Frankfurt: Hitlergruß vor Alter Oper: Aktuelle Nachrichten aus Frankfurt & Hessen | FAZ


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Touristen zeigen Hitlergruß vor Alter Oper

Frankfurt. Zwei Touristen haben auf dem Frankfurter Opernplatz den sogenannten Hitlergruß gezeigt und sich dabei fotografiert. Eine zufällig vorbeikommende Polizeistreife beobachtete dies am Montagvormittag und sprach die beiden 18 und 21 Jahre alten Männer aus Spanien darauf an, wie das Polizeipräsidium Frankfurt mitteilte. Sie hätten nach eigenen Aussagen nicht gewusst, dass das Zeigen des Hitlergrußes in Deutschland verboten sei. 

Nun wird gegen sie wegen des Verwendens eines Kennzeichens einer verfassungswidrigen Organisation ermittelt. Die Männer mussten eine Sicherheitsleistung – eine Geldsumme für die erwartete Strafe – hinterlegen, durften dann aber wieder gehen. Der Hitlergruß ist in Deutschland und anderen europäischen Ländern verboten, er ist aber nicht überall strafbar. In Deutschland drohen bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe. (dpa)

Schule nach Feuerwehreinsatz geschlossen

Frankfurt. Die Anni-Albers-Schule bleibt nach einem Feuerwehreinsatz am Dienstag auch am Mittwoch geschlossen. Weil weiter gelüftet werden müsse, finde kein Präsenzunterricht statt, heißt es auf der Webstite der Berufsschule im Frankfurter Westend. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers tritt aus einem defekten Akku in der elektrischen Anlage für die Notbeleuchtung der Schule weiter Gas aus. Die Schule sei deswegen am Nachmittag geräumt worden, die Feuerwehr messe weiterhin regelmäig die Temperatur und überwache die Anlage. Zeitweise seien in der Schule mehr als 70 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen, heißt es in einem Eintrag der Frankfurter Feuerwehr auf der Plattform X.

Landtag berät Strategien gegen Sozialkriminalität

Wiesbaden. Die Abgeordneten im hessischen Landtag beschäftigen sich bei der Plenarsitzung am Mittwoch ab 9 Uhr mit der Frage, wie Sozialkriminalität am besten bekämpft werden kann. Wer sich Sozialleistungen erschleiche, untergrabe das Vertrauen in den Staat, bringe alle Leistungsberechtigen generell in Verdacht und gefährde den gesellschaftlichen Zusammenhalt, heißt es einem gemeinsamen Antrag der Regierungsfraktionen von CDU und SPD. 

In der Polizeilichen Kriminalstatistik wurden dem Innenministerium zufolge 2025 hessenweit 642 Fälle von Sozialleistungsbetrug erfasst. „Dabei handelt es sich um das Hellfeld, es ist von einem deutlich größeren Dunkelfeld auszugehen“, hieß es. Zudem steht am Mittwoch im Landtag eine Debatte zu künftigen staatlichen Vorgaben für den Hessischen Rundfunk auf der Agenda. (dpa)

Landtag berät über Haushalt und Bürokratieabbau 

Wiesbaden. Hessens Finanzminister Alexander Lorz (CDU) bringt an diesem Dienstag den Landeshaushalt 2027 in den hessischen Landtag ein. Es ist ein Etat in herausfordernden Zeiten, wie der Minister bei der Vorstellung des Papiers mit Blick auf die schwächelnde Wirtschaftslage erläutert hatte. Im Einklang mit der Schuldenbremse will das Land rund 1,7 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen. Damit würde die Neuverschuldung um rund 100 Millionen Euro im Vergleich zum laufenden Jahr sinken. Lorz kündigte Investitionen unter anderem in die Bildung an.

Zu den weiteren Themen des ersten von drei Plenartagen in dieser Woche zählt der Gewaltschutz. Das Land Hessen will ab 2027 die vollständige Finanzierung des laufenden Betriebs der bestehenden Frauenhäuser und Beratungsstellen übernehmen. Bislang wird das Frauenhilfesystem gemeinsam von Land, Kommunen und den Trägern bezahlt.

