Luftraum über Litauen: Litauen schließt Flughafen kurzzeitig wegen Drohnen-Fehlalarms
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Nach einem Drohnenalarm war der Flughafen Vilnius kurzzeitig geschlossen worden. Inzwischen gab der Krisenstab Entwarnung: Auslöser des Alarms war ein Vogelschwarm.
Quelle: DIE ZEIT, Reuters,
yil
Aktualisiert am 13. September 2026, 14:13 Uhr
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Wegen einer anfangs vermuteten Drohnensichtung hat Litauen den Flughafen der Hauptstadt Vilnius zeitweise geschlossen. Der Alarm sei inzwischen wieder aufgehoben, teilte der litauische nationale Krisenstab mit. Es habe sich bei der vermeintlichen Drohnensichtung lediglich um einen Vogelschwarm gehandelt.
Der Flughafen wurde innerhalb von 38 Minuten wieder geöffnet, nachdem ein Nato-Kampfjet eine visuelle Identifizierung vorgenommen hatte, teilte der litauische nationale Krisenstab mit. »Bei ersten Radarmessungen können die Spuren von Vögeln und Drohnen ähnlich aussehen«, hieß es weiter.
Wiederholt Drohnenalarm an Nato-Ostgrenze
Zuvor war den Behörden zufolge mindestens ein Kampfjet zur Sicherung des Luftraums entsandt worden. Er sei vom Stützpunkt Šiauliai im Norden des Landes gestartet, wo derzeit Kampfflugzeuge der italienischen Luftwaffe im Rahmen eines Nato‑Schutzeinsatzes stationiert sind. Der am Morgen gestartete Vilnius-Marathon wurde nach Angaben der Organisatoren nicht beeinträchtigt.
Im Kontext des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine haben Länder an der Ostgrenze der Nato in den vergangenen Jahren eine Reihe von Drohnen gemeldet, die in ihren Luftraum eingedrungen sind. Zuletzt löste im Mai dieses Jahres eine Drohnensichtung den nationalen Luftalarm in Litauen aus. Die Drohne war damals vom benachbarten Belarus aus in Richtung Litauen geflogen.