Polizei schießt Autofahrer nach Verfolgungsjagd in Berlin-Mitte an
Wichtige Updates
Polizist schießt Autofahrer in Berlin-Mitte an
Gesundbrunnen: Betrunkener Nachbar greift Polizisten an
Köpenick: Junger Mann schlägt 49-Jährigen nieder – Not-OP
Messerattacke auf der Müllerstraße
Oskar Schulz
Polizist schießt Autofahrer in Berlin-Mitte an
Bei einer Fahrzeugkontrolle in Berlin-Mitte ist ein Autofahrer von einem Polizisten angeschossen worden. Es bestehe keine Lebensgefahr, sagte ein Sprecher der Polizei. Der Mann sei mit einer Schussverletzung am Bein in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Beamten hätten das Fahrzeug wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht und Trunkenheit kontrolliert, teilte die Polizei auf X mit.
Nach Angaben des Sprechers war der Autofahrer nach einer Verfolgungsjagd am Dienstagabend gegen 21 Uhr an der Ecke Karl-Lieberknecht-Straße/Spandauer Straße von der Polizei gestoppt worden; also unweit vom Alexanderplatz. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs habe einer der Beamten seine Schusswaffe eingesetzt und den Mann getroffen.
Der Fahrer soll zuvor in einen Unfall verwickelt gewesen sein. "Das Fahrzeug wurde zuvor von Zeugen bei mindestens einem Verkehrsunfall beobachtet und ist im Anschluss von Einsatzkräften verfolgt worden", hieß es auf X.
Weitere Hintergründe waren noch unklar. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Dennis Wippich
Erneut stören Jugendliche Geburtstagsfeier in Potsdam
Erneut haben ungeladene Gäste für Ärger auf einer Geburtstagsfeier im Norden von Potsdam gesorgt. Mehr als 30 hauptsächlich Jugendliche wollten sich in der Nacht zum Sonntag Zutritt zu der privaten Feier verschaffen und beschädigten dabei ein Zugangstor, wie die Polizeidirektion West mitteilte. Die Polizei beruhigte die Lage den Angaben zufolge und kontrollierte die Menschen.
Sie hatten demnach zuvor über einen Messengerdienst von der Feier erfahren. Ein 25-Jähriger trug laut Polizei außerdem Pfefferspray bei sich, weshalb gegen ihn wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt wird. Des Weiteren wurden Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung eingeleitet.
Erst Ende September war Ähnliches im Potsdamer Norden geschehen: Etwa 20 Personen war zunächst der Zutritt zu einer Geburtstagsfeier verwehrt worden. Dann wurden diese laut Polizei aggressiv und rüttelten am Zaun. Unbekannte aus der Gruppe klauten zudem den Autoschlüssel des Hauseigentümers und fuhren einige Meter mit dessen Pkw.
Dennis Wippich
Fahndungserfolg: Autobahnpolizei nimmt gesuchten Mann fest
Die Polizei hat an der Autobahn 24 in Brandenburg mehrere Menschen angetroffen, nach denen gefahndet worden ist. Ein 66-Jähriger kam in Gewahrsam, er sollte später dem Haftrichter vorgeführt werden, wie die Polizeidirektion Nord mitteilte. Der Rumäne war laut Polizei zur Festnahme ausgeschrieben. Er steht demnach im Verdacht der räuberischen Erpressung in Verbindung mit Körperverletzung und Freiheitsberaubung im Jahr 2012.
Die Beamten der Autobahnpolizei wurden in der Nacht zum Sonntag auf sein in Rumänien zugelassenes Auto auf dem Parkplatz Prignitz-West in Heiligengrabe (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) aufmerksam und kontrollierten den Fahrer. Er wurde zur Verkündung des Haftbefehls am Amtsgericht in Neuruppin vorgeführt.
