Mette-Marits Sohn sorgt im Gefängnis für Aufsehen – Mitinsassen können nur noch lachen


Stand: 20.07.2026, 21:00 Uhr

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Royale Zwänge: Marius Borg Høiby in Skaugum unter Fußfessel. Warum wird er von so vielen Beamten bewacht?

Bærum – Marius Borg Høiby (29), Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit (52), hat während seines Aufenthalts im Ila-Gefängnis in Bærum für Aufsehen gesorgt. Laut eines Berichts des norwegischen Blatts Dagbladet fiel der 29-Jährige seinen Mitinsassen besonders auf – und das nicht wegen seines prominenten Hintergrunds.

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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit promiflash.de

Ein Mitgefangener berichtet, dass Marius regelmäßig in der Freistunde Volleyball spielte, dabei aber stets von mehreren Justizvollzugsbeamten begleitet wurde. Bis zu vier Mitarbeiter sollen ihn dabei gleichzeitig umringt haben.

Marius Borg Høiby.

Marius Borg Høiby. © IMAGO / Bestimage

Der Mitinsasse schildert gegenüber Dagbladet die Reaktion der anderen Gefangenen auf diesen ungewöhnlichen Anblick: „Wir haben nur darüber gelacht. Es ist ja nicht so, dass wir ihm etwas angetan hätten“, zitiert das Blatt den vorbestraften Mann. Warum Marius so eng von Personal begleitet wurde, ließ die zuständige Behörde offen.

Marius Borg Høiby nicht mehr hinter Gittern

Ein Sprecher des norwegischen Strafvollzugsdirektorats verwies auf die gesetzlich vorgeschriebene Schweigepflicht gegenüber Informationen über Inhaftierte. Ins Ila-Gefängnis war Marius zunächst verlegt worden, nachdem das Osloer Gefängnis im Juni geschlossen hatte.

Inzwischen befindet sich Marius nicht mehr hinter Gittern, sondern sitzt mit einer elektronischen Fußfessel auf dem königlichen Anwesen Skaugum in Untersuchungshaft – vorerst für weitere vier Wochen. Das Osloer Bezirksgericht ordnete diese Maßnahme an, auch weil er nun am Polizeiprogramm RISK teilnimmt.

Das steht für „Risikoanalyse und Kriminalprävention bei Gewalt in nahen Beziehungen“ und soll helfen, erneute Gewalt zu verhindern. Die Staatsanwältin äußerte sich laut Dagbladet erleichtert über seine Zustimmung zu dem Programm und erklärte, sie hoffe, dass dies ein Zeichen dafür sei, dass er erkenne, woran er arbeiten müsse. Marius selbst soll bei der Anhörung klargestellt haben: „Ich werde alles tun, um zu beweisen, dass keine Wiederholungsgefahr besteht.“