Nachrichtenüberblick: Spanier schicken NRW-Feuerwehrleute nach Hause


Blitzer-Woche "Speedweek" startet • Die NRW-Polizei nimmt ab heute bis zum Wochenende Raser stärker ins Visier. Zusätzliche Geschwindigkeitskontrollen sind insbesondere an Unfallschwerpunkten geplant, wie das Innenministerium mitteilte. Ziel der Aktion sei, die Zahl schwerer Verkehrsunfälle zu reduzieren. Anders als bei früheren Aktionen wird die so genannte "Speedweek" diesmal nicht vom Innenministerium koordiniert. Kommunen und Polizeibehörden können selbst entscheiden, ob sie mitmachen.

Aufarbeitung des Grenzsturms von Ceuta • Nach dem Ansturm zehntausender Migranten beruhigt sich die Lage in der spanischen Exklave Ceuta allmählich wieder. Die politische Debatte über Ursachen und Konsequenzen der Krise mit mindestens 72 Todesopfern dürften Spanien und die EU dagegen noch länger beschäftigen. Als Ursache für den Massenandrang hauptsächlich junger Migranten vermuten Politiker von Grünen und SPD eine gezielte Provokation, die sich gegen Spanien und die EU richtete. Morgen wollen die EU-Innenminister über die Konsequenzen beraten.

Azubis treten Ausbildung an • Nach dem offiziellen Start des neuen Ausbildungsjahrs am Wochenende haben heute tausende Jugendliche ihren ersten Tag am Arbeitsplatz. Auch wer bisher noch keine Stelle gefunden hat, hat noch Chancen auf den Einstieg. Laut Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) gibt es freie Plätze in vielen Bereichen. Ende Juli waren in NRW noch mehr als 34.000 Ausbildungsstellen unbesetzt. Unterstützung bei der Suche gibt es bei den Arbeitsagenturen und beim Land.

Zeppelin misst Luftqualität in NRW Von heute ist das Forschungszentrum Jülich mit einem Zeppelin in NRW unterwegs. Dabei untersuchen Forschende zwei Wochen lang Luftqualität, Emissionen sowie die Auswirkungen des Klimawandels auf Wälder und die Atmosphäre. Die Untersuchung von Prozessen in der Atmosphäre ist technisch sehr aufwendig. Viele Messungen finden bisher am Boden oder mit großen Forschungsflugzeugen statt. Für Messungen nah am Boden sind diese Flugzeuge aber oft zu schnell und zu unflexibel. Deshalb wird in Deutschland ein Zeppelin NT genutzt, der langsam fliegen und viele Messgeräte tragen kann. Der Zeppelin startet heute in Mülheim an der Ruhr.

UND ÜBRIGENS ...

KI hilft dabei, mögliche Kohlenmonoxid-Vergiftung aufzudecken In Solingen hat die Antwort einer KI möglicherweise geholfen, eine größere Kohlenmonoxid-Vergiftung zu verhindern. Mehrere Bewohner eines Hauses klagten über Schwindel und Kopfschmerzen - und befragten die KI. Die wies daraufhin, dass es sich um eine Kohlenmonoxidvergiftung handeln könnte. Daraufhin riefen die Bewohner die Feuerwehr. Die konnte bei allen Betroffenen geringe Werte des geruchs- und farblosen Gases nachweisen. Die Ursache des Vorfalls wird noch untersucht. 

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Sendung: WDR.de, NRW am Morgen - Der Nachrichtenüberblick am 03.08.2026, 03.08.2026, 6:15 Uhr