EU-Förderung: Leader-Regionen: „Wir sind in Kärnten unverzichtbar.“ | Kleine Zeitung
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Alle sieben Kärntner Regionen des Förderprogramms „LEADER“ setzten sich beim letzten Treffen mit Nachdruck für die Förderperiode 2028 ein. Auch für Unterkärnten.

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vor 42 Minuten
6. August 2026 um 18:00
Wenn es um die Zukunft des ländlichen Raums geht, will auch Unterkärnten mitreden. Gemeinsam mit den sechs weiteren Kärntner Leader-Regionen setzt man sich für den Erhalt des Förderprogramms zur nachhaltigen Entwicklung für das Jahr 2028 ein. Anlass dafür war auch ein landesweites Abstimmungstreffen mit einer klaren, gemeinsamen Botschaft: „Wir müssen auch künftig als eigenständiges Instrument der Regionalentwicklung erhalten und finanziell abgesichert werden. Wir sind in Kärnten unverzichtbar.“ Hintergrund sind die laufenden Verhandlungen auf EU- und Bundesebene über die künftige Förderperiode

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Die Obleute, inklusive Valentin Blaschitz von Unterkärnten, heben besonders vor, dass ihr Programm europaweite Fördermittel direkt in die Regionen bringt und gleichzeitig den Menschen vor Ort Mitspracherecht gibt: „Leader ist weit mehr als ein Förderprogramm. Unsere Regionen sind heute zentrale Entwicklungs- und Kooperationsplattformen für unsere Gemeinden. Sie bringen Menschen zusammen, initiieren innovative Projekte und schaffen Lösungen für Herausforderungen, die Gemeinden alleine oft nicht mehr bewältigen können.“ Gerade in Unterkärnten, wo viele Gemeinden vor ähnlichen Herausforderungen stehen – vom demografischen Wandel über Klimaanpassung bis hin zur Sicherung der Nahversorgung –, seien funktionierende regionale Netzwerke wichtiger denn je.
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Mit dem gemeinsamen Schulterschluss wollen die Kärntner Leader-Regionen erreichen, dass auch künftig ausreichend Mittel für regionale Projekte zur Verfügung stehen. Dadurch soll nun auch auf politischer Ebene Druck aufgebaut werden. „Wer den ländlichen Raum stärken will, muss auch unser Programm stärken. Regionalentwicklung beginnt vor Ort – bei den Menschen, den Gemeinden und den regionalen Netzwerken. Dafür braucht es auch künftig die notwendigen Handlungsspielräume und eine ausreichende finanzielle Ausstattung.“