König Charles soll Skandal-Aussage über Prinzessin Diana getätigt haben – Palast reagiert ungewöhnlich
„Schon bald vergessen“: König Charles soll eiskalte Skandal-Aussage über Prinzessin Diana getätigt haben
Stand: 19.09.2026, 06:12 Uhr
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Fast 30 Jahre nach Prinzessin Dianas Tod erschüttert ihr Bruder das Königshaus – mit einem Zitat, das König Charles so nie gesagt haben will.
London – Es ist eine Behauptung, die das britische Königshaus bis ins Mark erschüttert: Kurz nach dem Tod von Prinzessin Diana (36, † 1997) soll der damalige Kronprinz Charles, heute König Charles III. (77), ihrem Bruder Earl Spencer (62) gegenüber einen Satz geäußert haben, der viele überraschen dürfte. Solche und weitere brisante Erinnerungen schildert Spencer in seinem Buch „Swan Song: Diana, meine Schwester“, das am 22. September 2026 im Penguin Verlag erscheint – und das, wie der britische The Standard berichtet, schon vor Veröffentlichung ein Beben durch den Buckingham-Palast schickt.

Im Mittelpunkt des Streits steht ein Telefonat, das sich laut Spencer kurz nach Dianas Tod am 31. August 1997 zugetragen haben soll. Es ging um die Frage, ob die Prinzen William (44) und Harry (42) – damals 15 und 12 Jahre alt – beim Trauerzug hinter dem Sarg ihrer Mutter durch London laufen sollten. Spencer schildert, wie er dem damaligen Kronprinzen klar sagte, Prinzessin Diana hätte das niemals gewollt. Das Gespräch soll daraufhin eskaliert sein.
Prinzessin Diana und der Buckingham-Palast: Wie ein Telefonat die Royals bis heute spaltet
Der Ton des Telefonats sei immer aggressiver geworden, schreibt Spencer. Um dem damaligen Kronprinzen Charles klarzumachen, wie unzumutbar diese Situation für zwei Kinder sei, zog Spencer den Vergleich zu Lord Mountbatten (79, † 1979). Als er Charles daran erinnert habe, dass dieser bei der Beerdigung seines Großonkels bereits 30 Jahre alt gewesen sei – die Prinzen aber im Vergleich dazu noch Kinder –, habe der König die Kontrolle verloren. Laut Spencer ließ Charles dann all das heraus, was er stets als dessen aufgestaute Verachtung für Prinzessin Diana empfunden habe: „Sei versichert“, zischte er, „wir werden sie schon bald vergessen!“ Spencer schreibt, er sei so fassungslos gewesen, dass er einige Sekunden brauchte, bevor er antwortete: „Ich kann nicht glauben, dass du das gerade gesagt hast“ – und auflegte.

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Der britische Sender BBC berichtet, dass der Buckingham-Palast auf die Enthüllungen mit einem für königliche Verhältnisse ungewöhnlich deutlichen Statement reagierte. Darin heißt es: „Auch wenn wir uns grundsätzlich nicht zu Büchern äußern, ist sich Seine Majestät bewusst, dass der Schmerz brüderlicher Trauer die Vernunft trüben, das Urteilsvermögen beeinträchtigen und die Erinnerung auf eine Weise verfälschen kann, die anderen nicht bewusst ist – selbst viele Jahre nach einem solchen Verlust.“ Eine direkte Zurückweisung ist das nicht – und dennoch stellt der Palast damit Spencers Erinnerung unmissverständlich infrage.
Fast drei Jahrzehnte nach dem tragischen Tod von Prinzessin Diana in Paris reißt dieses Buch alte, tief sitzende Wunden wieder auf. Der Konflikt zwischen Spencer und dem Königshaus schwelt seit der legendären Grabrede des Earls, in der er 1997 den Umgang des Palastes mit seiner Schwester scharf kritisierte. Ob König Charles die umstrittenen Äußerungen tatsächlich getätigt hat, kann heute nicht mehr nachgewiesen werden. Doch der Streit um das Erbe von Prinzessin Diana – und darum, wer ihre Geschichte erzählen darf – ist mit dem Enthüllungsbuch neu entfacht. Verwendete Quellen: bbc.com, standard.co.uk