Ebenfalls in der Nacht zum Sonntag bemerkten die Beamten auf der A24, wie ein Autofahrer beschleunigte, als er ihren Streifenwagen sah. Die Autobahnpolizisten schlossen den Angaben zufolge zu dem Fahrer auf und kontrollierten ihn schließlich auf dem Parkplatz Dorngrund in Triglitz (Landkreis Prignitz).
Dort stellten sie fest: Das Auto war zur Fahndung ausgeschrieben, weil es 2025 bei einem verbotenen Autorennen dabei gewesen war. Der 23 Jahre alte deutsche Autofahrer wurde ebenfalls gesucht – und zwar wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, wie es hieß. Der junge Mann und die anderen Insassen durften nach Feststellung ihrer Identität ihrer Wege gehen.
Dennis Wippich
Marzahn: Kinder geraten in Streit
In Marzahn sind am Samstagabend mehrere Kinder in einen Streit geraten. Ein Zehnjähriger sei dabei verletzt worden, wie die Polizei mitteilte. Der Junge soll sich gegen 18 Uhr mit einem Freund auf einem Parkplatz an der Liebensteiner Straße aufgehalten haben, als drei weitere Kinder im Alter von zwölf und sieben Jahren hinzukamen.
Nach bisherigen Erkenntnissen stieß der Zwölfjährige den Zehnjährigen zu Boden. Dessen siebenjähriger Bruder soll dem am Boden liegenden Jungen gegen den Kopf getreten haben. Dabei wurde auch die Brille des Zehnjährigen beschädigt. Das dritte Kind soll abseits gestanden haben.
Als Zeugen die Kinder ansprachen, flüchteten sie. Später erkannten zwei Frauen die mutmaßlichen Angreifer wieder und hielten sie bis zum Eintreffen der Polizei fest. Dabei soll der Zwölfjährige eine Frau mit dem Ellenbogen geschlagen und der anderen gegen ein Bein getreten haben.
Rettungskräfte brachten den Zehnjährigen mit einer Kopfverletzung in ein Krankenhaus. Der Vater der beiden tatverdächtigen Kinder war bei deren Befragung anwesend und hatte dieser zuvor zugestimmt. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) ermittelt wegen des Verdachts der einfachen und gefährlichen Körperverletzung.
Dennis Wippich
Oberschöneweide: Leichtkraftradfahrer bei Unfall verletzt
Ein 50-jähriger Fahrer eines Leichtkraftrades ist am Samstagmittag in Oberschöneweide (Bezirk Treptow-Köpenick) bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, erlitt er mehrere Knochenbrüche an den Beinen und eine Platzwunde am Kopf.
Nach ersten Erkenntnissen fuhr der Mann gegen 12.45 Uhr auf der Straße An der Wuhlheide und bog links in die Rudolf-Rühl-Allee ab. Dabei stieß er mit einem Ford zusammen. Dessen ebenfalls 50-jähriger Fahrer war in Richtung Spindlersfelder Straße unterwegs und soll bei Rot gefahren sein.
Rettungskräfte brachten den Motorradfahrer zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt weiter zum Unfallhergang.
Dennis Wippich
Gesundbrunnen: Betrunkener Nachbar greift Polizisten an
In Gesundbrunnen hat ein alkoholisierter Mann in der Nacht von Samstag auf Sonntag seinen Nachbarn mit einem Schlüsselbund im Gesicht verletzt. Anschließend griff er laut Polizeimitteilung die alarmierten Beamten an.
Der 44-Jährige soll gegen 0.30 Uhr in die Wohnung seines 40 Jahre alten Nachbarn an der Hochstraße eingedrungen sein. Als der Bewohner ihn hinausdrängen wollte, schlug der Mann ihm mit einem Schlüsselbund ins Gesicht. Der Nachbar erlitt eine Platzwunde am Kopf, lehnte eine Behandlung jedoch ab.
