Lkw verliert mehrere Hundert Liter Diesel nach Tankvorgang


Stand: 22.07.2026, 18:40 Uhr

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Im Verlauf der Nienburger Straße in Rehden hat ein Lkw erhebliche Mengen Dieselkraftstoff verloren. Die örtliche Feuerwehr, Bauhof und Fachbehörden verhinderten eine weitere Ausbreitung der Verunreinigung.

Im Verlauf der Nienburger Straße in Rehden hat ein Lkw erhebliche Mengen Dieselkraftstoff verloren. Die örtliche Feuerwehr, Bauhof und Fachbehörden verhinderten eine weitere Ausbreitung der Verunreinigung. © Feuerwehr

Großeinsatz für Feuerwehr, Gefahrgutstaffel und Fachbehörden in Rehden: Nach einem Tankvorgang verliert ein Lkw mehrere hundert Liter Diesel. Ein Teil des Kraftstoffs gelangt in die Regenwasserkanalisation und verursacht eine Gewässerverunreinigung.

Rehden – Ein größerer Dieselaustritt hat am Mittwochmorgen einen umfangreichen Einsatz von Feuerwehr und Fachbehörden in Rehden ausgelöst. Die Ortsfeuerwehr Rehden wurde um 8.05 Uhr zur Nienburger Straße in Rehden alarmiert, nachdem ein Lkw gemeldet worden war, der Betriebsstoffe verlieren sollte.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Lastwagen kurz nach einem Tankvorgang mehrere Hundert Liter Dieselkraftstoff verloren hatte. Die Feuerwehr begann umgehend damit, die ausgelaufene Kraftstoffspur aufzunehmen und den betroffenen Bereich zu sichern.

Im weiteren Einsatzverlauf ergaben Erkundungen, dass bereits erhebliche Mengen Diesel in die Regenwasserkanalisation gelangt waren. An der Austrittsstelle im Bereich der Düversbrucher Straße fanden die Einsatzkräfte bereits deutliche Hinweise auf eine Gewässerverunreinigung.

Aufgrund des Schadensausmaßes wurde die Gefahrgutstaffel Süd zur Unterstützung nachalarmiert. Darüber hinaus wurden die Fachdienste Ordnung und Bauwesen der Samtgemeinde Rehden, der Unterhaltungsverband Hunte, Mitarbeitende des Klärwerks und des Bauhofs sowie ein Spezialunternehmen für Abwassertechnik hinzugezogen.

In enger Abstimmung entschieden die beteiligten Stellen, den betroffenen Abschnitt der Regenwasserkanalisation zu spülen und das verunreinigte Wasser mit Spezialtechnik abzusaugen. Ziel war es, eine weitere Ausbreitung der Gewässerverunreinigung zu verhindern.

Der Einsatz dauerte insgesamt rund sechseinhalb Stunden. Nach Angaben der Feuerwehr konnten durch das koordinierte Vorgehen der zahlreichen Einsatzkräfte und Fachstellen eine weitere Ausbreitung der Verunreinigung eingedämmt und die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Umwelt eingeleitet werden.