Rocket Factory Augsburg holt früheren Hensoldt-Manager als Chef
Stand: 06.10.2026, 14:21 Uhr
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Alexander Dahm kommt mit Erfahrung von Hensoldt und Airbus. Sein Auftrag: den Raketenbauer zum Erstflug und durch die nächsten Wachstumsphasen führen.
Die Rocket Factory Augsburg (RFA) hat einen neuen Chef: Der Aufsichtsrat hat Alexander Dahm zum Vorsitzenden der Geschäftsführung (CEO) berufen. Alexander Dahm folgt auf Prof. Dr. Indulis Kalnins. Als neuer CEO verantwortet er die weitere Unternehmensentwicklung und den Weg zum Erstflug der Trägerrakete RFA ONE. Kalnins bleibt RFA verbunden und will sein Wissen weiterhin einbringen.
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Von Hensoldt zur Rakete: Dahms Industrieerfahrung
Nach Unternehmensangaben bringt Alexander Dahm mehr als 30 Jahre Führungserfahrung in der Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie mit. Der Diplom-Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik arbeitete zuletzt als Chief Operating Officer (COO) bei HENSOLDT Sensors und gehörte dem Group Executive Committee an. Dort verantwortete er die gesamte operative Wertschöpfungskette, also Produktion, Einkauf, Qualität und Logistik.

Aufsichtsratsvorsitzender Jean-Jacques Dordain begründete die Wahl mit Dahms Praxiserfahrung. „Wir gewinnen mit ihm nicht nur einen ausgewiesenen Raumfahrt- und Industrieexperten, sondern auch eine Führungspersönlichkeit, die komplexe Programme erfolgreich in die Umsetzung bringt", sagte Dordain. Dahms Erfahrungen aus dem Ariane-5-Programm, aus leitenden Positionen bei Airbus und zuletzt bei HENSOLDT seien für die weitere Entwicklung von RFA von großem Wert.
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RFA will Satellitenstarts günstiger machen
Die 2018 gegründete Rocket Factory Augsburg (RFA) entwickelt die nächste Generation europäischer Trägerraketen. RFA will Satellitenmissionen im niedrigen Erdorbit mit flexiblen und kostengünstigen Startdienstleistungen bedienen. Der nächste entscheidende Meilenstein ist der Erstflug der RFA ONE. Einen Termin dafür nennt die Mitteilung zum Chefwechsel nicht. Quelle: RFA, Unternehmensmitteilung vom 5. Oktober 2026.