Als die Einsatzkräfte den Vorfall an der Wohnung des Tatverdächtigen klären wollten, verhielten sich der Mann und seine 43-jährige Ehefrau laut Polizei aggressiv. Der 44-Jährige umklammerte einen Beamten und wehrte sich massiv gegen seine Festnahme. Nach einer vorherigen Androhung setzte der Polizist ein Distanzelektroimpulsgerät – kurz: Taser – ein. Daraufhin gab der Mann seinen Widerstand auf.
Wegen ihrer Alkoholisierung kamen beide für Blutentnahmen in Polizeigewahrsam. Danach wurden sie wieder entlassen. Die Einsatzkräfte blieben unverletzt.
Dennis Wippich
Köpenick: Junger Mann schlägt 49-Jährigen nieder – Not-OP
Ein 49-Jähriger ist am Samstagabend in Köpenick lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, schlug ein 18-Jähriger nach einem Streit den Mann nieder.
Die beiden Männer waren gegen 21.15 Uhr auf der Langen Brücke aneinandergeraten. Nach bisherigen Erkenntnissen berührten sie sich zunächst im Vorübergehen. Daraus entwickelte sich ein verbaler Streit. Der 18-Jährige soll dem 49-Jährigen anschließend mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben.
Der Mann verlor das Bewusstsein und stürzte zu Boden. Dabei schlug er mit dem Kopf auf dem Pflaster auf. Zeugen hielten den mutmaßlichen Angreifer bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus. Dort musste er wegen einer schweren und lebensgefährlichen Kopfverletzung notoperiert werden. Der 18-Jährige kam zur Identitätsfeststellung auf eine Polizeiwache und wurde später entlassen. Er erklärte, er habe sich von dem älteren Mann bedroht gefühlt. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) ermittelt.
Dennis Wippich
Jugendliche rauben Kind in Spandau aus
Ein 13-Jähriger ist am Samstagnachmittag auf dem Rathausvorplatz in Spandau beraubt worden. Eine Gruppe aus vier bis sechs Jugendlichen soll ihn gegen 14.45 Uhr angesprochen und mit Gewalt gedroht haben, teilte die Polizei mit.
Die Tatverdächtigen erbeuteten nach ersten Erkenntnissen einen niedrigen zweistelligen Geldbetrag und die Jacke des Kindes. Anschließend flüchteten sie. Der 13-Jährige blieb körperlich unverletzt.
Ein Fachkommissariat für Jugenddelikte der Polizeidirektion 2 (West) hat die Ermittlungen übernommen.
Dennis Wippich
Messerattacke auf der Müllerstraße
Kurz nach 2 Uhr finden Einsatzkräfte auf der Müllerstraße in Wedding eine Person mit einer Stichverletzung. Beamte des Abschnitts 17 leisteten sofort Erste Hilfe und legten einen Druckverband an und konnten das Opfer so vor dem Verbluten retten. Sanitäter behandelten das Opfer weiter und verbrachten den Verletzten dann in ein Krankenhaus. Der Tatort wurde dann sofort von der Kripo übernommen. Die Täter sind vermutlich flüchtig und nach ihnen wurde noch in der Nacht gesucht, bisher aber wohl ohne Erfolg.
Dennis Wippich
Stichverletzungen nach Auseinandersetzungen vor Bar – Not-OP
Stich- und Schnittverletzungen im Oberkörper erlitt am Samstagabend ein Mann in Neu-Hohenschönhausen vor einer Bar. Nach derzeitigen Erkenntnissen trafen gegen 21:10 Uhr zwei Gruppen auf der Egon-Erwin-Kisch-Straße aufeinander, um einen vorhergegangenen Streit klären zu wollen. Während die eine Gruppe aus drei Frauen, einem Mann und drei jugendlichen Mädchen bestand, sollen zur anderen Gruppe nur vier jugendliche Mädchen gezählt haben. Im weiteren Verlauf soll sich eine Jugendliche der Mädchengruppe entfernt haben, um wenige Zeit später mit einem Unbekannten zurückzukehren. Dieser Unbekannte soll gezielt zum 29-jährigen Mann der gemischten Gruppe gegangen sein und ihm wiederholt mit einem Messer in den Oberkörper gestochen haben. Des Weiteren soll eine Jugendliche der Mädchengruppe die übrigen Mitglieder der gemischten Gruppe mit Pfefferspray besprüht haben, woraufhin diese flüchtete. Die Gruppe der Tatverdächtigen entfernte sich unerkannt. Alarmierte Rettungskräfte brachten den verletzten 29-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er sogleich notoperiert werden musste. Eine 14-jährige Jugendliche erlitt durch das Pfefferspray Augenreizungen, lehnte eine medizinische Behandlung jedoch ab. Die weiteren Ermittlungen übernahm ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost).