Zudem wird ein weiteres hessisches Bürokratieabbaugesetz in erster Lesung beraten. Es sieht unter anderem vor, ausländischen Fachkräften den Einstieg in den Job zu erleichtern. Bei der Prüfung ihrer Berufs- und Bildungsabschlüsse soll künftig gelten, dass die Genehmigung drei Monate nach Vorliegen der Unterlagen als erteilt gilt – sofern keine Ablehnung verschickt wurde. Insgesamt sollen 168 Vorschriften in 70 Gesetzen gestrichen werden. (dpa)

Wetterdienst erwartet für Donnerstag den ersten Regen 

Offenbach. Sommerliche Temperaturen Ende September: Damit können die Menschen in Hessen auch in den kommenden Tagen rechnen. Der Dienstag zeigt sich nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zwar bewölkt, bleibt aber trocken. Die Temperaturen klettern auf 26 bis 29 Grad, in den Hochlagen auf bis zu 24 Grad. Mittags weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus Südost. 

In der Nacht zum Mittwoch bleibt es wechselnd bewölkt. Örtlich kann es nach Angaben der Meteorologen des DWD zu Nebel kommen. Die Tiefstwerte liegen zwischen 14 und zehn Grad, im Norden und Osten bei bis zu sieben Grad. Der Mittwoch beginnt zunächst sonnig, im Tagesverlauf ziehen Wolken auf. Es bleibt trocken. Die Höchsttemperaturen erwartet der DWD zwischen 25 und 28 Grad, in den Hochlagen bei bis zu 23 Grad.

In der Nacht zum Donnerstag nehmen die Wolken im Westen zu und es kann örtlich regnen. Die Tiefstwerte liegen zwischen 15 und zehn Grad. Der Donnerstag selbst bleibt meist bedeckt. Nach Angaben des DWD wird es verbreitet regnerisch, teils sind Schauer möglich. Die Temperaturen liegen nur noch zwischen 18 und 23 Grad. (dpa)

Steinau: Schwertransporter muss bremsen und verliert Ladung

Steinau an der Straße. Ein noch unbekannter Motorradfahrer hat am Montag mit einem unbedachten Fahrmanöver einen Schwertransport zum Bremsen gezwungen. Dabei verlor dieser einen Teil seiner tonnenschweren Ladung. Durch die Bremsbewegung ist laut Polizei ein Spanngurt gerissen und ein etwa zehn Tonnen schweres Gegengewicht vom Anhänger zwischen Zugmaschine und Anhänger auf die Deichsel und dann auf die Fahrbahn gerutscht.

Es habe Stunden gedauert, das Gewicht wieder aufzuladen und die Ortsdurchfahrt zu räumen, berichtet die Polizei. Dazu musste eigens ein Kranfahrzeug angefordert werden. Nach dem Motorradfahrer wird nun gesucht.

Hanau: Jugendlicher prallt mit E-Scooter gegen ein Auto und verletzt sich schwer

Hanau. Bei einem Unfall mit einem E-Scooter ist ein Jugendlicher in Hanau schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war der Siebzehnjährige am Montagabend auf einem Parkplatz an einem Einkaufszentrum unterwegs, als er in einer Kurve die Kontrolle über seinen Roller verlor. Er stürzte und prallte gegen ein geparktes Auto. Der 17-Jährige war zunächst nicht ansprechbar und kam mit Verdacht auf schwere Kopfverletzungen in ein Krankenhaus.

Nach ersten Ermittlungen trug er keinen Helm. Laut Zeugenaussagen fuhr er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Nach ersten Erkenntnissen war der E-Scooter nicht für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr zugelassen. (dpa)

Autofahrer stirbt bei Unfall, A7 bei Kassel stundenlang gesperrt

Kassel. Ein Autofahrer ist auf der A7 bei Kassel tödlich verunglückt. Der 52-Jährige war am späten Montagabend zwischen den Anschlussstellen Kassel Ost und Kassel Nord auf einen Lkw aufgefahren, wie die Polizei mitteilte. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Der 62 Jahre alte Lkw-Fahrer sei dagegen unverletzt geblieben, hieß es. Hintergründe zur Unfallursache waren noch unklar. Die A7 Richtung Norden war für mehrere Stunden gesperrt. Seit 2 Uhr ist die Strecke wieder frei. (dpa)

Marburg: Mann feuert nach Streit Schuss auf Gaststätte ab

Marburg. Nach einem Streit soll ein 30 Jahre alter Mann in Marburg mindestens einen Schuss auf eine Gaststätte abgefeuert haben. Der Mann flüchtete nach der Tat in der Nacht zum Sonntag mutmaßlich mit seinem Fahrzeug, wurde aber von Polizisten gefunden und festgenommen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Er sei am Montag einem Haftrichter vorgeführt worden und sitze jetzt in einem Gefängnis in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird demnach wegen des Verdachts des versuchten Mordes ermittelt.

