Warum Sie Ihre Waschmaschine nicht zu voll machen dürfen: Dieser Alltagsfehler wird richtig teuer


Nicht nur die Wäsche leidet: Deshalb dürfen Sie die Waschmaschine niemals überladen

Stand: 07.10.2026, 20:00 Uhr

Kommentare

Uns auf Google folgen

Eine überladene Waschmaschine kann ernsthafte Schäden anrichten – an Ihrer Kleidung und an der Maschine selbst. So befüllen Sie sie richtig.

München – Überladene Waschmaschinen bringen gleich mehrere Probleme mit sich: Die Wäsche wird nicht richtig sauber, Textilien verschleißen schneller, und die Maschine selbst kann durch das Übergewicht Schaden nehmen. Doch wie viel Wäsche ist zu viel, und wie belädt man die Trommel richtig?

Utopia.de – Der Ort für Nachhaltigkeit  

Dieser Artikel erscheint im Rahmen einer Kooperation mit Utopia.de, Deutschlands einflussreichster Medienmarke für Nachhaltigkeit. Die Utopia-Redaktion bietet unabhängig, kompetent und glaubwürdig Orientierung und Inspiration zu allen zentralen Fragen eines nachhaltigeren Lebens.  

In diesem Artikel erfahren Sie, warum Überfüllung vermieden werden sollte und wie Sie mit einigen einfachen Tipps Ihre Wäsche schonend, effektiv und nachhaltig waschen können.

Eine offene, mit Buntwäsche gefüllte Waschmaschine.

Wenn die Trommel zu voll ist, kann das der Waschmaschine langfristig schaden. © IMAGO/Wolfgang Maria Weber

Warum eine überladene Waschmaschine problematisch ist

Die richtige Befüllung der Waschmaschine sorgt nicht nur für saubere Wäsche, sondern schützt auch das Gerät vor Schäden. Ist die Maschine jedoch zu voll, treten gleich mehrere Probleme auf: 

Darüber hinaus hat eine überladene Waschmaschine auch ökologische Folgen. Wenn die Wäsche nicht sauber wird, muss sie erneut gewaschen werden – mit doppeltem Verbrauch von Wasser, Strom und Waschmittel. Das schadet nicht nur der Umwelt, sondern auch Ihrem Geldbeutel.

Die richtige Beladung: So gehen Sie vor

Um Schäden und ineffizientes Waschen zu vermeiden, ist es wichtig, die Waschmaschine korrekt zu beladen. Dabei hilft eine einfache Faustregel: Füllen Sie die Trommel nur zu etwa drei Vierteln. Es sollte immer eine Handbreit Platz zwischen der Wäsche und dem oberen Rand der Trommel bleiben. 

Hier sind weitere Tipps für die optimale Waschmaschinen-Beladung: 

  1. Wäsche vorab sortieren: Trennen Sie Buntwäsche von weißer Wäsche, um Verfärbungen zu vermeiden. Empfindliche Textilien wie Seide oder Wolle benötigen spezielle Waschprogramme, die oft noch weniger Beladung zulassen. Schwere Kleidungsstücke wie Handtücher oder Jeans sollten zusammen gewaschen werden, da sie mehr Wasser aufnehmen und das Gewicht erhöhen. 
  2. Maximale Füllmenge beachten: Die Bedienungsanleitung Ihrer Waschmaschine gibt an, wie viel Kilogramm Wäsche maximal gewaschen werden darf. Nutzen Sie eine Personenwaage, um die Menge der Wäsche vor dem Waschgang zu überprüfen, falls Sie unsicher sind. 
  3. Große Ladungen aufteilen: Wenn der Wäschekorb besonders voll ist, waschen Sie lieber in zwei separaten Durchgängen. Das spart langfristig Energie und schont die Maschine.
  4. Nicht alles muss in die Wäsche: Überlegen Sie, ob bestimmte Kleidungsstücke wirklich gewaschen werden müssen. Jeans zum Beispiel sollten seltener gereinigt werden, als viele denken. Flecken lassen sich häufig gezielt auswaschen, ohne das gesamte Kleidungsstück in die Trommel geben zu müssen.