Superreiche, Serienkiller und jede Menge 80er-Vibes: So wird die neue Serie „The Shards“
Stand: 04.08.2026, 07:00 Uhr
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Bis dato gelangen Ryan Murphy („American Horror Story“) Serien-Hits am Fließband. Ob auch „The Shards“ bald dazuzählt? Mit vielen 80er-Vibes lädt Murphy das Publikum hinter die Türen einer Eliteschule von Los Angeles ein - Drogen, Partyexzesse und ein Serienkiller inklusive.
Ein Blick durchs Schlüsselloch von superreichen Jugendlichen: Basierend auf diesem Erfolgsrezept avancierte in den vergangenen Jahren so manche Serie zum Publikumsliebling. Netflix ließ sich für die spanische Serie „Élite“ feiern und fischte mit „Young Royals“ gar in jungen, royalen Gefilden. Derweil glückte Prime Video mit der Bestseller-Adaption „Maxton Hall“ ein internationaler Hit. Nun schickt sich auch Disney+ an, mit ähnlichem Stoff Streamingfans anzusprechen: Die Dramaserie „The Shards“ kommt von FX und startet am 6. August.

In zehn Folgen lässt Serienproduzent Ryan Murphy („American Horror Story“, „Dahmer“) Serienfans in die 1980er-Jahre abtauchen. Viele Sorgen haben Bret (Igby Rigney) und seine Freunde von der renommierten Buckley-Privatschule auf den ersten Blick nicht. Außer vielleicht, dass der Bolide vom wohlhabenden Papa nicht sportlich genug durch die Hügel von Los Angeles zwischen den Nobelvierteln Bel-Air und Beverly Hills hin- und herkurvt.
Erster Versuch für „The Shards“ scheiterte an kreativen Differenzen
Weil ein bloßer voyeuristischer Blick auf die privilegierten Jugendlichen samt ausschweifender Partys, exzessivem Drogenkonsum und anderen Vergnüglichkeiten sich recht schnell erschöpfen würde, mischen zwei Neuankömmlinge den Alltag an der Buckley ziemlich auf. Einerseits stellt der charismatische wie geheimnisumwitterte Robert (Homer Gere, Sohn von Hollywood-Legende Richard Gere) lange eingeschärfte Hierarchien auf die Probe. Andererseits treibt der Serienmörder The Trawler sein ziemliches blutiges Unwesen im Umfeld des Abschlussjahrgangs.
So entfaltet Ryan Murphy in „The Shards“ ein Coming-of-Age-Drama um Identitätssuche in einer zügellosen Welt mit vermeintlich keinen Sorgen. Diese heile Welt wird mit geheimen Liebschaften, psychischer Manipulation und der unmittelbaren Gefahr aufgrund des Serienmörders auf die Probe gestellt. Eingefangen ist diese Mischung aus Jugenddrama und Psychothriller in einer körnigen Vintage-Optik - Nostalgie ist Trumpf bei „The Shards“.
Eigentlich sollte die Bestselleradaption des gleichnamigen und teils autobiografischen Romans von Bret Easton Ellis („American Psycho“) schon deutlich eher seinen Weg auf die Bildschirme finden. Doch ein erster Versuch von HBO unter der Ägide von Regisseur Luca Guadagnino („Call Me by Your Name“) scheiterte aufgrund kreativer Differenzen. Dem hat sich nun Ryan Murphy angenommen, der neben Richard-Gere-Sprössling Homer auch der Tochter von Cindy Crawford, Kaia Gerber, sein Vertrauen schenkt. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit teleschau.)