Neue Umfrage: AfD legt erneut zu – für die Union wird der Abstand größer
Stand: 19.08.2026, 13:45 Uhr
Die AfD baut in der neuen YouGov-Umfrage ihren Vorsprung auf die Union aus.
Die AfD baut ihren Vorsprung auf die CDU/CSU weiter aus und verfestigt damit ihre Position an der Spitze der politischen Umfragen. In der neuen YouGov-Sonntagsfrage (Stand 18. August) bleibt sie zum fünften Mal in Folge stärkste Kraft und setzt sich damit erneut klar von der Union ab. Auch Die Grünen gewinnen einen Prozentpunkt, während das Bündnis Sahra Wagenknecht verliert. CDU/CSU, SPD, Die Linke und FDP bewegen sich dagegen nicht.
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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsinfive.de.
AfD baut Abstand zur Union auf acht Punkte aus
CDU/CSU kommen auf 20 Prozent und bleiben damit im Vergleich zur vorherigen YouGov-Sonntagsfrage unverändert; der Rückstand auf die AfD wächst von sieben auf acht Prozentpunkte.

Auch die SPD bewegt sich nicht und erreicht erneut 12 Prozent.
Die Grünen verbessern sich um einen Prozentpunkt auf 15 Prozent und erzielen damit laut YouGov ihren höchsten Wert seit Ende Januar 2025.
Bei 5 Prozent verharrt die FDP im Vergleich zur vorherigen YouGov-Sonntagsfrage; damit würde es knapp für den Einzug in den Bundestag reichen.
Die Linke kommt unverändert auf 12 Prozent.
Auf 28 Prozent steigt die AfD und gewinnt gegenüber der vorherigen YouGov-Sonntagsfrage einen Prozentpunkt hinzu.
Das Bündnis Sahra Wagenknecht verliert einen Prozentpunkt und erreicht 3 Prozent. Damit wäre das BSW nicht im Bundestag vertreten.
Für sonstige Parteien entscheiden sich 5 Prozent, ein Prozentpunkt weniger als bei der vorherigen Erhebung.
Regierung unter Merz bleibt bei 32 Prozent
CDU/CSU und SPD erreichen damit zusammen 32 Prozent. Damit käme die Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz auf denselben gemeinsamen Wert wie in der vorherigen YouGov-Erhebung vom Juli. Der Abstand zur größten Oppositionspartei verändert sich allerdings: Die AfD liegt nur noch vier Prozentpunkte hinter den beiden Regierungsparteien zusammen. Im Juli waren es fünf Prozentpunkte.
Mehrheit fühlt sich sicher – unter AfD-Anhängern sieht es anders aus
Neben der Wahlabsicht fragte YouGov nach dem Sicherheitsgefühl in Deutschland. 58 Prozent der Bürger fühlen sich demnach sehr oder eher sicher. 40 Prozent geben dagegen an, sich eher nicht oder überhaupt nicht sicher zu fühlen. Gegenüber einer Befragung im Januar hat sich das Sicherheitsgefühl damit kaum verändert: Damals fühlten sich ebenfalls 58 Prozent sicher, 39 Prozent nicht sicher.
Deutlich anders fallen die Antworten unter Anhängern der AfD aus. Dort fühlen sich 77 Prozent nicht sicher, 22 Prozent dagegen sicher. Bei Anhängern der Grünen geben 86 Prozent an, sich sicher zu fühlen. Bei SPD-Anhängern sind es 74 Prozent und bei Anhängern von CDU/CSU 70 Prozent. Unter Anhängern der Linken liegt der Anteil bei 68 Prozent.
Über die Umfrage
Die YouGov-Sonntagsfrage wurde als Eigenstudie von YouGov Deutschland im YouGov Omnibus Politik durchgeführt. Zwischen dem 14. und 17. August 2026 nahmen insgesamt 2.091 Wahlberechtigte an der Online-Befragung teil. 1.744 von ihnen machten Angaben zu ihrer Wahlabsicht.
Über YouGov
YouGov ist ein internationales Marktforschungs- und Datenanalyseunternehmen mit Hauptsitz in Großbritannien. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 gegründet.
Hinweis zu Umfragen
Wahlumfragen sind immer mit Unsicherheiten behaftet. Wechselnde Parteipräferenzen und spontane Wahlentscheidungen können die Resultate beeinflussen. Sie zeigen daher nur die politische Stimmung zum Zeitpunkt der Befragung und sind keine genaue Prognose des Wahlergebnisses.
Bei Stichprobengrößen von etwa 1.000 bis 2.000 Personen liegt die statistische Fehlertoleranz – je nach Anteilswert – bei ungefähr 1,5 bis 3 Prozentpunkten. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsinfive.de.)