Schwerer Angriff in NRW: 61-Jähriger in Lebensgefahr – SEK im Einsatz
Schwerer Angriff in NRW: 61-Jähriger in Lebensgefahr – SEK im Einsatz, Verdächtiger festgenommen
Stand: 31.08.2026, 21:44 Uhr
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In Hattingen wird ein Mann schwer verletzt auf offener Straße gefunden. Die Polizei fordert das SEK an. Ein Mann wird festgenommen. Was bisher bekannt ist.
Update von Montag, 31. August, 21:34 Uhr: Nach einem lebensgefährlichen Angriff auf einen 61-Jährigen in Hattingen (NRW) haben Spezialkräfte der Polizei einen Nachbarn des Mannes festgenommen. Der Verdächtige sei vor das Nachbarhaus getreten und habe sich dort widerstandslos festnehmen lassen, sagte eine Polizeisprecherin.

Erstmeldung von Montag, 31. August, 21:14 Uhr: Nach einem lebensgefährlichen Angriff auf einen Mann in Hattingen (Nordrhein-Westfalen) dauert der Polizeieinsatz im südlichen Ruhrgebiet weiter an. Am Abend rückten Spezialeinheiten an, wie ein Polizeisprecher bestätigte. Das SEK sei angefordert worden, weil nicht ausgeschlossen werden könne, dass sich der oder die Verdächtigen noch in der Umgebung aufhielten, hieß es.
Ein 61-jähriger Mann war gegen 15:20 Uhr schwer verletzt auf offener Straße entdeckt worden, teilte eine Polizeisprecherin in Hagen mit. Daraufhin lief ein größerer Polizeieinsatz an. Zwischenzeitlich bestand Lebensgefahr. Der Schwerverletzte wurde zunächst vor Ort behandelt und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.
Versuchtes Tötungsdelikt in NRW: Schwer verletzter Mann entdeckt, SEK im Einsatz
Die Polizei geht von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Die Ermittlungen liegen inzwischen bei einer Mordkommission. Zu Art der Verletzungen und einer möglichen Tatwaffe machten die Ermittler zunächst keine Angaben. Der Bereich um den Fundort wurde für die Spurensicherung abgesperrt. Noch unklar ist, ob es sich dort auch um den eigentlichen Tatort handelt.
Zu Medienberichten, wonach es sich um einen Axtangriff gehandelt haben soll, äußerte sich die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht. Eine Festnahme gab es bislang nicht, dennoch bestehe laut Polizei keine Gefahr für die Allgemeinheit. Die Ermittlungen führt die Staatsanwaltschaft Essen. (Quellen: dpa) (han)