Dennis Wippich
Transporter prallt gegen Baum – Fahrer in Lebensgefahr
Bei einem Unfall in Spreenhagen (Landkreis Oder-Spree) ist ein 41-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann war mit seinem Transporter auf der Landstraße erst gegen die Leitplanke gefahren und dann gegen einen Baum geprallt, wie die Polizei mitteilte. Ein Hubschrauber flog ihn ins Krankenhaus. Zunächst blieb unklar, wie es zu dem Unfall kommen konnte.
Blaulicht-Meldungen vom 10. Oktober
Tobias Köberlein
Radfahrer prallt gegen Auto und verletzt sich
Freitagmittag wurde die Polizei nach eigenen Angaben zu einem Verkehrsunfall nach Alt-Hohenschönhausen alarmiert. Dort hatte ein 48-Jähriger mit seinem Auto gegen 13.25 Uhr die Werneuchener Straße befahren, als er an der Kreuzung Werneuchener Straße/Küstriner Straße verkehrsbedingt warten musste. Ein 17-jähriger Radfahrer sei von hinten gegen den VW gefahren, wodurch die Heckscheibe zerbrach. Der 17-Jährige erlitt Verletzungen am Kopf und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde.
Tobias Köberlein
Fahrradfahrerin in Tempelhof bei Unfall verletzt
Eine Zwölfjährige ist am Freitagmorgen bei einem Verkehrsunfall verletzt worden. Laut Polizei ewar ein 59 Jahre alter Autofahrer mit seinem Wagen gegen 7,30 Uhr den Tempelhofer Damm in Richtung Platz der Luftbrücke unterwegs. Zeitgleich fuhr ein zwölf Jahre altes Mädchen auf ihrem Fahrrad aus der Manfred-von-Richthofen-Straße auf den Tempelhofer Damm, wobei sie die Vorfahrtregelung nicht beachtet haben soll. Auf der Einmündung stießen beide Verkehrsteilnehmer zusammen, wobei das Mädchen auf die Fahrbahn stürzte. Sie zog sich Verletzungen am Kopf zu und klagte außerdem über Schmerzen im Rücken- und Beckenbereich. Von alarmierten Rettungskräften wurde das Mädchen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen dauern an.
Tobias Köberlein
Einsatzwagen der Polizei prallt gegen Tunnelwand
Ein Einsatzwagen der Polizei ist am Freitagabend auf der A111 ins Schlingern geraten. Nach Polizeiangaben war die Besatzung mit dem Einsatzwagen gegen 18:40 Uhr mit Blaulicht in Fahrtrichtung stadtauswärts unterwegs. Im Tunnel Flughafen Tegel verlor der Fahrer aus bislang noch ungeklärter Ursache die Gewalt über das Fahrzeug. Der Wagen kann nach links von der Fahrbahn ab, überfuhr den Notgehweg und prallte gegen die Tunnelwand. Die Besatzung blieb unverletzt. Der Einsatzwagen ist nicht mehr fahrtauglich. Zur Bergung des Fahrzeuges und zur Aufnahme des Verkehrsunfalles blieb die Autobahn bis gegen 21.30 Uhr gesperrt. Die weiteren Ermittlungen übernahm ein Fachkommissariat.
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