„Notruf Hafenkante“-Star Manuela Wisbeck packt über ZDF-Rauswurf aus: „Wirklich Folter“


Stand: 13.07.2026, 16:45 Uhr

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Manuela Wisbeck muss ihre Rolle bei „Notruf Hafenkante“ abgeben. Nun spricht die Schauspielerin offen über die letzten Drehtage und die Folgen des Aus.

Hamburg – Für Schauspielerin Manuela Wisbeck endet eine lange TV-Zeit abrupt: Nach 16 Jahren gehört sie nicht mehr zum Ensemble von „Notruf Hafenkante“. Die 43-Jährige spielte seit 2009 die Krankenschwester Frauke Prinz am Hamburger Elbkrankenhaus und erfuhr mitten in einem laufenden Drehblock, dass ihre Rolle gestrichen wird.

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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit promipool.de

Im Juli stehen ihre letzten Szenen an. Besonders hart traf sie, dass das Ende nicht geplant war. In einem Instagram-Video sprach Wisbeck von einem Schock und machte deutlich, wie schwer ihr der Abschied von Figur, Team und vertrautem Set fällt.

Manuela Wisbeck in „Notruf Hafenkante“

Manuela Wisbeck muss „Notruf Hafenkante“ verlassen. © Boris Laewen/ZDF

Im Gespräch mit Bunte schilderte die Schauspielerin, wie belastend die Rückkehr ans Set nach der Kündigung war. „Das ist, als würdest du zu deiner eigenen Hinrichtung laufen“, so Manuela Wisbeck. Sie habe trotz allem weitergedreht, weil sie sich ihrer Rolle und ihrem Vertrag verpflichtet fühlte.

Besonders schmerzhaft sei die Abschiedsszene gewesen: Frauke Prinz verlässt die Serie aus eigener Entscheidung, obwohl die Realität für Wisbeck ganz anders aussah. Mehrfach musste die Szene wiederholt werden, in verschiedenen Einstellungen, jedes Mal unter Tränen: „Das war wirklich Folter in dem Moment“, offenbart der Serien-Liebling.

Frauke Prinz verlässt die Serie mit offener Tür

Wisbeck erklärte, Fraukes letzte Szene sei „so ehrlich, so pur und so emotional“ gewesen. Auch das Team reagierte betroffen. Von Maske über Kostüm bis zu den Schauspielkollegen habe kaum jemand verstehen können, dass sie plötzlich nicht mehr dabei sein soll. Es kam zu Umarmungen und Tränen, weil viele seit Jahren eng zusammenarbeiten und der Abschied entsprechend schwerfiel.

Ökonomische Gründe trafen Manuela Wisbeck unerwartet

Nach Angaben der Schauspielerin nannte die Produktion wirtschaftliche Gründe für das Aus. Zudem sei ihre Rolle als Randfigur bezeichnet worden, die auserzählt sei. Für Wisbeck war das kaum nachvollziehbar, da die Serie gut laufe und sie ursprünglich noch länger eingeplant gewesen sei.

„Das hat mir erst mal den Boden unter den Füßen weggerissen“, sagte Manuela Wisbeck laut Bunte. Danach habe sie „den ganzen Tag und die ganze Nacht geweint“. Ein direktes Gespräch mit dem ZDF habe es nicht gegeben, obwohl sie sich dies gewünscht hätte.

Das plant Manuela Wisbeck nach ihrem TV-Aus

Beruflich ist für die Darstellerin noch alles offen. Zuletzt stand sie für „Einspruch, Schatz“ mit Christine Urspruch vor der Kamera, außerdem bleibt Theater ein fester Teil ihres Jahresplans. Wisbeck betont, dass sie für vieles offen sei und sich auch einen ganz normalen Beruf vorstellen könne.

Sie fühle sich der Landwirtschaft verbunden und habe sogar einen Geflügel-Schlachtschein gemacht. Auch ein weiteres Reality-Format schließt sie nicht aus: Nach „Promi Big Brother“ würde sie gern einmal ins Dschungelcamp gehen. Ein eigenes Lokal als Food-Bloggerin sei ebenfalls ein Gedanke, derzeit aber kein leichter Schritt.