OFC-Lauf soll auch beim Derby gegen in Frankfurt weitergehen


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Regionalliga Südwest OFC-Lauf soll auch im Derby beim FSV weitergehen

Die Offenbacher Kickers sind mit vier Siegen aus vier Spielen in die Regionalliga-Saison gestartet, vom sonst typischen OFC-Hochmut ist trotzdem nichts zu spüren. Das Derby beim FSV Frankfurt wird kleingeredet.

Fans der Offenbacher Kickers

Die OFC-Fans wollen auch beim FSV Frankfurt jubeln. Bild © Imago/ Lucca Fundel

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Das Stadion des FSV Frankfurt und die Heimstätte der Offenbacher Kickers liegen Luftlinie nicht einmal sechs Kilometer auseinander. Der Bornheimer Hang auf der einen, der nördlichen Mainseite, der Bieberer Berg auf der anderen, der südlichen Mainseite. Mit dem Fahrrad ist diese Reise in 20 Minuten zu schaffen, selbst zu Fuß ist die Strecke machbar. Gäbe es nicht noch die Frankfurter Eintracht, man könnte und würde sagen: Mehr Derby geht nicht!

Zwischen den beiden Clubs, das liegt in der Natur der Sache, herrscht aufgrund der Nähe und der naturgegebenen Fehde zwischen Frankfurt und Offenbach auch eine gewisse Rivalität. Gegen den jeweiligen Nachbar aus der jeweils verbotenen Stadt gibt es zwar auch nur drei Punkte. Diese fühlen sich aber ungleich besser an als ein herkömmlicher Sieg gegen Walldorf, Homburg oder Aalen. Das Schöne: An diesem Samstag (14 Uhr) ist es wieder so weit, der FSV empfängt den OFC.

OFC kommt mit viel Rückenwind

Die Ausgangslage, das zumindest zeigt ein Blick auf die Tabelle und die Formkurve der beiden Teams, ist dieses Mal relativ klar: Die Bornheimer hoffen nach zwei Remis, einer Niederlage und einem Sieg auf einen guten Tag und eine Überraschung. Der OFC, der mit vier Siegen in vier Regionalliga-Partien perfekt in die Saison gestartet ist und von Platz eins grüßt, ist klar in der Favoritenrolle. "Wir fahren mit viel Selbstbewusstsein nach Frankfurt", unterstrich OFC-Stürmer Benedikt von Hagen.

Die sonst und in den vergangenen Jahren oft üblichen großen Töne spuckt angesichts des Traumstarts in die diesjährige Spielzeit der Regionalliga Südwest in Offenbach dennoch niemand. Dass die Siege allesamt gegen die aktuell vier punktschlechtesten Teams eingefahren wurden, ist die eine Sache. Die Erfahrungen der vielen Enttäuschungen der vergangenen Jahre die andere. Demut, oft ein Fremdwort beim OFC, scheint in diesem Jahr großgeschrieben zu werden.

OFC vermeidet markige Sprüche

Dementsprechend zurückhaltend fallen auch die Äußerungen vor dem Duell mit dem FSV Frankfurt aus. Kampfansagen gibt es nicht, selbst die Besonderheit des Derbys spielt keine Rolle. "Wir haben nach zwei Heimspielen jetzt mal wieder ein Auswärtsspiel. Das ist zwar nicht weit weg, aber es geht trotzdem bei Null los", fasste OFC-Trainer Mark Zimmermann betont nüchtern zusammen. Auch Angreifer von Hagen, der bislang drei Treffer und zwei Assists gesammelt hat, erinnert an das kleine Fußballeinmaleins. "Jedes Spiel muss für sich gespielt werden."

Klar ist also: Der OFC ist trotz des Blitzstarts noch nicht abgehoben, Trainer und Spieler schätzen die Situation realistisch ein. Etwas mehr Emotionen dürften sich aber gerne noch entwickeln, am besten dann am Samstag ab 14 Uhr auf dem Platz. Viel Kraft für die Anreise muss ja niemand aufbringen.