve bei einer Kontrolluntersuchung die erlösende Nachricht: Aktuell ist kein Krebs mehr nachweisbar. Seitdem steht er wieder regelmäßig für „Good Morning America“ vor der Kamera. „Diese Erfahrung hat mich gelehrt, auf meinen Körper zu achten“, so Reeve. „Und verlass dich auf deine Leute. Das begann für mich mit Amanda, erstreckt sich aber auch auf meine Geschwister [Alexandra, 42, und Matthew Reeve, 46, aus der früheren Beziehung seines Vaters mit Gae Exton, 75], meine Familie, enge Freunde und Kollegen, die mir dabei geholfen haben, diese Zeit durchzustehen.“ Trotz der Schicksalsschläge hatte der Journalist erst kürzlich mit einem Cameo-Auftritt im neuen „Superman“-Film für Schlagzeilen gesorgt. Verwendete Quellen: people.com, variety.com