Als der Schuss fiel, befanden sich noch Menschen in dem Lokal, wie es hieß. Ein 42 Jahre alter Gast sei leicht verletzt worden. Rettungskräfte kümmerten sich vor Ort um ihn. Den Ermittlern zufolge wurde eine Fensterscheibe bei der Schussabgabe beschädigt.

Der 30-Jährige war nach derzeitigem Ermittlungsstand nachts wohl in einen Streit mit Gästen der Gaststätte geraten. Dabei wurde er laut der Mitteilung aufgefordert, das Lokal zu verlassen. Kurz darauf soll er im Auto zurückgekommen sein und geschossen haben. Noch unklar ist, was danach mit der Waffe passiert ist. (dpa)

Frau in Obertshausen an Stichverletzungen gestorben: Ehemann in U-Haft

Obertshausen. Nach dem Tod einer 51 Jahre alten Frau sitzt ihr Ehemann seit Montag in Untersuchungshaft. Ein Richter erließ gegen den 57-jährigen Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags. Seither sitzt er in einer Justizvollzugsanstalt, wie Polizei und Staatsanwalt berichteten.

Die 51 Jahre alte Frau war nach ersten Ermittlungen der Polizei am Wochenende in Obertshausen (Kreis Offenbach) bei einem Gewaltverbrechen getötet worden. Die Beamten fanden die Schwerverletzte nach einem Notruf am späten Samstagabend in ihrer Wohnung. Die Ermittler fanden „Spuren scharfer Gewalt“. Die Frau starb später im Krankenhaus.

Die Polizei fahndete nach dem 57 Jahre alten Ehemann als Tatverdächtigen – mit zahlreichen Streifen und auch mit einem Hubschrauber. In der Nacht zum Sonntag wurde er widerstandslos in Klein-Krotzenburg (Kreis Offenbach) festgenommen, wie es hieß.

Am mutmaßlichen Tatort sicherten die Ermittler den Angaben zufolge umfangreiche Spuren. Die Polizei hofft auch auf Hinweise möglicher Zeugen. „Die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem genauen Ablauf der Tat dauern weiterhin an“, hieß es am Montag. (dpa)

Hessische Landesbahn will wachsen

Die Hessische Landesbahn GmbH (HLB) will weiter wachsen. Man wolle die Unternehmensgruppe breiter aufstellen, berichtete die Geschäftsführung in Frankfurt – mit wachsenden Verkehrsleistungen, eigener Instandhaltung und neuen Geschäftsfeldern. 

In Butzbach (Wetteraukreis) wurde im Sommer eine rund 140 Millionen Euro teure eigene Werkstattanlage in Betrieb genommen. Im regionalen Busverkehr hat die HLB mehrere Verkehrsnetze hinzugewonnen, ab dem Winter etwa in Baunatal, im östlichen Main-Taunus-Kreis und in Oberursel. 

Rund 49 Millionen Euro investiert die HLB in neue Busse. Dabei soll auch die Elektromobilität ausgebaut werden. Im Taunus fahren den Angaben zufolge inzwischen 23 Busse elektrisch. Auch auf der Schiene will die HLB weiter wachsen. Dafür habe man sich auf Ausschreibungen beworben, unter anderem für das Frankfurter Gallus-Viertel. 

Die HLB ist eine hundertprozentige Tochter des Landes Hessen und beschäftigt derzeit gemeinsam mit ihren Tochter- und Beteiligungsunternehmen rund 2.350 Mitarbeitende. (dpa)

Fritzlar: Radfahrerin nach Unfall in Lebensgefahr – Auto fährt weiter

Ein Autofahrer soll auf einer Landstraße in Nordhessen eine Radfahrerin erfasst und die lebensgefährlich verletzte Frau liegengelassen haben. Der offenbar stark betrunkene Mann flüchtete nach dem Unfall bei Fritzlar am Sonntag mutmaßlich mit seinem beschädigten Auto, wie die Polizei auf Grundlage ihrer bisherigen Ermittlungen mitteilte.

