Schülermann läuft beim Bremen-Marathon neue Bestzeit und bleibt unter drei Stunden
Stand: 15.09.2026, 13:55 Uhr
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Jens Schülermann vom TV Scheeßel beendete in Bremen seinen mittlerweile zehnten Marathon in 2:58:49 Stunden. Das ist eine neue Bestzeit für ihn.
Scheeßel – Mit einer neuen persönlichen Bestzeit hat Jens Schülermann (TV Scheeßel) den Bremen-Marathon abermals unter drei Stunden beendet. Eine Nettozeit von 2:58:49 Stunden bedeutete in der Gesamtwertung für ihn Platz 18 und Rang drei in der M 40. „Mega geil! Das hat mich total gefreut“, erklärte der 44-jährige Westerescher.
2025 war er erstmals unter drei Stunden geblieben. Nun, bei seinem zehnten Marathon, schaffte er es erneut. „Aufgrund von Wettkämpfen in den vergangenen Wochen, war ich mir unsicher, ob die Form für einen Lauf von unter drei Stunden reicht“, meinte er. Erst vor 14 Tagen hatte Schülermann in Lohsa die Triathlon-Langdistanz absolviert und einen Schwächeanfall beim Marathon erlitten. Vor einer Woche bewältigte er auch den „Dreikampf“ in Fintel und hatte „ein ganz gutes Gefühl beim Laufen“.
Weitere Starter
Weitere Läufer aus dem Altkreis starteten in Bremen: Beim Marathon Hendrik Meinke (TV Scheeßel/3:50:43 Stunden) und Lukas Tappe (TV Sottrum/4:29:08), beim Halbmarathon Anneke Holsten-Brockmann (1:40:18), Kathleen Voss (1:44:11/Erste W 50), Katrin Brockmann (2:18:50), Michael Meyer (1:44:30), Markus Mahler (1:49:48), Jannik Meyer (2:06:35), Simona Witz (alle TV Scheeßel/2:41:36), Sebastian Siekmeier (1:38:31), Jürgen Lehmann (1:58:59) und Max Opitz (alle Rotenburger SV/2:34:27).
Schülermann ordnete sich in der Hansestadt im vorderen Mittelfeld ein und konnte die ersten Kilometer nicht ganz frei laufen. „Anschließend bin ich schnell auf meine angepeilte Pace von 4:05 bis 4:10 Minuten pro Kilometer gekommen“, berichtete er und lief nach fünf Kilometern auf die Drei-Stunden-Pacemaker auf. „Hier habe ich kurz gegrübelt, ob ich mich in die Gruppe einsortieren oder mein Tempo beibehalten soll. Ich bin dann an der Gruppe vorbeigelaufen und habe auch anschließend immer wieder einzelne Läufer eingesammelt. Es hat richtig Spaß gemacht. Ich habe mit vielen Kindern am Streckenrand abgeklatscht und die Anfeuerungen genossen“, berichtete er.
Auch auf seine Verpflegung habe er gezielt geachtet. „Es lief wirklich lange wie am Schnürchen“, meinte der Bilanzbuchhalter und wusste, dass sich das schnell ändern kann. Nach 37 Kilometern war das der Fall. „Meine Oberschenkelmuskulatur machte Schwierigkeiten, sodass ich nur noch eine Pace von 4:45 Minuten laufen konnte.“ Rund 500 Meter vor dem Ziel hatten ihn dann auch die Pacemaker wieder eingesammelt. Schülermann hing sich noch einmal rein und finishte in neuer Bestzeit. Seinen bisherigen Spitzenwert unterbot er damit um 24 Sekunden.