Erst zufällig vorbeikommende Ersthelfer entdeckten demnach die Frau auf dem Boden und versorgten sie. Ein Rettungswagen brachte die Einundvierzigjährige in ein Krankenhaus. Etwa eine Stunde nach dem Unfall trafen Einsatzkräfte den Achtundzwanzigjährigen zu Hause an und nahmen ihn fest, so die Polizei. Ein Atemalkoholtest habe bei ihm einen Wert von fast drei Promille gezeigt.

Die Beamten stellten demnach das Auto und den Führerschein des Mannes sicher. Außerdem wurde ihm eine Blutprobe abgenommen. Nun laufen die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang. Daran sei auch ein Gutachter beteiligt, hieß es. (dpa)

Gericht erlaubt Abschuss von Jungwölfen im Lahn-Dill-Kreis

Kassel/Wetzlar. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof erlaubt den Abschuss von vier Jungwölfen im Lahn-Dill-Kreis und weist Beschwerden dreier Umwelt- und Naturschutzverbände gegen zwei gleichlautende Beschlüsse des Verwaltungsgerichts Kassel zurück. Die Naturschützer hatten sich gegen eine sogenannte Allgemeinverfügung des Kasseler Regierungspräsidiums zu einem „revierübergreifenden Managementplan“ gewandt, die den Abschuss vorsieht. Das Regierungspräsidium zielt darauf ab, „die Vereinbarkeit der Jagd mit der Aufrechterhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der Tierart Wolf zu gewährleisten“ und das Jagdgebiet auf den Lahn-Dill-Kreis zu begrenzen. Die Kläger wollten den Abschuss von Jungtieren dort verhindern. 

Schüsse im Wettbüro in Gießen: Sechs Jahre Haft

Gießen. Eine Strafkammer des Landgerichts Gießen hat einen 34 Jahre alten Mann nach einem bewaffneten Überfall auf ein Wettbüro in der Stadt zu sechs Jahren Haft verurteilt. Dies teilte ein Sprecher des Gerichts mit. Die Richter sehen es als erwiesen an, dass der Mann vor knapp einem Jahr vier Schüsse mit einer halbautomatischen, selbstladenden Pistole abgegeben und dabei drei Gäste des Wettbüros verletzt hatte. Der Angeklagte hat demnach die Kosten des Verfahrens ebenso zu tragen wie die Auslagen der Nebenkläger. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft hat ihm versuchten heimtückischen Mord, gefährliche Körperverletzung sowie einen Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen.

Der 34 Jahre alte Mann, der die türkische Staatsbürgerschaft hat, hat demnach am 11. Oktober 2025 das Wettbüro in der Gießener Innenstadt betreten und vier Schüsse aus einer Pistole abgegeben. Drei Menschen im Alter von 16, 27 und 40 Jahren waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Kugeln getroffen und an den Beinen und am Oberkörper verletzt worden.

Beim Verlassen des Wettbüros hat der Vierunddreißigjährige noch einen weiteren Schuss in Richtung des Eingangs abgegeben, jedoch niemanden getroffen. Er war noch am Abend der Tat festgenommen worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass ein Streit zwischen dem Vierunddreißigjährigen und einem der Opfer einige Wochen zuvor Auslöser für die Schüsse gewesen sein dürfte. Darauf deuteten laut Staatsanwaltschaft Zeugenbefragungen und die Auswertung von Videoaufnahmen und Handys hin.

Von Donnerstag an könnte es regnerisch werden

Offenbach. Die Woche beginnt in Hessen spätsommerlich warm. Im Tagesverlauf klettern die Temperaturen nach Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes auf 25 bis 30 Grad. 

Am Dienstag ist es wechselnd bis stark bewölkt, aber trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 26 und 29 Grad. Der Mittwoch startet sonnig, im Tagesverlauf wird es dann heiter bis wolkig. Es bleibt aber noch trocken bei 25 bis 28 Grad.

In der Nacht zum Donnerstag kündigt sich dann ein Wetterumschwung an. Von Westen her ziehen dichtere Wolken auf, dazu ist örtlich etwas Regen möglich. Am Donnerstag ist es den Meteorologen zufolge dann meist bedeckt und von Westen verbreitet regnerisch. Die Temperaturen liegen bei 21 bis 25 Grad. (dpa)

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